
sträng herumgeht, so dafs die Fasern dieses Muskels sowohl
hinter als vor dem Samenstrang erscheinen und dadurch
den Leistencanal zu einem musculüsen Canal machen,
*) d. Der Musculus cremaster, welcher zwischen
dem 31. obliquus internus und transversalis vom Poupart’-
schen Ligamente entspringt und hinter dem Samenstrang
Fasern vom M. transversalis erhält, e. Musculus rectus:
fi Dessen Scheide vom 31. obliquus internus und transversa-
iis. g. Fascia superficialis, h. h. Samenstrang, i. Innerer
und ä. äusserer Ring.
F i g . VII.
Innere Ansicht des Leistencanals.
a»a. Das Poupart’sche Band. b. Musculus obliquus internus.
c. M. transversalis. d. M. rectus. e. Samenstrang
unter dem äussern Ring, f\ Die innere Portion der Fascia
transversalis mit dem darüber hinstreichenden Muse, transversalis
, um sich an das Poupart’sche Ligament anzusetzen.
g. Die durch die Fascia sichtbaren Muskelfasern, h. Fascia
transversalis und Muse, transversalis, welche die innere
Portion des Leistencanals bilden, über welchem man die
Linea setnilunaris sieht, i. Der Ursprung des Muse, transversalis
vom Poupart’schen Ligamente und die Art und
Weise, wie e r sich um die Fascia transversalis windet, um
sich in dieselbe und in das Poupart’sche Ligament einzufügen.
F i g . VIII.
Zeigt die Fascia transversalis, welche mit dem
Sameustrang bei dessen Durchgänge zusammenhängt.
a. a. Das Poupart’sche Ligament, b. Der Musculus
*) Diese Einrichtung ist zur Verhütung von Hernien höchst wichtig;
allein wenn einmal ein Leistenbruch existirt, so wird sie
häufig die Ursache und der Sitz der Einklemmung.
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cremaster, welcher von ihm entspringt, c. Der Samenstrang
unter dem äufsern Ring. d. D e r Cremaster, welcher
auf dem Samenstrang streicht, e. und f. Arterie und
Vene, welche von der- A. epigastrica nach dem M. cremaster
geht, — Arteria cremasterica. g. Aeussere Portion der
Fascia transversalis. h. Innere Portion der Fascia transversalis
, von Muskelfasern des M. transversalis bedeckt.
i. Der durch eine dünne Schichte mit der Fascia transversalis
verbundene Samenstrang,
Fi g . IX. X. XI.
Stellen den Ursprung, Lauf und die Einfügung des
Musculus cremaster dar.
F i g . IX.
a. Sehne des Musculus obliquus externus. b. M. obliquus
internus, c. Dessen Sehnenscheide auf dem M. rectus,
d. M. rectus. e. Fascia superficialis des Samenstrangs.
f. Ursprung des M. cremaster vom Poupart’schen Ligamente
und zwischen dem M. obliquus externus und transversalis
h e rv o r, mit denen e r sich vermischt. g. Dessen
Anfügung an die Scheide des Rectus. h.h.h. Die Schlingen
, welche durch das Herabsteigen des Hodens in den
Cremaster hinabgezogen werden, i. Hoden und die Einfügung
des Cremaster.
F i g . X. D i e s e h n i g e S c h l i n g e , we l c h e vom Crem
a s t e r z u r Be d e c k u n g des H o d e n s g e b i l d e t
w ird .
a. Fasern des Cremaster, welche den Samenstrang
umhüllen, b.b. Die Schlinge, welche der Cremaster auf
der Tunica vaginalis bildet.
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