
a. Knochenkanal, zur Aufnahme der Hör- und Antlitznerven.
b. Durchgesägte Spindel der Schnecke mit
den hohlen Kanälchen, welche im frischen Zustande der
Hörnerve ausfüllt. c. Lücke zwischen dem knöchernen
Theile des Spiralblattes und dem Gehäuse der Schnecke.
d. d. Yon der Spindel gleichsam abspringendes Knochenblättchen.
e. Haken oder Ende des knöchernen Spiralblattes.
Alles Uebrige findet sich in der 53. Figur erklärt.
Fig. LYXII.
Obere Fläche des Spiralblattes. In dieser mit der 39. Figur
zu vergleichenden Darstellung überschauet man nicht
nur mit einem Blicke aufs deutlichste das Spiraiblatt, sondern
auch die Lage, Grösse und Gestalt der vier Streifen
, die „ sich in ihm füglich unterscheiden lassen, ferner
das federartige Ansehen der in seinem Ende verbreiteten
Nerven, und die Stämmchen seiner Arterien.
In so fern also vervollständigt diese Figur das Bild
des Spiralblattes, welches auf der 39. Figur vorkommt.
Fig . LIX.
Innere oder erhabene Fläche des kleinen Paukenfellchens*
welches den Eingang der Schnecke verschliesst. Seine
äussere vertiefte Fläche zeigt die 33. Figur.
F ig . LX.
Elliptisches Bläschen des grössten Bogenganges, um die
strahlenförmige Verbreitung der Nerven in selbiger, gegen
zwanzig Mal im Durchmesser vergrössert, abzubilden.
(Man vergleiche hiermit die 39. und 40. Figur.)
a. a. Elliptisches Bläschen, b. b. Stelle, wo dieses
elliptische Bläschen mit dem gemeinsamen Schlauche in
Verbindung steht. c. d. Bohr, in welches dieses Bläschen
übergeht, d. Mündung des Rohres, e. Stelle, wo der dem
Bläschen gehörende Ast der Hörnerven* sich als ein weis-
ser Fleck zeigt, von welchem aus sich netzförmig verflochtene
Strahlen verbreiten.
F ig . LXI.
Wahre Gestalt der Mündung des Rohres c. d. in der 60.
Figur in gerader Ansicht. Denn dass es wahre Röhrchen
sind, davon wurde Sömmerrihg nicht nur durch das
Gesicht, sondern auch durch die Anfüllung mit Quecksilber
überzeugt.
Fig. LXII.
Nervenwedel des gemeinschaftlichen Schlauches, der schon
in der 39. Figur vorkam, hier aber wohl zwanzig Mal
im Durchmesser vergrössert erscheint.
tt. b. Ein Paar Arterienzweige.
F ig . LXIII,
Ein zwanzig Mal im Durchmesser vergrössertes Stück
des Spiralblattes der Schnecke.
a. a. Von der Spindel abgehendes Spiralblatt, b. Höhl,
eben zwischen seinen Knochenblättern, durch welche die
'Nerven dringen, b. c. Knochentheil des Spiralblattes, c. d.
Theil des Spiralblattes, in welchem sich von oben her
etwas vom Nervengeflechte zeigt. d. c. Häutiger halb
Idurchsichtiger Theil des Spiralblattes. f . , g. Uebergang
: des Spiralblattes in die Beinhaut, welche inwendig die
Schnecke bekleidet.
F ig . LXIV.
Inwendige Seite oder innere Oberfläche des elliptischen
^Bläschens Fig. 60. mit seinem angefüllten Arteriennetze.
Die Eigenschaften dieses Gefässnetzes sind mit grösster
Sorgfalt nachgebildet worden.