
Schlagader und Samenvene. Die beiden Platten des Gekröses
des Hodens sind hier von einander getrennt, und
man sieht daher jene Gefäfse, an der hintern Fläche des
Bauchfelles befestigt, zu den Nebenhoden hingehen, n,
Der rechte mit dem Bauchfelle überzogene Hoden, o.
Der untere Theil des Gekröses des Hodens oder das Ge-
krös des Hodenbandes oder Leitbandes. Es enthält dieser
Theil jener Falte das Band oder Leitband des Hodens,
Ha l l e r hat diesen Theil Vagina cylindrica, Campe r
CylindricuS) Andere Processus peritonaei oder Processus va**
ginalis, Fortsatz des Bauchfells oder Scheidenfortsatz, genannt.
p. Nachdem das Bauchfell von einem Theile der
vordem Fläche der Bauchmuskeln abpräparirt worden ist,
so sehen wir die von jener Haut nicht hedeckte Fläch©
des Nebenhodens 5 die Samengefäfse, welche in geschlän-
geltem Laufe zu demselben hingehen ; endlich, gegen die
Mitte der Unterleibshöhle zu, den Hoden und den Theil
des Nebenhodens, welcher von dem Bauchfelle überzogen
ist. q. Der Samenabführungsgang, welcher durch das
dünne Bauchfell durchschimmert, r. Hier ist das Gekrös
des Leitbandes so in die Höhe gezogen, das man das Leit'
band CGubemaculum Hmt&ri) sieht, s. Das Leitband {,Gu~
bernaculum Hunteri)-, an welchem sich einige Muskelfasern
in die Höhe krümmen, die von dem innern schiefep und
queeren Bauchmuskel abgehen, t. Der vordere Leistenring.
u. Der innere Ursprung des Guhemacuh Hunten,
V). Der äufsere Ursprung desselben. X. Der Hodensack,
welcher mit Zellstoff ausgefüllt ist, aus welchem die Zellstoffmasse
des Leitbandes zum Theil ihren Ursprung nimmt.
Fig. XVII. Ein Fötus, dessen Unter leibshöhle so
geöffnet ist, dafs man die äufsere Fläche des
Bauchfel ls, die rechte Niere und die Samengefäfse
sieht. Der rechte Hoden ist schon in den
Hodensack hinabgesunken; er l iegt in seiner
eigenthüml ichen Scheidenbaut ; der zu dieser
führende Scheidencanal ist noch ganz of-,
fen, und die Samengefäfse gehen and e rä u fs er n
Fläche des Bauchfel les und dieses Canales zu
dem Theile des Nebenhodens, welcher in die
eigenthüml iche Scheidenhaut des Hodens nicht
mit eingeschlossen ist.
a. Die zurückgeschlagene Haut und Bauchmuskeln, b.
Die Gedärme. c. Die rechte Niere. d. Das Bauchfell,
welches von den Bauchmuskeln abpräparirt und zurückgeschlagen
ist. e. Die innere Fläche der Bauchmuskeln, f.
Ein kleines Stück der dünnen Zellstoffhaut, welche die
hintere Fläche der Samengefäfse bedeckt; es ist abgetrennt
und zurückgeschlagen, so dafs diese hier ganz frei liegen.
n. Die Samenschlagader und Samenvene. A. Die Harnblase.
Z. Durch einen Einschnitt in das Bauchfell sieht man die
kleine Falte dieser Haut, welche vor der obern Oeffnung
des Scheidencanales eine Klappe bildet. k. Der Anfang
des Scheidencanales in der Unterleibshöhle. I. Der Samenstrang,
durch den Zellstoff, welcher die eigenthümliche
Scheidenhaut des Samenstranges bildet, an die äufsere
Fläche des. Scheidencanales befestigt. m. Die gemeinschaftliche
Scheidenhaut, an deren äufserer Fläche auch
die schwachen Fasern des Hodenmuskels und die Fortsetzung
der Hautaponevrose liegen. Sie ist geöffnet und
nach beiden Seiten hin zurückgeschlagen. n. Das Ende
des Scheidencanales in dem Hodensacke über dem obern