
Ein aufgeschnittener Bronchialast, ramus bronchialis,
woran die beiden Faserschichten lospräparirt und die Knorpel
yon ihrer Knorpelhaut entblöfst sind. Zwischen den -
Knorpeln sieht man viele gelbe Punkte, welches die Schleimdrüsen
sind. ö. Oeffhung der neuentstehenden Aeste. b.
die Schleimdriischen.
Fig. y. TI. a. 6.
Die Endigung der Luftröhre unter der zweiten Linse
des Mikroskops f>4 Mal yergrofsert.
Fig. Y. a. Das Luftrührenästchen ist mit Quecksilber
angefüllt. Man sieht an den letzten Aestchen kleine
Knötchen, welche den Ursprung neuer Aestchen, die aber
nicht mit Quecksilber angefüllt sind, zeigen, b. natürliche
Gröfse.
Fig. VI. a. Die Luftröhrenästchen sind blos mit Luft
angefüllt, und unter dem Reflexionslichte des untern Spiegels
durchsichtig dargestellt. Man bemerkt auch viele unvollkommen
angefüllte Aestchen. b. natürliche Gröfse,
Fig. VII. VIII. a. b.
Zwei sehr feine LuftrÖhrenästclien aufgeschnitten
unter dem Mikroskop 32 Mal vergrÖfsert gezeichnet.
Fig. VII. ü. Aus einer Kalblunge. Man sieht die
Structur der Längenfasern, b. natürliche Gröfse.
Fig. VlII. ö. Aus einer Menschenlunge. Man sieht
die Querfasern zwischen den Längenf'asern durchschimmern.
b. natürliche Gröfse.
Fig. IX. a. b.
Ein einfaches Lungenläppchen unter der zweiten
Linse des Mikroskops gezeichnet. Man sieht die Vefbreitung
der Arteria bronchialis bis an die Endästchen, welche
aber hier nicht mit Luft angefüllt sind, weil man einen
zu starken Druck anbringen mufste, um diese feine Aestchen
sichtbar zu machen.
Fig. X. a. b.
a. Ein feines Bronchialästchen unter der dritten Linse
104 Mal vergröfsert gezeichnet. Der weifsschimmernde
Nerve läuft neben der Arteria bronchialis 1. hin. b. natürliche
Gröfse.
Fig. XI. a. b.
a. Die innere Fläche der Luftröhre aus dem zweiten
Bronchialaste eines dreijährigen Kindes unter dem Mikroskop
gezeichnet. 1. Die Bronchialarterien. Man sieht einen
Ast davon schief hinten vorbei laufen; die Haargefäfschen,
in welche die Arterie sich an der Oberfläche endigt, sammeln
sich hauptsächlich in den Längenfasern; die Venchen,
2. sind von der Lungenarterie injicirt, sie ziehen sich
in die Quere hinter den Arterien naeh der Richtung
der Muskelfasern. b. natürliche Gröfse des Bronchialästchens,
worauf der Kreis die dargestellte Gegend zeigt,
Fig. XII.
Ein Stückchen aus der Oberfläche der Lunge eines
Kindes unter der Loupe gezeichnet. Die Bronchialarterie
ist mit Quecksilber angefüllt, die Lungen-Vene mit blauer
Hausenblase injicirt. Man sieht die Anastomosen beider
Gefäfse im oberflächlichen Adernetze an mehreren Stellen
sehr deutlich, sogar, dafs das Quecksilber, welches zuerst
in den Gefäfsen war, durch die hinzukommende blaue
Flüssigkeit vertrieben worden, und so die Gefafse beide
Materien zugleich in abgebrochenen Räumen enthalten a.