
nen Ausflüsse der grauen Substanz bewirbt wird, die zwischen
den Markfasern der vordem und hintern Stränge
vorgehn. s. a. — c. a.----s. 1. — f. p. — s. p. — "Wie
in den vorigen Figuren, x. Kleine zufällig entstandene
Furche, b. b. sehr weifse vordere und hintere Streifen
und Fäden. Ich habe diese weifsen Fäden öfters an Stücken
von frischem Rückenmark ohne irgend eine Fräparation
gesehn. Man kann sie durch Salzauflösung leicht erkennbarer
machen.
So wie diese Streifen genau den vordem Wurzeln
der Rückennerven entsprechen, könnte man auch glauben,
dafs sie ihnen die Entstehung gäben. Defshalb liefs ich
nichts unversucht, mich zu überzeugen, dafs eben diese
meistens zellenförmige Ausläufer der grauen Substanz sind,
die zwischen die Markplatten der vordem Stränge eindringt.
Diese Streifen werden auch durch Fortsetzungen der pia
mater gebildet, die von der Feripherie nach dem Centrum
gehen.
Die sehr weifsen Streifen, die man an den hintern
Strängen sieht, durchschneiden queer die hintere graue
Substanz, aber sind gewunden, wie die Markplatten der genannten
Stränge, zwischen denen sie verlaufen. Sie entsprechen
nicht den hintern Wurzeln der Rückennerven
und scheinen durch die Windung entstanden zu se/n, der
diese 1 heile in ihrer allmäligen Entfaltung unterliegen.
Fig. XXVII. Einschnitt zwischen die Wurzeln des
dritten Paars der Halsnerven, Rücksichtlich dessen, wäs
bei der vorhergehenden Figur gesagt war, bleibt für diese
nur wenig nachträglich zu erinnern. Die sehr weifsen
vordem und hintern Fäden waren sehr erkenntlich. Die
Wurzeln (n. a.) des Beinerven fn. acc. Will.> liefen beinahe
von der hintern Seitenfürche aus. Gleichwohl würde
ich nicht zu behaupten wagen, dafs sie ihren Ursprung in
flen hintern Strängen hätten, x. Zahlreiche kleine accidentelle
Furchen, die von der Peripherie nach dem Centrum
gehn, und aus Fortsetzungen der pia mater entstehen,
die zwischen die Markfalten eindringen.
Fig. XXVIII. Queerschnit tim Rinderrückenmark, der
zwischen die Wurzeln des ersten Paars der Rückennerven
geht. Dieser Theil des Rückens steht zum untersten Theile
des Halses in näherer Beziehung als zu dem unterliegenden
Theil des Rückens. Die graue Substanz findet sich
daselbst in ziemlich grofser Quantität. Die Yorderhörner
sind sehr ausgedehnt und zeigen Ecken, wodurch die Ausläufer
angedeutet werden, die von da in die Markplatten
Vordringen. Die sehr weifsen Fäden in bedeutender Anzahl
entsprechen den vordem Wurzeln der Rückgratsnerven.
Die hintern Hörner sind von einer Lage grauer Substanz
umgeben, die dunkler und ohngefähr ^ Linie dicker
ist. Die sehr weifsen hintern Fäden durchschneiden queer
diese Substanz und verlängern sich oft bis zwischen die
Fasern der Hinterstränge. r. a. Vordere Wurzeln der
zahlreichen Rückenmarksnerven, r. p. Hintere Wurzeln
der Rückenmarksnerven. Diese haben ausschliefslich ihr
Entstehenden den hintern Strängen. x. Zufällige kleine
Furche.F
ig. XXIX. Queerdurchschnitt eines Rinderrückenmarks
, der zwischen die Wurzeln des zweiten Paars der
Rückennerven geht. Man bemerkt, dafs das Rückenmark
in dieser Gegend kleiner wird, und fast cylindrisch, wie
an den folgenden Theilen. Es ist hierbei wichtig, zu bemerken
, dafs die hintern Stränge ziemlich stark sind.
Die graue Substanz findet sich in kleiner Quantität und
zeigt in der ganzen Rückenregion die Gestalt eines Kreuzes.
Die Vorder- und Hinterhörner werden eben so fein und ruhen,
auf einer dünnen Lage einer mehr dunkelgrauen Substanz.