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eS frei tut (Satte«' unterlaufen taffen, im ©intet aber erfriett eS, ©ie feine ©ettoanbtert,
leitt'bte$ijt|}e, vba^er e8 bann in baS iminer ©atme @te%ööget^an8 gefteiät ©itb<i £>ier fndjit
eS fid) baS ©ärrnfte ©lütjdljen aus."
©o« bet gebenStoeife beS ©eiet^etl^ubneS in feinet $eimat ©iffen ©it, genau genommen,
Stifts; ^offcrtttid^ gelingt eS einem fünftige« SReifenben, einge^enbe ©eobadiftungen iybet
bas anjie^enbe, fd)öne ST^iet anjufteöen uttb einige ißätdjen mit nach (Suropa ju btingen,
bamit biefet flprattbotle ©ogel enblic^ audj bettt giebtyabet äugänglidl) ©erbe.' Unfete Stbbilbung
überlebt uns bet ©flicht, eine genaue ißef^teibtaig in ©orten p''geben ;' nur -fobiet fbi
bemetft, bat, wie ©re b nt in feinem ^erleben fagt, bet $atS lang unb büraiybeb Keine
ßopf nadt unb nur bitrd) eine Sraufe geftmüdCt:ift, toeld)e fid) bon einem £©te jwm
anoetn übet ben $inter!opf jie^t unb au$'fe$t futjert, fammetartigen gebetn befielt ©ie
^alsfebern finb lanzettförmig; bie Dbetarmfd)toingen reichen bettäd)tlicl) übet bie $anbfd)©ingen,
bie mittleren ©teuetfebetn übet ‘ bie feitlidjen hinaus. ©er ©cfynabel^'fft früfttgylutj,
fe$r- ftarl gebogen, unb \ bet Cberfdjnabel mit beutlitem £>alen übetgeMmmt, bet giif
^odjlüufig unb bet Sauf mit einet ©fjotentoarje berieten.
Stufet biefem Acryllium ftatben fi$ h««btlöd?tid) ixocO z©ei ©ert§ül)netatten int ©ornali*
lanbe: baS ©d)obf*©eitljui?n (Guttera Pucherani Hartl.), ein gleid)füQS felteneS- ©§ier
mit fernem f5eberfd)of>f auf- bem Äofsfe, unb baS § e1 «ft*Sß e tl^ u ^ tt- {Humida coroiiata
Gray), mit einem l©tngelben feinte unb nadftet,' blauer Sopffeite; beibe fittb bis: nad)- ©üb»
aftila oerbreitet. ©aS ©otfemmen. biefet Sitten fdjeint an getoiffe ©obenbefdjaffenljeiten
gebunben ju- fein*, benn in bem ber§ältnifmäfig feud^ten (Sebiele jtoifdjen SßombaS, ©anga
unb bem Mimahbft^aro Ijaben mit fie nur ganz. einzeln getroffen, mü^tenb fie im ©oittali*
lanbe öfterS i« ©rupfiS bon breifig. unb oierjig ©tüdf fid^-geigen. ©e$en fie fid), auf einem
©alz«la^ ober; fonftigen ©etfammlungSotte bon bem 3üget überraftt, fo fielen fie, tpie
© r e n n e t fd)reibt, nid)t ettoa fogleid^ auf, fonbern feigen ft<$ etft ben ©törenfrieb neugierig
an. SRadb bem ©d^uffe, toeld)er natürlit me$t als einem -tiort i^nen baS geben foftet,
fliegen fie nur zwanzig bis fünfuitbjmanjig «Stritt ©eit'trab fallen bann-toieber ein.* ©djon
©ä^tenb beS glugeS ift toieber günftige ©elegetd^eit pm ©djuffe' uttb noc$ rnetyr auf bem
n&^ften ©ammetpla^e, Stuf biefeSöeife !ann man in fiitzefter Seit’ eine gröfe :Slnza$l
erlegen. Sine anbete ©gentüralidjfeit b e t, © e rtö n e t, toeid^e ©rennet am ©jubafluffe
beobad^tete, lüft fie a u t bem ungeübteren ©d^ü^en leicht jut ©eute fallen, ©erat bie
'© e rtö n e t närntid) eilten §unb etbliöen, fliegen fie unter lautem (Sefdjrei auf ben näd^ften
©aum unb laffen: bott,' all il)t Slugenmetl auf baS*-gef{r^titc^e Sbie't gerid|tet, beit Sägfee
ganj unbeachtet, fobajj biefet fie in gtö|tet eins nadfi bem anbetn ^erab^oten lamt.
@o fd^of ©rennet bon' einem ©anme“ fec^S ißettbü§net, | o^ne) ba^ toä^tettbbeffen- . eitteS
b a o o n f lo g .b e am te n tft inbeffett,^ baf? biefr bicbt befiebetten ©Ögel -eine betbe Satuttg
©d^rot betttagen, ©on born erfc^einen fie faft rätbettounbbat, Weirbann- bet ftegef -an ben
fiebern abpraßt; bon fintem|ittgegen unb ©erat fie fliegen, erlegt man fie berljältmjjmäfjig
leidet. 5DaS gleifd^ bet © e rtö n e t -ifi toei|, ^gtb wib au^etotbetttlidb ■ ©o^lfd^medenb; alte
^>ü^net müffen freilid^ ettoaS lange lod^en, ©erben aber ftets ©eid^ unb geben mit DieiS eine
Mftige, ©o^lfc^medenbe ©upbd* ®en ©ütgliebern bet 5Dt«6a*(^’bebition ©aten ipetip^net
ftets -bie angene^mfte ©eute.
©ei biefet Gelegenheit fei eS geftbttet, nod^ bie anbeten ©ci^tehb bet ^lu^fa^rt' beo’bad^*
teten Spiere ju ettoü^nen. - Stntilofien berfi^iebenfter Sltt ©aten überaus häufig, ©enra
fd^on 'Tnan fie nie me^t in folget ©lenge fa^ ©© an. bet Mf© bei Stülay ober bei: ben
UagbauSflügen in bet tffcähe bon 3!-umb’o. ©aS (S nu ©ittbe ttitgenbS beobachtet; eS fd^eint
im mittleren Dfiaftifa gartj ju festen, ba auc^ bie ©«geborenen -9li^tS bon bem fo; auffälligen
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