
Fig. XXV.
Ne r ve n d e r Zunge u n d Zunge n d r ü s e .
A. radix. B. apex linguae. E. Zurückgeschlagener
Kiefer Zungenbeinmuskel, m. myloyoideus.' II, G. Reste
des linken und rechten Kinnzungenmuskels, m. genio-
glossus. II, Fettmasse zwischen diesen Muskeln, A. Zungendrüse,
glandula lingualis. a, bis i l, m. n. p, q. nervus
lingualis des 3. Astes vom fünften Nervenpaar oder eigentlicher
Geschmacksnerve , nerv. gustatorius♦ b, Knotengeflecht,
ganglion maxillare Mehelii, h, 1. 2. 3. 4. 5.
6. 7. Zungenast des Zungenschlundkopfnervens oder dos
neunten Hirnnervenpaares, ramus lingualis nervi glossopha-
ryngei, r, Zungenfleischnerve, nervus hypoghssus; i, ramus
communicans, nervi hypoglossi.
F ig . XXVI.
Ein Schmeckwärzchen von der ersten oder kegelförmigen
Art, fünf und zwanzigmal im Durchmesser ver-
grössert. a, a. a. Runzel oder Falte der Haut, welche
dieses Schmeckwärzehen wie ein Ring umgiebt. b. b.
Vertiefung rings um dieses Wärzchen, e. e. e, Schleimporen
in dieser Haut, f f f Gezackter oder franziger
Rand dieses ^Wärzchens. h, A. A. A. A. A. A. Bogen,
Schlingen oder Maschen der Arterien, welche sich zum
Theil über die Oberfläche erheben, wie die Fig. XXVII.
A. A. noch deutlicher zeigt. Dieses eigene Schlängeln
der im Original mit Zinnober gefüllten Gefässe, ist mit
besonderer Genauigkeit nachgebildet worden.
Fig . XXVII.
Durchschnittsfläche, eben dieses senkrecht halbirten
Schmeckwärzchens von der ersten oder grössten Art, um
seine kegelförmige Beschaffenheit darzustellen, a, ß, a.
Oberfläche. b. Seitenfläche. c. c. Raum, Rinnen oder
Graben zwischen den Wärzchen und seinem Ringe. d,
d. d. d. Der Länge nach durchschnittene Blutgefässe, e,
f. g. Der Quere nach durchschnittene Blutgefässe. A. A.
Blutgefässe, die sich von der Oberfläche wie Schlingen
oder Maschen erheben.
Fig. XXVIII.
Schmeckwärzchen der zweiten und dritten Art, ebenfalls
25 mal vergrössert im Durchmesser. a, Schmeckw.
der zweiten oder pilzförmigen Art. A» c. d. c. f. f,
Schmeckw. der dritten oder zackenförmigen Art.
F ig . XXIX. i
Schmeckwärzchen der vierten oder kleinsten Art,
ebenfalls 25 mal im Durchmesser vergrössert. Auch diese
fadenförmige Wärzchen zeigen gleiche Bögen von Blutgefässen.
In den meisten derselben bemerkt man abe#
nur einen Bogen.
F ig . XXX.
Drei Runzeln vom Seitenrand der Zunge 25 mal vergrössert.
Das Blutgefässnetz der mittleren Runzel ist
mit Genauigkeit, besonders in Rücksicht der von den
Netzen der Schmeckwärzehen bemcrklichen Verschiedenheit,
abgebildet worden»