
@cj«en 0eratbettet,weIhe« tn großer ©tenge p r fommt. V®tt^efcMittert ^a6eit feljten
(Selegenbeit, etwa« Slei«, ©ttarna, unb ;®atieln p,erlangen, nur wenn fie .an bie .^ijfte
totttmen.. S)örtvlaufen 'fie flehte ©tengen.biefer. prneift au« 3nbip unb arabien herbei*
gebrachten 3tabrung«imttel unb .benagen fie fparfant a»f Steifen .ober Währenb ber.trocfenen
Seit, wann ihre $eenben wenig ©Ijth liefern,fcfi «eifen getnCßen ;fieSauh Saffe.e, boh
m¥ wf unfete a rt gl« (getränt,. fonbern at« hatbfefte« (Serif^t, tu. » u t te t . g^tdifte-t,
Sät gewöhnlich fehr mäßig,■ Werben fie toaste treffet, Wenn ihnen* ein SRahl umfcnft gebbien
tuirb; fie bedingen bann unglaubliche Mengen gteifh,' 8tei«. unb ©erneu, wie 'um fich für
bie Stage ber mageren Soft p entfc£)äbigen. Sßenn fie bem -gremben, ein ©tüd ©teh Oer*
iaufen, fo machen fie .nah ihrer «Sitte anfornh auf einen S^eü be« ©hlahtfteijh««. .uttb
berjebven e« bann auf einmal. ®c?nj imber« begaffen ifi.bie Stahrung ber Stiften*
Bewohner; btefe leben größtenteils bbn grobem ©rob, fßitama unb Datteln, gBährettb-be«
i t o t ^ o n f u ^ genießen fte häufiger ältilh, weit pbiefer Beit bie Sü^e bei*'bem‘feifhen
gutter befonber« ergibig finb. ©ne©hüffel©etS geftatten fie fihmur-an gafttggeu,Jtttbha«
getrodnetegleifh^ be«. fpaififhe« gilt ihnen für ein ©hmarosergeriht, Stur fetten gönnen
fie fih. gteifh .bei ihren JDiahtäeiten, gewöhnlich nur, wenn fie (Safte haben, oon <benen fie
«ngenteffene (Sntfhäbigung für folhe ©erfhweitbung , p erwarten hoben, ©ei ©a« §afu>u
nähren :fi^ jbie®mte befonber«. oon frifhen unb gefallenen giften .unb etWaS'SKtama» ©tele
©omati oerabfcheuen.bm (Senuß oon giften unb ©Ögetn unb befolgen auch-anßerbent".eine
©ienge ber ftrengften ©peifegefefee, fe$r gewiffenhuft.. (Seijtige* g e trän te ,;ftnb/ thmht ein
#rWet. -^ J a ftc a n .ih e n ift ben ©omati unbefannt, bagegen fauen ffe,h,cjnfig ©fötter*
tabat, Weihern fie ein wenig fpolpfhe beimifhen, um ben (Sefhmad etWaS-cfräftiger ip
nunhen, fhnuf>fen auch'wot. x ^ ' ; < 1 . v v,„
- .^wlotner ‘greijeit unterhält fih ber ©omati (wenigftenö im Stoben) gern mit ©hari??
unb anberen ©gieren, abenb« mit SDtufit unb ©attj. §ier nnb ba -lieben bte ©lünner-mtch
3!öaffeni>iete,,boh finb fie roht fo'gefhtdte gelter Wie bte Araber, <&te--.?rege ®£W.ei:M*
thatig feit fehlt; ©fett* unb überarbeiten Werben inbeffen re<bt4#f# gefertigt! ■.■^fejSBSfeberetf'
welche in einigen Süftenftäbten betrieben wirb, liegt je^t fehr -bornieber,,nur;-äJiitfbi(ha
liefert noch über 360,000 ©tihf ©aiönWoSengeng jährlich. 3m Sßgttmftechten Mftöt bie
grauen oiel, , ®er gang unb ba« :©nfaljen oon giften bilbet ben 4 $auperwerb«peig
einiger Keinen £>äfen. ©hiffahrt nnb iR^eberci liegt prneift in bwt'^äÄben oon Arabern
nnb Snbiem, ®er |) a n b e t ift nnbebeutenb; bei gefteigerter Stghßrägcfönnte bfboch^wt
(gumniy SBeihrauh, Stobra «nb Saffee angeführt werben, be«gte,then ißieh', §>änt% ©emwt;
©traußenfebern,. ©fenbein, 9?h'uocero«hbrner. 3Ätama^er'jeugen. nur wenige 8anbftriihe im
Ueberftuß. -©efambtJbnnte man namentlich an-ben gffiffen , ®j# a rtftMBobbi ’ in- %ngp
botten, #öifo gnetetrohw Samebe trnb Stinber bifben ben ^etCh^nm''be§.;S0^«; -^hafe,
Biegen, ©et unb $ferbe, f^ten\jtihi* ®ie ägontati -b-e^.^'Uerem', befhäftigen' fi<|
mit. 3agb unb frieg «Wer mit bcr-f^rnte ber ©ummiarten, m benen ihr reich ift,
ftetten Umiäünttngen für,'ihr 3ph 'h^ unb'hüten bie Samele, atte .anber^n arbeiten, W tfjm
tragen, ^otjfötten unb |>üttenbauert niht nü«genommen} ruhen auf ben ©dhthte^ber grauen.
