
p Rotten, genügt ;,biefe Einri#tung ni#t; :man hat- e« be«hafb oortheifhaft gefmtben, no#
ein gemepf#aftti#e« £}berhMtjpt; einen Anführer ober Häuptling,' SDrffibront, «in*
pfe|en, toet#er pglei# bte ©teile eines Vrfeibon fb* ii ©herpriefter« über, Räuberet«
vertritt unb. al« fof#et-ni#t bto« int ^rieben, Siegen herbeiführt für bie.bürftenben gelber,
fortbern au# im Kriege; mit feiner gauberfunft bie geinbe prmf]#tägt unb cewi#tei. Er
tottb mae|;:gü#tigfeit «toahft, toirb abgefe|t, fall« er ft# feine« State« untoürbtg jeigt, mtb
fogar getöbtet, toenn er breimal na#einanber eine ©#fa#t oerlorem 3hm pr-Seite
fteben, jebenfaü« al«-.Säthe’ unb JDWnifter, ibje Slelteften ober Oberhäupter ber einjeßten
Stämme,. ©eineSta#t ftü|t fi# hanptfä#fi# auf bie jungen geute ober 3 lnturän (Einheit
©rtaurän), bte-pugen Stämter oon a#tphn bi« fünfntibpanjig 3c#ren-, toeldße jeber&eit
jum Saffeubienfte bereit finb. - Ein ©heit oon #nen ftreift un#er-auf aubpgen, ein
anberer bef#ii|t ba« Sieh auf-ber Seibe unb-ein britter,-.eiue..Hrt ganbtoehr, oertheibigt,
toann bte^Slnberen auSgepgen .finb, bie Seiberv Sinber unb Ilten,-toet#e p §aufe blühen.
#te führen ©pere, ©#'ilbe unb ©treitfolben (beibe oon ber ,33b, I, 264rie|‘c^riebenen
2©)-’, festere toiffen fte mit @i$erheit, auf beträchtliche Entfernung p f#leubern. Sogen
unb Pfeile oerf#mähenrfie al« Saffen ber feigen, -^fre. §lnfi#rer ober .Sitten tragen einen
©toef al« Reichen #rer 8Bürbe, aber, feine. Saffen. m
ba« lebhaftere (Gefühl ber Freiheit-unb Uuabhüngtgfeit
befeett bievj®tafni' unb Safüafi. ©egen-anbere Söfferf#aften, pmal toemt btef^Aoie -bfe
©uaheli ©flaoenarbeit oerrichten, b. h- ba« .gelb bebauen unb /Saften tragen, ,#egen fie bie
größte Verachtung, ^ u foldjen Slrbeiten mürbe ft#f au# best Sttebrigfigeborene unter
ihnen. ni#t oerftehen, felbft ni#t, toenn er in - ©efangenf#aft geriethe, al« ©HaOe\na# ber
Süfte 'gef#teppt unb graufam behanbeft toerben faßte — er^betpahrt fi# al« '@fl<%c-jbte
©efümung,-etne« freien. Statute« nnb mürbe eher fterben, al« fi# auf biefe Hrt entehren.
SStttg ©efi|lofe unter #nen oerfiehen fi# hö#ften« bap, int/ganbe un#erpjiehen nnb
für. Sei#ere ?geKe unb ©toffe p Steibung«ftücfeu pfammenpnahen, toorau«, erhellt, tote
gering bei jenen ©arbaren..bie-,©#neiber gea#tet finb.
^••©flaoen #re« eigenen ©tamme« unb toöl au# anbere heftigen betbe fpirtenoölfer
ni#t. Sa# Sümpfen unteremanber töbten bie Siafat- ihre. männli#en Safuaftgefangenen,
bie'Safuaft aber Verläufen bie gefangenen Stafai al«-.©Haben .na# ber.vSüfie, ©agegen
leben jtoei ©tämtne, bie Söanburobo unb Etfonono — mahrf#.einli# tteb.etrefte ehemal«
mä#tfgep:SölJerl— in;pöfterVbhättgtgfeit oon ben S a fu a ft: ^gVEtfononp; gef#icfte ©rob*
f#miebe,- fertigen ©piefje, ©#merter unb’fSteffer,fair ihre sperren ,\bte Sanbrtrobo aber
jagen;s,@ephanten unb liefern ba« erbeutete ©fenbeini ab;, fje - toofmett,-in,f#le#ten,. mit
©ra« bebeeften Jütten unb nähren fi# h«i#tfä#tt# bon ©epharttenfleif#; fie .fpre#en bje
SB3afnafifpra#e, befi^en aber, toie e« f#eint, an# eine^eigene Stunbart. 3t} ahnli#em rSS#*
häftniffe ft eben bie SSaraau.p'ben S ta fa i..
