
tigsten Klappen der Vorhöfe zeigt. a. Valvula Eustachii,
Ö. Valvula foraminis ovalis. c. Valvula Tliebesti. Man vergleiche
Fig. I. damit. 1. Vordere Fläche der Leber.
Fig. IV« Gibt eine Ansicht der linhen Herzhälfte desselben
Herzens. Man vergleiche Fig. II. damit. Zugleich
stellt diese Figur das Verhältnifs des Ductus venosus Aran-
tii zur Nabelvene und der Vena portarum dar. — a. Vena
umbilicalis. b. Vena portarum. c. Ductus venosus
Arantii. d. Ramus dexter venae umbilicalis, e. Vena cava
inferior. 1. Venae pulmonales. 2. Hintere Fläche der Leber,
Fig. V. Der Zweck dieser Abbildung ist es zu zeigen,
•wie das gegenseitige Verhältnifs der Vena cava inferior (1)
und superior (2) ist, und wie die Vena umbilicalis (3), der
Ductus venosus Arantii (4) und die Vena portarum (5) in
der Leber verlaufen. Der Foetus ist von hinten geöffnet,
und die Wirbelsäule daher hinweggenommen.
Fig. VI. Ansicht der hinteren Fläche des Herzens
eines fast völlig reifen Schaafsfoetus. Die Vena Cava inferior
ist da, wo sie zum Herzen tritt, aufgeschnitten und
man sieht ganz deutlich ihre beiden Mündungen, nämlich
eine grÖfsere (a) in den linken Vorhof führende und eine
kleinere (5), welche in das rechte Atrium leitet. Beide
Oeffnungen werden durch eine Scheidewand geschieden
und stehen durchaus in keiner Verbindung.
Fig. VII. Das rechte Atrium desselben Herzens eröffnet.
Man sieht durchaus keine Spur einer Valvula Eustachii,
sondern die Vena cava inferior (durch welche hier eine
Sonde geführt ist) öffnet sich, nachdem sie einen kurzen
rechten Gefäfskanal gebildet hat, mit einer deutlich sichtbaren,
vollkommen gut gebildeten Gefäfsmündung in den
rechten Vorhof. Unter dieser rechten Mündung der unteren
Hohlvene, sieht man eine kleinere, welche die Oeffnung der
Vena magna Galeni ist, welche durchaus unbedeckt erschien.
Fig. VIIL Zeigt den linken Herz vorhof desselben
Schaafsfoetus - Herzens. Es gibt hier kein Foramen ovale
in dem Sinne, wie wir es im Menschen zu finden gewohnt
sind, und mithin auch keine Klappe dieses Loches. Statt
dessen aber sieht man ein aus ungemein dünnen Wandungen
bestehendes, mit der Wand des Herzvorhofes von der
einen Seite durch sehr zartes und sehr leicht trennbares
Zellgewebe verbundenes, ringsum fest geschlossenes und abgekränztes
Gefäfs, welches genau die hier dargestellte Länge
hat und dessen freier Rand sehr schon filetartig durchbrochen
ist, eine deutlich gebildete Gefäfsmündung darstellt,
Und eine Fortsetzung der Tunica intima Venae cavae ist.
Fig. IX. Herz eines Kalbsfoetus von der Grofe einer
Hatte. Es ist dasselbe hauptsächlich in sofern merkwürdig,
als der in den linken Vorhof fortgesetzte Zweig der unteren
Hohlvene, welchen wir in der vorigen Figur näher kennen
gelernt haben, hier vorne ganz geschlossen ist und völlig
so aussieht, wie der Finger eines Handschuhes, blos an dem
freien Ende dieses Gefäfses sind mehrere kleine Oeffnungen,
durch welche das Blut wie durch ein Sieb hindürchdrang.
Fig. X. und XI. Sind zwei Ansichten der grofsen aus
dem Herzen des vollkommen reifen Foetus tretenden arteriellen
Gefäfse. In beiden sieht man, wie die Arteria pul-
monalis (1) und Aorta abdominalis (2) ein und dasselbe ununterbrochen
verlaufende Gefäfs sind, und in beiden ist die
Stelle näher bezeichnet (ö), WO der nach oben aus dem
linken Herzventrikel sich von dem nach unten aus der rechten
Herzkammer gehenden arteriellen Kreislauf scheidet und
wo die Aorta viel enger ist. 3. Ductus Arteriosus Bolallü
Fig. XII. Gibt eine Ansicht der Valvula foraminis ova-
lis des reifen Foetus in ihrer vollkommen normalen Lage,
so wie sie bei naturgemäfser Stellung des Herzens, wäh~