
aasen sind allein über unser Deutsclilanc
verbreitet!
America bat manche dieser Gescblecbter |
mit den übrigen Welllneilen gemein ^ hierher
gehören die Biber 5 Ha a s en, Eichhörnchonj
Mäus e , Slachelthierej allein America hat auch
mehrere ihm eigenthümliche Thierformen aus
dieser Ordnung-, wohin die Geschlechter Coelogauys
5 Hydrochoerus , Dasyprocta 7 Cavia^
Loncheres und Fiber gehören 5 von w^elchen 1
die fünf ersteren in Brasilien vorkommen ^ uik.
daselbst zum Theil die besten Arten der jagebaren
Thiere enthalten. Alle nehmen ihre Nahrung
aus dem Pflanzenreiche und sind sehr
fruchtbar5 daher zahlreich an Individuen. Ich
habe für diese Ordnung die von llliger aufgestellten
Familien angenommen.
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a m. I . rvl u r i n a .
Mä u s e a r t i g e T l i i e r e .
Brasilien und die übrigen heiisen Länder
unserer Erde sind nicht so reich an Mäusen
und mäuseartigen Thieren als die gemäfsigten
Zonen, und alle anderen Länder werden in
dieser Hinsicht von den grofsen Ebenen des
russischen Asiens übertroffen,
Azara hat für Paraguay etwa fünf bis
sechs Arten von Mäusen aufgezähl t , ich habe
in Brasilien eine noch geringere Anzahl kennen
gelernt.
a 20. M u
M a u s .
Ueberau bekannte, oft verwünschte Thiere,
die indessen in den brasilianischen Wäldern
und Wildnissen nie zu einer solchen Meng e
heranwachsen, als bei uns. Vielleicht werden
dereinst, wenn der Ackerbau auch in jenen
Gegenden mehr ausgebreitet und die vielen
Pvaubthiere vermindert seyn we rden, diese
Thiere auch dort an der Zahl zunehmen und
dem Landmanne so lästig werden, wie bei uns
in manchen Jahren. Bisjetzt bemerkt man in
Brasilien wenig mäuseartige Thi e r e , und nur
mit Mühe ist es mir gelungen, einige wenige
Individuen aus dieser Familie zu erhalten. —
Die Brasilianer belegen in ihrer portugiesischen
Sprache die Mäus e im Allgemeinen mit
der Benennung Rato, —
II, Band.
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