
Mündungen befinden. Im Ganzen erscheint die Schleimhaut
schlammig oder sammtartig.
F ig . XY. Ansicht der äufsern Wand der rechten
Nasenhöhle nach weggenommener Scheidewand.
a. b. Durchschnittener Nasenhnorpel. C. Rechtes
Nasenloch. d. Vertiefung oder Aushöhlung des rechten
Nasenflügels mit den in ihm befindlichen Härchen und
Mündungen der Schmalzdrüschen. e. e. Rundlicher Rucken,
welcher die Gränze zwischen der trocknen gemeinen Haut
der Nase und der eigentlichen Riechhaut bestimmt, ƒ. ƒ. untere
Nasenmuschel. g.g. mittlere Nasenmuschel, h. h. Obere
Nasenmuschel, «f. «. Beständige Vertiefung, welche gleichsam
die Spur yon einer obersten oder Yierten Nasenmuschel
h k . veranlafst. f . f . l l Zwischen dem Boden
der Nasenhöhle und der unteren Nasenmuschel begriffener
unterer Nasengang. ƒ. f. g• g• Mittlerer Nasengang. g. g.
I. h. Oberer Nasengang, meatus narium Superior, m. Rundlicher
Rücken, welcher die Gränze zwischen den Nasenhöhlen
und dem Rachen bestimmt, m. n. Rechte Mündung
der Nasenhöhle in den Rachen, choana dextra. 0. Mündung
der Ohrtrompete, iuba Eustachiana. p Rechte Hälfte des
beweglichen Gaumens, q. q. Schlundkopf. 1.2.3.4. Diese
Linien bestimmen die Durchschnittsflächen der Fig. XXII.
XXIII. XXIV. XXV- und XXVI.
Fig. XVI. Ansicht der Mündungen der Nebenhöhlen,
welche mit der Nasenhöhle in Verbindung stehen.
a fl, c. Durchschnittsfläche der mittlern Muschel.
a. Dicke der Riechhaut, welche an der ohern Muschel haftet.
b. b. Knorpeltheil des Siebheins und der mittlern
Muschel. C. C. Zwischen den Knochentheilen und der eigentlichen
Riechhaut befindliche SchleimdrÜschen. d. e.
f. Durchschnittsfläche der untern Muschel, g. Wulst, welcher
sich über der Mündung der Kieferhöhle befindet,
bisweilen einen halben Bogen oder halben Ring bildet,
selten ganz fehlt, üeber diesem Wulst befinden sich die
Mündungen der Riechbeinzellen, h. h. Sonde, welche in
die Stirnhöhle gebracht, die Mündung derselben über dem
Wulste zeigt, i. i Sonde, welche in die Stirnhöhle gebracht,
die Mündung derselben unter dem Wulste andeutet.
h. I. Sonde, welche die hinter der mittlern Muschel
befindliche Mündung der Keilbeinhöhle, Sinus sphenoidalis,
andeutet, m. m. tti. Mündung der Kieferhöhle, n. Mündung
des Thränenkanals. (
F ig . XVII. und XVIII. Arterien der rechten Seite
der Nasenscheidewand, aus einem erwachsenen Manne, ß. Hintere
und b. vordere obere Riechbeinarterie, arteria ethmoidea
posterior et anterior Superior, aus der Augenarterie c. Hintere
Riechbeinarterie aus der innern Kieferarterie, f. Stell-
chen des in der XVII. Fig. 25malvergröfsert abgebildeten
Stückchens der Riechhaut, deren Arterien und Venen vollständig
mit einer Zinnobermasse ausgesprützt worden. Der
gröfste Theil dieses Gefäfsnetzes ist venös, der kleinere
arteriös, ß. b. c. Mündungen dreier Schleimhöhlen, die
nicht nur mit d. einem arteriösen, und c. einem venösen
Kranze umgeben sind, sondern in deren Tiefe man auch
das Gefäfsnetz erkennt.
F i g. XIX. und XX. Abbildung der Nerven, die sich
in dem Theile der Riecbhaut verbreitet befinden, welcher
an der Nasenscheidewand haftet. Diese Nervenverbreitung
sieht man nach Abtragung der Knochen und Knorpel der
Scheidewand ohne weitere Präparation. Von der innern
oder von der Natur geendigten Oberfläche her lassen sich
diese Nörven nicht füglich so vollständig darsteilen.
a b .c ,d .d . Verzweigung des Geruchsnervens, N.
olfadoiruSy welcher die obern Nasenzweige der Scheidewand
bildet, e. e. Nerve der Riechaut, welcher von dem