
Fig. XLIW
Die Nervenverbreitung des nerms auriculuris vom dritten
Halsnervenpaar an dem hintern Umfange des äussern Ohres.
Drei Hauptäste, a. b. C. sind hier vorhanden.
Fig. XLV.
Horizontale Fläche eines das linke äussere Ohr, den Gehörgang
und das Paukenfell, halbirenden geraden und ebenen
Durchschnittes. Die Richtung dieses einfachen Schnittes wurde
in der 9. Figur durch die Buchstaben m. c. und b. gegeben.
Das Original dazu ist von dem Kopfe eines 18 Jahre alten
Jünglings genommen. • In dieser Abbildung sieht man die verschiedenen
Krümmungen, nebst den abwechselnden Erweiterungen
und Verengerungen desselben am deutlichsten dargestellt.
a. Haut des Antlitzes, dicht vor der Mitte des äussern Ohres.
b, bis ƒ. Halbirtes äusseres Ohr. b. Läppchen des Ohres.
c. Ungetheilte oder nicht vom Schnitte getroffene Gegenecke.
d. Mitten durchschnittene Ecke. e. Gegenleiste, f.
Leiste, g. Dicke der Haut des Antlitzes, welche das äussere
Ohr bekleidet und von vorn her in die Haut des Gehörganges
übergeht, h. Fett zwischen der Haut und dem Schläfenmuskel.
i. Durchschnittene Fleischfasern des Schläfenmuskels.
Ä. k. Durchschnittene tiefe Schläfenarterie. I. Mit Fett
durchzogener Zellstoff in der sogenannten Schläfengrube, w.
Durchschnittene Muskelfasern. n. Durchgesägter' vorderer
Theil des knöchernen, mit seiner Beinhaut bekleideten, Gehörganges.
p. q. v. Vorderer Theil des mit seiner Haut bekleideten
Ohrknorpels, welcher hier wegen seiner Spalte oder
Lücke (s. Fig. 7«p0 als zwei Stücke erscheint, s. Bandartiger
Zellstoff , durch den der Ohrknorpel am knöchernen Gehörgange
haftet, t. u. w. Hinterer Théil des mit seiner Bein-
'h haut bekleideten Ohrknorpels, x. Zellstoff zwischen dem Ge-
;§ horgange u. dem Zwischenknorpel des Kiefergelenks, y. Bein-
I haut der Paukenhöhle, welche mit der z. Beinhaut des Gehör-
1 ganges, zur Bildung des ß» y. Paukenfelles sich vereinigt,
»welches nach innen zu y. erhaben ist. A B » C. D. Durch-
I gesägter Zitzenfortsatz des Schläfenbeines. B. Höhlchen
i oder mit einer eigenen Bein- und Schleimhaut bekleidete
iZellchen desselben (cellulae mastoideae). C. Mit Knogl
chenmark gefüllte Zellchen desselben fdiplo'e). F. G.
|/y . Derbe Hirnhaut, die in der Hirnsehalenhöhle den Zit-
■zenfortsatz bekleidet. F. Innere, dem Hirne zugewendete,
»Fläche. G. Zwischen den Blättern der Hirnhaut befihd-
ilicher Querblutleiter. I. L Beinhaut des Zitzenfortsat-
izes. K . K. Sehne des Kopfnickers. Z. Z. Fettiger Zell-
fslolf zwischen der Sehne des Kopfnickers und der Haut
'hinter dem Ohre. M» bis R. Haut hinter dem Ohre, wel-
jjche N» 0. P. den Knorpel des äusseren Ohres 'umfasst
jfoder bekleidet, und sich dann schnell verdünnend P. Q.
in den Gehörgang begibt, um sich in die feine, den knöchernen
Theil des Gehörganges bekleidende, Haut Q. R.
und endlich selbst in das Paukenfell zu verlieren. S. T
|p- V* W. Halbirter Gehörgang. S. Eingang. T. Erste
oder grössere Krümmung desselben, deren Wölbung nach
jlworn gerichtet ist. TJ. Zweite oder kleinere Krümmung
Mjach hinten, die folglich der vorigen entgegengesetzt ist.
fpF* kleinste Krümmung, ebenfalls nach hintenl
|||n der Stelle P. ist der Gehörgang gewöhnlich enger*
als . an der Stelle T. Die Stelle V. ist gewöhnlich die
weiteste. W. ist jedes Mal am engsten, weil der Gehörgang
schräge durch das Paukenfell geschlossen wird.
T. U. Stelle, wo sich die Mündungen der Drüschen, die