
B. Zweite Abtheilung.
Fig. I. — XII. B lu t - u n d LymphkÖrnChen, 4 0 0mal
v e r g r ö I s e r t. *)
/. Vom Menschen. II. Schildkröte. III. Kerne von
Blutkörnchen vom Frosch. IV. Squalus squatina. V.
Lymphkörnchen vom Frosch. VI. Lophius piscatonus.
VII. Pleuronectis flcxus. VIII. Terebella. IX. Muraena
conger. X. Ascidia mamillaris. X I. Scorpio europaeus. XII.
Asterias aurantiaca.
Fig. XIII. — XXVI.
l i e b e r den Ba u des Ge h i r n s u n d d e r N e r v e n beim
M e n s c h e n und beim F r o s c h e , R a n d t e mp or aria,
so wie ü b e r K r y s t a l l b i l d u n g im t h i e r i s c h e n
Kör pe r . **)
Bau des Gehirns und der Nerven beim Menschen.
X III. Gegliederte Hirnröhren bei 300 maliger Ver-
gröfserung der weissen Hirnsubstanz.
X IV . Gegliederte Hirnröhren vom Hörnerven.
XV. Ditto vom Sehnerven vor dem Chidsmd.
XVI. Cyündrische Nervenröhren vom Nervus facialis
bei gleicher Vergröfserung; sie sind mit ihrem Nervenmark
gefüllt, welches zum Theil hervortritt.
♦) Nach R. Wagne r : Zur vergleichenden Physiologie des Blutes.
Leipzig. 1833.
**) Annalen der Physik und Chemie von J. G. Poggendor f . Bd.
18. St. 2. Nothwendigkeit einer feinem mechanischen Zerlegung
des Gehirns und der Nerven, von der chemischen Seite
dargestellt aus Beobachtungen von C. G. Ehrenberg.
Bau des Gehirns und der Nerven beim Frosche
(rana temporaria).
X V II. Etwas Sehnerven - Substanz mit einem ansehnlichen
Theile der sehnigen Nervenscheide,
XVIII. Rückenmark-Substanz, welche gegliederte Röhren
von sehr verschiedener Starke enthält.
XIX. Ein Theil der Netzhaut, welcher Gefäfse mit
Blutkörnern, fast ohne alle Hülle, aber noch von röthli-
cher Farbe zeigt; dazwischen liegen gröfsere Körner, dia
den Sternen der Blutkügelchen sehr ähnlich sind; hinter
diesen liegt die gegliederte Netzhaut, welche das schüsselförmige
Ende des Sehnerven bildet.
XX. ist eine andere Stelle der Netzhaut mit noch,
deutlicher gegliederten Nervenröhren.
XXI . ist ein Blutkörnchen des Frosches im natürlichen
Zustande bei gleicher Vergröfserung.
X X II . ein ähnliches, welches sich von seinem Kerne
scheidet. Dieser Kern ist mit den gröfsern Körnern der
Netzhaut zu vergleichen.
X X III. Ein Stück des Schenkelnerven vom Frosch bet
seinem Ursprünge aus dem Rückenmark. Bei a . sind die
gegliederten Röhren des Rückenmarks im Uebergange zu
den cylindrischen Röhren des Schenkelnerven angezeigt;
die geschlängelten Fasern bezeichnen die sehnige Pia tnd~
ter, welche überall die Nervenbündel überkleidet, aber
nur am Rande mit ihren Gefäfsen dargestellt ist; die Ner*
venröhren sind deutlich mit doppelter Wandung zu erkennen,
durch elastische Contraction am Rande zuweilen
lebhaft wellenförmig (ff.); der Inhalt der Röhren ist das
eigentliche Nervenmark, welches den gegliederten Hirn«
röhren“mangelt, die ganz durchsichtig sind; bei ß. tritt e»
hervor.