• ®egen grernbe-- finb Stafai - toie SBafuafi mißtraut)'# j-'-fte- betra#ten- äße '©iejenjgen,
toel#e 'betoaffnet in # r &ttb fommen, al«'«3lmagnati oberrgetnbe'i(fo toerben au#*bie
SBafuafi oon -ben Stafai * genannt|C,^-: unbetoaffnet -aber .toagt ft#if Sientanb -p #n«Ui ®e*
tobhnli# tfinb!.bie Saratoanen, toef#e mit biefen Söllern §anbel p treiben' gebenlen, ni#t
unter fünfhunbert-Stann ftarf -unb mitnglinten’betoaffnet. ■> ©ie^oerabfäumen feine Sprft#t,
um, fi# oop geinbfeltgfeiten p f#ü|en; im. iffiafuafilanbe toenn fie-fi#
einem ©orfe nähern, einjelne' grauen ober -Stänner- p fangen nnb bitten .fie unter- Ser*
fpre#ung eine« ®ef#enfe«f, - ben - Slelteften pmelben, ba§ Saufleute-^angefommen .-feien nnb
bfe'- ^ a t tp t l j jum^lmnbeln begehren; finbet ba«. (Sefat#-Genehmigung,-.:fo fommen bie
Slngef^enften felbft herau«, bringen, felbftoerftänbli# in :@rtoartung einer- (Segengabe, • einen
S^fen pm -^ruf, unfe ba« ®ef#äft beginnt.
. ...^gnPe, Hrme unb-.©ebre#li#e.-oon #rtm Seife behanbeln fie gütig unb ergüictet
ftjp n t 5Cianf nnb ©petfe.,-^- | 6
Slötü bei ben Stafai ober SJafuafi ein junger Stann hoirathen, fo toenbet er ft# an
bk- Eltern ober Sertoanbten feiner StuSertoahlten, toel#e nt ber. Segel ni#t jjinger al«
ttoattjtg 3ahre .fei» barf., unb p h ^ ^ nent fate fein Antrag genehmigt toirb, eine Stejahl
Si#e al« Sntgelfc: Sor ber Serehelt#ung toirb ba« Stäb#en bef#nitten, bann mit fünften »on
meiner unb rothe^ar^e bemalt unb im efterli#en;§aufe bem Srautigam. übergeben. $ur
geier-be« ©age« toerben einige Sühe gef#la#tet nnb, na#bem man ©ruft unb re#ten
Hinterfuß bem ^äupttws geftabet, oon ben Slnoertoanbten be« ißaare« oerjehrt; al« SBüt^e
be«;, Stahle« bient- gegohrene« ^onigtoaffer. Son. nun an.tft bie grau aüeüttge« Eigenthum
#re« Staune«. .3hr früherer ©efip ober ®a«,/,toa« fie oon beu .©tern mitbelommen, toirb
b « Seibern ni#t. genommen; fie behätten #re. eigene §eerbe für fi# unb leben oon bem
Ertrage berfelben, fo jebo#, bajj #et bem @#la’#ten einer ;Suh bie'Stünüer ^en-beften .