3fm, ©omalitanbe oerheirathet man ,fi<h in fehr jwgenbtidhem alteryJsm Snabe'nr-i.'firtb
gewöhnlich fünfzehn, unb bie SJiäbchen breijehn Sohle alt, wenn fie u$tf®n#nengegeben -werben,
gjeirathen ia ber gamilte, fOgar in bemfeiben ©tarame, ■'fittb. »ertönt, gfe^-fn -bem.,gatte
tritt eine fheinbare au«nahme eiß, Wenn ber beweibte ©riWer Ä ’e« Manne^ftirbt: teuerer
ift bann, wie nah altem jübifhen' ®efe^e, oerbunben, bie Oertpitwete ©hwägeriu ju'heiräthen;
fottte jeboh fein §arehmjh^u bi« jum änßerften .©taße .geßöfft fein b^f* mer rehtoäßige
grauen enthalten, fo muß er eine, non btefen üerftoßen, isSKan hält fe^r barauf; fih niht
unter feinem ©tanbe p oerheirathen. 2)er ©cr.heirathung geht .eine, gcfh'äfftihe ©.er*
hattblung ebrau«:;,ber ©r.äutigam unb ber©rautcater oerftänbigen fih- wa« ber eine 5Theit at«
Samfbrei«, bamit'ihütihbtefe« auöbruif« bebiene, ber anbere an auöfteuer gibt. $Dfe $&h'e
btefer ©nmmen rihte^^ih^0^ "Siang unb ©ermögen ber betben gamtlien. ©n ©rautigant
bon ©tanbe hot nicht fettem bi« ISO % ï$ É m ium }n
©leh unb anberen' fZBerthfahen; gehört er pr-.-gamtlte be« ©nltahnö, fo fteigt^ ber, 6eint
abfhlnffe ber-^Ckäth'jU'erlegenbe ©rei« feifeft-bt« p 11000 5Chatem, ©Jett geringer ftelit
fihi ber ©etrag ber fKitg-ift^-Oom welcher man inbeffen im ©erben ©iht«,
©fiter gibt fie feiner STohter nah ber unoeräußerlthe« ©genthumf fie ïann
barüber/wah ©elieben' oerfügen,- muß e« inbeffen poiidftelten, wenn*ffe burh ©enehmen
eine: ©hefheibung oerattl# hot. außerdem erhält fte-'oort ben'Êltern ein ©eit, ©latten
unb-êtóige'anbere1 §cm«haltntg«gegenftäribe; nnb oon ihrem greunbinnen (^ta«oerlen,' mit
betten:^, f^P'bräutfih fhmücttc- ‘ ' J
...aßernt e« fih'.irgenb efmöglt'hen läßt, wirb bte; (S^e- oor bem Sabt gef hoffen; fall«
2>iefe«'tnht‘ angeht, oertritt irgenb eine .anbere ©etfon,' weihe ben Sorahn tefen ïann, ferne
@telle*> .©eif©oltiiehung einer erftmoligen Trauung läßt fih bie ©raut oft au« ©dmhterm
heit oeotreten,kf»mft'Wohnt fie in ©etfon bet. @hefh«bungen finb .niht« Ungewöhn*
Ith^.v §aben'%eibe ^hbilo'breimol oor BeuÄefl ^te abpht etblih fttnbgegeben, fo gelten
ihre ©ejiehxmgen f te .aufgelöft, nnb' brei SHonate banah hot bie grau bie' greiheit, oon
feuern: p-heirathen. @tne grau wirb'nur bann burh bie Trennung befhtmpft, wenn fie
ber.fhw^0e': jS^etll.-tfi; -'‘anbwtfall« beïtagt man fie unb- fhäht fie bann nur um fo höher-
