
scheidet, so wie von der s. p. hintern graueh Substanz,
die gallertartig und von dunkler Farbe erscheint, und auf
gewisse Weise mit der andern durch gezähnte Fortsetzungen
zusammenhängt, etwa wie die Nähte am Hirnschädel,
f. p. Hintere Stränge, an denen man dieselben Falten, nur
gewundner, bemerkt, s. m. p. Hintere Mittelfurche, wg-
niger deutlich ausgedrückt, weil keine Falte der pia mater
sich zwischen legt, die das ganze Mark umgiebt. Dennoch
läuft eine sehr feine Fortsetzung ein, beinahe denen gleich,
die sich zwischen dieFältchen der Markfäserchen schieben.
1. a. Weifse Fäden der Hinterhörner, die, wie gesagt, den
gleichnamigen Wurzeln nicht entsprechen, z. Auf diesen
Theil des Hinterstrangs habe ich die Anordnung des Vas-
cular-Zellengewebes, das alle Markfibern umgiebt, darzustellen
gesucht. Um solche Präparation zu erhalten, ist
eine sehr lange Maceration der Stücke in angeführter Weise
nothwendig,
Fig. LII. Zeigt den Queerdurchschnitt von einem
Stücke Binderrückenmarks am Ansatz des 3ten Paars
der Kreuznerven. Dieses Stück war durch Einweichung
in Salzauflösung und anhaltende Maceration präparirt worden,
f. a.-Vordere Stränge, aus einer hin- und zurückgebogenen
Markplatte oder Markgewebe gebildet. Die Zahl der
Falten in dieser Region fängt an abzunehmen, und ich
habe nur ohngefähr 30 an jedem vordem Strange gezählt,
f. p. Hintere Stränge, gleichfalls aus Fäserchen oder Fält-
chen, die aber sehr gewunden sind, geformt, s. Graue,
schwammige und Vascular-Substanz, s. p. Hintere, fast
gallertartige dunklere graue Substanz, z. Weifslicher Faden,
wie der wirkliche Markfaden, der im Grunde der
vordem Mittelfurche die innern Ränder der beiden Vorderstränge
verbindet. Dieser weifsliche Streifen ist zellenartig.
Aus allen Figuren wird ersichtlich, dafs die bei-
I einander durch einen Faden von gleichartiger Substanz ver*
I bunden sind. s. 1» Hintere Seitenfurchen,
Fig, LIII, Stück vom Rückenmark des Squalus ga-
I Jeus, um das Doppelte vergrofsert und von seiner untern
I Fläche gesehen, s. a. Vordere Furche, f.a. Vordere Stränge.
I r. a. Kleine OefFnungen, die an den Fischen zwischen den
I vordem und hintern Wurzeln bestehen, aus denen eine
I ganz besondere Anordnung hervorgeht, die glauben macht,
H dafs die Nervwurzeln aus dem Rücken der Markfältchen ent-
I stehn, s. Graue Substanz, die eine kleine Höhlung umgiebt,
1 die sich bei den Fischen in der ganzen Länge des Rücken-
■ uiarks findet.
Fig. LIV. Stück vom Rückenmark des Squalus ga-
I leus, doppelt vergrofsert, und von seiner obern oder hintern
1 Seite angesehn. s. m. p. Hintere Mittelfurche, von der man
1 deutlich die Wurzeln der hintern oder obern Rüekennerven
I ausgehen sieht. Wenn man diese Theile aufmerksam unter-
I sucht, sieht man, dafs alle hintern Wurzeln der Rückenner-
I ven nur von den hintern Strängen ausgehn. Aufserdem sieht
1 man, dafs die genannten Wurzeln Filamente sind, Verlange-*
| rungen jener Fäden, die parallel das Markgewebe der hintern
I und vordem Stränge bilden, f. a. Vordere, bei den Fischen
I viel breitere Stränge, welche die Vorderfläche, die Seiten,
1 und einen Theil der Hinterfläche des Rückenmarks bilden.
Fig. LV. Närbcben an einem 14 Stunden lang bebrüteten
Eie, von der untern Fläche gesebn. c. s. Hirn-
Kückenmarks - Anlage aus 2 Markfaden bestehend, die nach
Vorn stärker sind. a. Falte, durch die Amnios gebildet, die
mit den allgemeinen Integumenten zusammenhängt, während
diese noch den Kopf bedecken. Diese Falte ist schon von
Vielen gesehen worden, ohne dafs Jemand erratheri konnte