3#etl, fie felbft aber nur güfe, §al« unb §aupt erhalten, t— Sieren unb gebet, finb ber
2ln#eti>ber alten 8epe, toel#e be«hutb au#,Steren* ober.gebereffer he^ n- ^etoöhnti#
ntmmt ber Stann -pei grauen, um in alten Scrhättniffen wenigften« eine p hä^em
Sittber toerben auf getoöhuti#e Seife auferjogen. Sti^geftattet geborene ta|t man
leben, -fo lange Eugai,-Ihnen geben oerletht. Snaben toerben tim britten geben«jahre be*
flhnntten|,Stäb#en, toie bereit« ermähnt, erft furj oor ihrer Serheirathung. Eine uubef#nittene
^.erfon- ift bfefen Sölfern ein ®rüuel unb hat Junen guttitt in ber <®efettf#aft; fol#’ un*
reiner ;©ohn,. |ann -feinen Sater ni#i beerben, --ein fol#e« Stäb#en barf -für Slnbere feine
(Spielt bereiten, unb # r entftammenbe Sinber. fjnb- bem ©abe- oerfallen. Snaben oon
einet’ beftimmten 2ltter«ftufe toerben .-bur# -.bie; 3letteften #re« ©tamme« in. ben- .Sagen
ber ’ Sorefte-rn unterri#tet; h^rfüt hat ein jeber @#üter bent gehret einen. ©#fen p
entri#tWi Som Mer^ahnten? 3ahre un oertaffen fie bie, <§>efeltf#aft ber Sfütter unb ber
gratten tottb gefeüen.ifi#' p ben 3üngltngen' ober Stiegern - (31 m u r än)., oor ber f)anb al«
beten ©teuer, mit bem fiebjehnten 3ahre aber al« ebenbürtige ©enoffen.. Siännet tont
fünfunbpartäigften 3ahre an, namentli# toenn fie geheirathet-haben unb eigenen Siehftaub
befipen^ nt#t mehr- au«f#fie§ti# pm Srieg«bienfte beftimmt. 3euua# ihrem Sitter
toerbeui^te toieber al« Elfte fo ober jüngere Siänner, al« Ef ab uli,'Sfänner, .oon oierjig
bi« 4e#«jig'3ahren,' unb al« EU!bif#ato ober E-lftmirif#0' b. i. Slettefte ober ©reife
unterf#ieben.' gelteren toirb oon ber. 3ngenb grofe.Verehrung gejoltt; feiner ber ■ juttgen
gmtei'toürbe e« toagen, fi# ttt ©egentoart ber, Sitten, p fe|en,. ,ohtte„ oorher ©laubni|
erhattett'P haben. . - " ' ■> f ' ' '
©ien?©-obten toerben ni#t eigentli# beerbigt, toeber, toenn fie im^aufe geftorben, no#
toenn-fie auf bem ©#la#tf,etbe gefallen finb: man fegt fie im greien, pmeift unter ©äumen,
aüf -ben ©oben unb bebeett fte mit ©ra« ober ©teinen, mit1 einem -itmfo größeren ^aufeft,
je, höhere« Slnfeh®1 fte im geben genoffen. ©ef#ret unb. Sktfif finbet, hterbei ni#t ftatt Sur
Keine Sinber begräbt man in ber §cütte (?);ber gamilie pgtei#- mit bem §unbe, tod#er oon
Kein-auf,ihr.' ©efptete mar.. Unmittelbar -,na# Eintritt toe«.©tobe« änbept man beü Samen
be« Serftorbenen, toeif-mau für#tet, .ba^rbeffen ©eift, toenn er feinen Samen hört, erf#einen
trnb'*|te gebenben beunruhigen fonne; fo hufjt.j. V. ber Sater na# bem ©obe IDrloiu,
toährenb ,er itn geben ©aba> gber Siettte htei bie Stutter aber Enaiu'-anftatt Engttobo'n.
Eine Serehrung ber Kbgef#iü5enen, ;toie -fie bet ben Sanifa übfi#,: f#eint hter tti#t ftatt*
Pfit#en, toenigftett«. ruft mau bie- ©elfter ni#t al« Sermilfter jtoif#en Stenf# unb hö#fteut
Sefen an, betra#tet oietaehr bie-SiitKe^akbet^Seiterfob. fite-au«rei#enb.
JßSte-bereit« ermähnt, haben, biefe §irtenoötfer einen f#ma#en ©egriff oon einem #ü#*
ften Sefen., »el#e«; fte al« E«:gai <|ummef,. Segen, ©ott) bejei#nen, ein Sort, toef#e«