
5jaarffcchfe (Lichen jubatus L.) mtb ©trattchfLchtc (L. hirtus L.) als ip
rtcn angenehm genannt werben *•),. ©chwämmc frefjen fte fcfm gern, unter
anbern ben giftigen gliegenfehwamm (Agaricus mufearius L . ) , non mh
ificm fte beraufcht werben Spt gerächten fte ober freffen cs boch nicht
geen *). — Sie Sagcsscif wenn bas Dien am Itcbfteu weihet, ifi ber -Slot*
gen jwifcfien 7 unb 9 ttljr ").
Sas ©ctränf bc# OJert^irfeftes ifi im ©ommer bas fatte ©ehitgs <
unb anberes 2ßaffcr; in ber falten jsaljrcsscff genießt er anfiaft beffeEben
©^nee 0). ©ie teinfen aber auch ben ftarn bes SKenfefjen, unb Werben
»on ben Kordfen bes ISforgens ans ©cfäffen bie neu 95irfenrinbe ober
©troff waffcrbichf gcflodf;tcn ftnb, orbctttlich bamit getränft P§ ■
Sie SSrUnftjcit bes Dlenwilbcs fowobl als ber säumen Diene fangt um
unb nach Michaelis an, unb bauert b'en Öctobcr htnburch unb bis an bas
©nbe bes Dtonembers, weil bie jungen öftere fpdter als bie alten In bie
SSrnnft treten unb fte alfo pcrlängern, Sas — non bem $errn ©rafen
tbn SOJeüin am genaueffen unb Boffffänbigffen beobachtete '^Betragen ber
Dtepirfchc in ber SJntnft fommt benen ber Sambirfefe am nächffen. Ser
^tirfd; empftnbet bie SBirfungen berfclben am crjfcn; ber £als wirb ihm
biefe5 bie ©cfcflcchtstfteilc fchnteflcn an. ©r treibt bie Shtcrc herum, che
r") linn. Fl, lapp* «»4 3 7 * 4 3 9 *
456. fjoßften unb ‘Pailas a. a. £>.
©ft«lf. SBfag. ®. 402.
i) ©tralf. SDfag. @. 404.
t) linn. Fl. lapp, n.393. ©r. Bon
tOietfin ©ehr. ber 9?erf, @ef. naf. gr.
i.S f. @. 21. Ser in ©djwebt nnfet,
haltene er|te Svenbitfeh genog fonfl auch
©erfl«, (nicht -&afer,) grünen Klee,
Sbflfrüchte, Stob te. wie ber i-ht. ©taf
ebenbafelbft ersdblet.
*) jjöUften ©.135.
v) ©tralf. SStag. 3. ©. 402.
w) ©tralf. ©fag. ©.403. fcffepS
Steife #on Samtfchatfa nach granfreidj,
in ©prengefs unb gorffers neuen Sep<
trägen S“ r ©oller , unb bänbetfunbe 4.
Mtj @< 2 -8 3 »
ffe fich ihm ergeben, teeff fte wenn fte ihm bann ©fanb halten, richtet bann
ben .Kopf in bie djohe unb fföft fehned butnpfe Sone nach einanber aus,
wöbet) er feine "tiefen lefjen aufbfäfet unb bamtt fchnappt, ben hinfern Sfjeil
bes fetbes aber nteberbeugf. Ser eigentliche SScfdjlag gepicht in ber Dfadfjt
mit iangfamfeit. Ser Dicnliirfch fjat ju biefer Seit eine getle 2(u6bünfhmg,
bie man auf mehrere ©epitte empftnben fan. ©r iff wäfjrenb berfefben
nicht fo gefährlich als ber ©befhirfch, geht aber hoch auf ben SJfenpen los.
SSlif ©bet s unb Samthiercn brunftet er nicht ■*)•• ©f wirb in ber Sötuttft
juweilen .mager,-
Sas Dlenfhicr trägt brepfjlg fffiochen bis acht DJtonafe, unb fejt tut
DJtai) unb Vilnius ein Kal6, felfener jwci;'; mehr Slner; als f)itptdl6er,
Sas Dlcnfalb iff nicht fo wie biit Kälber anberer djitfeharfen, aber boch et*
was h0lhbeintg, unb folgt :bct SSJluffer fhon nach fünf Sagen, ©ie liebt
bas Kalb fchr, furft es mit einer grtntgenben ©tirnme auf wenn es «ott
ihr abgefommen iff, beffrebt fi'^, 5ur Söcrhutung aller SSefdjäbtgung, bie
alten iföirfche Bon ifm ;u entfernen, unb ernährt es mit ihrer fetten nähr*
haften SJlilch; bas Kalb fängt aber, wenn es fattm einige Sage alt iff,
fchon an Kräuter unb glechten bie ihm geniepar p b aufsufttchen, unb (ich*
banon jw nähren »). ■ 3 m fünften fSfonat tff Sas Shterfalb pon jtim geu»
gungsgefchäfte fähig *).;
x) gbertbafelbgSh. i. @.15. -4.Sh.
©. 142 u. f. .£)oßffcn a. a. :£>. @.
119.
y) l 1 n n e' Amaen. acai. 4. p. 158.
äjjollffctt @, 129. 130. — Sluch in
©rottlanb iff bie ©runft > unb ©ejjeit
bte nel) nt liehe; ofabric , Faun. Groenl.
I. c. 3it ©ibirien ebenfalls; boch fagt
©teffet, bag bie jahmett früher als
bie wilben brunftet), ©tralf. SDtag. @,
■397. wooon J^oßffen @. 119. baS ®a
gentheil perfichett. gS i|f auch nach ber,
Slnalogie ber übrigen eftirfeharten, »on
benett man gnugfameSenntnig hat, gattf
glatfblich, ba§ ftch biefe geit »ielmehr
nach bem 'Sllter, als nach bem wilben
ober .jahrnen gujtanbe ber ®ene richte.
z) üfjach ber ©eoba^fung beS fterrn
©rafen Pon füfcilin in b u f f . Suppt.
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