©ei .ehebw.u4 hot beriSKattntbaCi8teht> feine ?)flihtoergeffene grau p töbten; e« gilt ®ie«
at« etttgig 'anftänbige art, bfe-erlittene- ©hm«h %Vl führten, ©ttrinnt^bie ©ünbertn, fo wirb
fiel Wen "ihrem.* ©tamme' itt fhtoffliher' SGSetfe oerftoßen. Shr ©litfhutbtger ïommt mit einer
®elbb»ß£<baeon. linoerheirathtte .©läbheW' weihe'; mit SJlännem Umgang bfleSbtt, rnüffen
baraüf • .oerjihteü; ij^big.^rehfmäßige (Sattin eine« SJlanne« p werben. 3m allgemeinen
übrigen«'finbrbie" ©ontali nicht-feh^ eiferfühtig ouf ihre SBeiberfie taffen fie unoerfhleiert
gehen--'nnb' jeigen fih manchmal« 'fógeer ‘‘gegen Untreue erffaunlih nahfihtig* SBehe aber
3}em;?welher ' güh nur- ben ©cf^ut 'auf'fih fabet^at« ob er grauen ober SJtäbhen Gewalt
anthutt toollte — fetn;8eben wäre oerwirït.-
,;TÄ b eimS'tnb'g'eb-orett-Wn*; fW gibt ihm ber ©ater einen.Hamern,©te fölutter1 hot
ahti'$&gCX%ffh' ber ^ieberïunft alten ©erïehr mit ©erfonett außerhalb ihrer ©Sohnimg p
oer-meibejii ;©ie", •Uchrt'Cih^n ©ßrößlittg fejbft' unb trägt ihn fbäter in einem ©tüef Beit8
fortwihretW cftxf bem -©üiïen mit fih umher, felbft bei' ber arbett. 8emt ba« Sinb laufen;
fi^baff e«, aber, immer nur unter ben äugen feiner SDïutter, fih m ber Stäbe be® §aufe«
umhettummeth */ unter ihrer auffiht bleibt e« auh/ bi« e« erwahfmt ift, oft felbft bi« p
erfolgênkï ©e^etrathüng. ©er' ©etter flimmert .-fthr'gteih' ben meiften SDtu«Iim, fehr wenig
um fben-. jungen Slahwuh?* 13&le ganje ©r^iehung befteht im au«wenbigterrten einiger
SoröhttWfe- unb ‘bêr gebräu-hlthftert arabtfhew SCBörter; nur Wenige, wahrfheittlih nur bie
Sinbet'ber ©heih^ uttb’ber reichen Saüfleute, lernen lefen. *®tefe« fhlteßt jeboh üiht ou«,
, baß^fifh’. auch mter ben' Somali einzelne gelehrte ftrtben. ©et ben ©ebuinenftämmen ïann
man * oón ©cjiebung eigentlich gar niht t.eben, wenn man ‘ niht ein wenig anwetfung im
©egenfhießen, Stetten, ©tebbüten unb ©leiten fo nennen will.'
auffäfligerweifC'-unb ganj'im ®egätfah p ben ©uahelt- ift ba« ©erhättniß jWifhen
Sinb^rn unb E ltern ein fehr lodere«. @rftere gehorhen wol an« gurhtbem ©ater unb ber
©tutter, <'er weif en ihnen aber fonft fehr wèttjg ahtung nnb »beeilen fih, ba« 3oh ber (Sltem*
herrfhafffobalb alö »möglich' aBpfhüttelny ünkSa« ift im Storben wie int ©üben baffelbe.
Stah hrer ©erheiräthün'g - fteheW" fie- bem Traufe, welhem' fie entf^roffen, faum näher al«
irgenb einer anberen'gattrilte be«*'@ttftmne«; unb wenn fie fih, wie e« -oft gefhieht, auf