
gewebe, das aucb weißer erscheint und immer dichter wird,
je mehr es sich der Lederhaut nähert, g. Barthaare, g 1.
Barthaar, das von seinem Anfang bis an das Corion in seiner
Hülle verborgen liegt, et. Haarzwiebel, welche durchscheint.
ß. O rt, wo sein Balg durch den Schnitt zufällig getrennt
wurde. <jf2. Zweites Barthaar, das noch ganz verborgen
stecht, g*. Drittes Barthaar, welches etwas mehr entblöfst
ist. g*. Viertes Barthaar; stecht tief in der Haut und zeigt
nur y . seine Zwiebel und etwas vom Schafte, g Fünftes
Barthaar, liegt ebenfalls gröfstentheils in der Fetthaut verborgen.
g 6. Sechstes Barthaar. Wie g 4., nur etwas deutlicher.
g 7. Siebentes Barthaar. Ist fast ganz von der Hülle
entblöfst. g8. Achtes Barthaar, wie das zweite, g 9. Neuntes
Barthaar. Etwas deutlicher als das dritte. gXo, Zehntes
Barthaar. Fast bis in die Nähe der Zwiebel vollhommen
entblöfst. $. Feine Gefäfse, welche von unten an der Zwiebel
vorbeistreichenden, Arterien abgehen, und meist in paralleler
Richtung an dem Haarbalg aufsteigen, um ihre Aest-
chen in letztem zu schieben, h. Lederhaut, i. eine unzählbare
Menge feiner Capillargefafse, die sich aus den (SO angegebenen
Aesten entwicheln, Tu Oberhaut.
F i g. LXXVII. Das Stüchchen c. der vorigen Figur unte
r dem Microscop mit der Beleuchtung von oben, und zum
Theil auch von unten.
a. Die dichtere Rindensubstänz am Rande des Haars,
b. der Kanal, w’orin c. wellenartige Linien in die Oueere
laufen, und so die Zellen abtheilen, d. Stellen, wo der lichtere
Theil des Kanals dunhel und unterbrochen erscheint. Es
ist. bemerhenswerth, dafs ich dieses hauptsächlich bei den
Schamhaaren bemerhte.
F ig . LXXVIII. Das Stüchchen e. der vorigen Figur
vergrößert.
ß. Rindensubstanz, b. Canal. Die (Jlueerlinien e. sind hier
seltener, gerader und unregelmäfsiger. d. Beinahe die ganze
Länge des Canals durchlaufender, und nur hie und da unterbrochener
dunhler Streif.
F ig . LXXIX. Das Stüchchen C. der vorigen Figur
vergröfsert. (l* Rindensubstanz, b. Canal, worin man hemo
dunhlen Stellen hemerht, C. etwas hrumm verlaufende, d. gerade
Oueerlinien. Die Farbe dieses Haars geht ins Röthliche.
F ig . LXXX. Das Stüchchen c. der vorigen Figur vergröfsert.
a. Rindensubstanz, b. Canal mit C. meist rundlichen
Zellen.
F ig . LXXXI. Das Stüchchen a.c. vergröfsert, ünd von
unten beleuchtet, a. Die noch wenig ausgebildete Wurzel.
b. Ende der Scheide oder Hülle des , unter der Haut verlaufenden,
Wurzelrandes. C. Abgerissene Stüchchen der Oberhaut.
d. Anfang des freien Haarschaftes, e. Rindensubstanz.
f. Canal mit deutlichen und geraden Queerlinien.
F ig . LXXXIL Das Stüchchen a.c. der vorigen Figur
unter dem Microscop. a. Hülle, welche die schon mehr
ausgebildete, und conisch zulaufende Wurzel umgibt, b. Der
freie Haarschaft mit Rindensubstanz und Canal. C. Feinere
und seltenere Queerlinien des Canals. d. Der durchscheinende
Canal des in der Hülle stechenden Haartheils.
F i g. LXXXIII. Das Stüchchen a. c. der vorigen Figur
vergröfsert.
a. Hülle für das Wurzelende des Haars. b. Die deutlich
ausgebildete durchscheinende Haarzwiebel. C. Der
i durchcheinende, und mit Queerlinien versehene Canal des von
d e r Wurzel aufsteigenden Haartheils. d. Freier Haarschaft
mit Marh - und Rindensubstanz. Die Oueerlinien des Canals
sind hier fast in ganz gleicher Entfernung von einander.