
Rande des Hodens, o. p. Eine Sonde. Sie ist durch die
Oeffnung des Scheidenoanales in der Unterleibshöhle in
diesen Canal geführt und hommt durch einen hieinen Einschnitt
aus demselben da wieder heraus, wo sich derselbe
im Laufe seiner Rüchbildung schliefst, und die eigene
Scheidenhaut des Hodens beginnt. q. Der Hoden und
Nebenhoden, mit der eigenthümlichen Scheidenhaut des
Hodens umgeben, r. Der geöffnete Hodensach. s. Die
Gegend, wo der vordere Leistenring seine Lage hat. t.
Bezeichnet die Stelle, wo bei dem Erwachsenen der innere
Leistenbruch neben dem innern Winkel des vordem Lei-
stenringes hervortritt. Da aber der Leistencanal bei dem
Fötus und neugebornen Kinde noch kurz ist, so tritt der
angeborne Bruch fast in derselben Richtung heraus, wie
der innere Leistenbruch.
Fig. XVIII. Ein Dur chs chn i t t des Hodens und des
Nebenhodens, das Gekrös des Hodens und des
Lei tbandes und das Lei tband (Gub ema c u lu n t
H u n t e r i ) selbst.
a. D as Bauchfell, an der rechten Seitenfläche der Lendenwirbelbeine
abgeschnitten. b. Die rechte Niere, c.
Die Harnblase, d. Der Hoden, in der Mitte durchschnitten.
e. Ein Durchschnitt des Nebenhodens. f. Die Samenschlagader
und Samenvene. g. Der Samenabführungsgang.
h. h. Die gekrösartige Falte des Bauchfells, welche
zu dem Hoden geht und die Samengefafse zum Theil einschliefst
4 das Gekrös des Hodens ( Mesarchian). i. Ein
Stückchen der vordem Platte dieser Falte ist abgetrennt
und zurückgeschlagen, so dafs man hier die Samengefafse
blos liegen sieht. k. Hier ist die vordere Platte dieser
Falte, welche die vordere Fläche des Hodens bedeckt,
ganz abgeschnitten. I. Ein Stück des Theiles der vordem
Platte dieser Falte, welcher das Gubernaculum Hunteri einschliefst,
des Gekröses des Leitbandes (Mesorchiagogos).
m. Die äufsere seröse Haut des Hodens oder der Ueber-
zug, welchen derselbe von dem Bauchfelle bekommt, eine
Fortsetzung der gekrösartigen Falte, wie die seröse Haut
der Gedärme eine Fortsetzung ihres Gekröses ist. «. Die
weifse Haut des Hodens (Albuginea). o. o. Das Band oder
Leitband des Hodens (Gubernaculum Hunteri, Orchtagogos).
p, Muskelfasern von dem innern schiefen und (jueeren
Bauchmuskel, die sich an das Leitband anlegen.
Fig. XIX. Die göffnete Höhle des Unter leibes
und Hodensackes eines sieben Monate a l t e n
Föt u s . Der rechte Hoden liegt auf demBauch-
ringe und ist eben im Begr i f fe, in denselben
zu t reten; der l inke Hoden liegt schon z u r
Häl fte aufserhalb der Bauchhöhle; a u f beiden
Seiten sieht man (m.n.) den Seheidencanal , der
sich als Fo r t s e t z un g des Bauehfel les dem Hoden
voraus in den Hoden hinein b i ld e t .
a. a. Die Haut, welche die Bauchmuskeln bedeckt,
durchschnitten und zurückgeschlagen. b. b. Die durchschnittenen
Bauchmuskeln. C. C. Das Bauchfell. d. Der
Blinddarm. e. Der absteigende Theil des Grimmdarms.
f. f. Die Harnleiter, g. Die Harnblase. h. h. Der Hoden
und Nebenhoden. i i. Der Samenabführungsgang. k. k.
Die gekrösartige Falte des Bauchfelles, welche nun nur
noch als sehr kleiner Fortsatz erscheint, weil sich ihre
beiden Platten sehon gröfsentheils entfaltet haben und das
Bauchfell die Scheidencanäle zu bilden beginnt. I. I. Die
Samengefäfse. m. Der Anfang der Bildung des Scheiden-
canales der rechten Seite; er erstreckt sich nur bis in die
Leistengegend, n. Der Scheiöcncanal der linken Seite; er