
1376 © e r SDiuflott.
unb »orbere glädje ifl gewölbt, unb erflrecft ff<f> nid)f, rote bie beiben an«
bern, über bie ganje Sänge ber ©tinwerlängepungen; il)te untere, fdjon gleich
beim Anfang ftumpfe unb feilt wenig »orfpringenbe Seifte »erlieft ftd> att=
malig unb feine ©pur berfelben ifl mehr gegen bie ©pi|e ftdjfrlid), wo nur
nod) 2 glädjen, eine t)intere unb inr.ere, unb eine »orbere unb äufere un«
terfchieben werben tonnen. Sie ferner, anfangs breifeitig, »erfladjen ftd)
alfo nach unb nad), unb gegen if>re @nben änbern fte ftd> in wahre §)lat=
ten um. Sei ber fefjr beträchtlichen ©färbe ber ferner bebeden fte fg|t
ben ganjen ©feitet unb ftopen beinahe mit ifjrer Saft'S jufammen, fo tag
nur ein fcfymater SRaum »on 2 bis 3 Sinien baswifchen frei bleibt. Seibe
Ipörner weiten unter einem SBinfcl »on 80 bis 1 0 0 ° , alfo faft unter
einem regten, auSeinanbet.- Sie ffiunjeln ober SRinge fielen jiemlid) ges
brängt; ihre Slnorbnung ifl nach ben Snbi»ibuen »erfd)ieben,. unb immer
mehr ober minber, jumal gegen bie Safi6, unregelmäßig." UebtigenS
werben biefe Cpörner jiemlid) groß, inbem an einem $)aar bie Sänge ber
oberen äuperen ©eite 2 7 f " , ber Umfang an ber SaftS 9 " unb if)r ®ewid)t
(of>ne bie ©tirnjapfen) 9 fPfunb betrug 1S).
SaS SBeibdjen ijt, ju golge Gfeffi unb gr. Gu»ier,'ol)ne äßörner.
3 war geben SeSmareft16) unb @. G ü » ie rn ) an, bap auch juweilen
baffelbe mit flcinenRömern »erfelj.en fei), inbep bemerftSf.'©eoffrot)18)
bagegen, bap an allen weiblichen 2nbi»ibuen, fowolfl lebenben als prae*
parirten, welch« er unferfud)te, bie©tirngapfen ganj unb gar fehlten, bap
fte alfo mithin ungehörnt waren.
SaS t£>aar beS SJtuftonS ifl auperorbentlich bidjt unb gebrängt, unb
beftef)t, Wie gewöhnlich, auS einem längeren, gröberen unb fleiferen Cpaare,
unter welchem eine furje, feine unb ftaufe SBoUe »orhanben ifl. 2Cn Äopf
unb Seinen ftnb bie Cpaare am färjeften unb ohne Seimifdtung »on SBotte;
am Unterhals unb »or ber Stuft ftnb fte' am längfien unb bilben eine ttrt
»on Sart19).
Sie garbe ifl am Jpalfe, ©djultern, ©eiten unb tlufenflädje ber
__________ ■ - ©chenlel
15) S e t t i 147. 16) Mammalog. p. 481. — Dict. des »c. nat XXXIII. p. 214.
17) Rfegn. anim. 20// <5d. I. p. 277. 18^ 2t- fl, O. @.260. Uflfc
R a u t e n ton-
©dienfcl fahl50) mit einigen fd)t»arjen paaren untermifd)t. Som Anfang
be§ £atfeS bis sum ©chwanjenbe läuft ber gansen Sänge nad) ein bunfler
©treif. Ser UnferhalS bis jut Sruft, Bie" tfupenfeite be& SorberarmS
unb ein.SängSfireif am garbenranbe' beS SeibeS ftnb fdjwärslich; Sbertheil
unb ©eiten baS ©eftdjtS, fo wie eine Sinie, weldje »on ben SRunbwinfeln
nach hinten sieht, unb bann am Unterfinnbacfen hernbfieigt, um ftch mit
ber ber entgegengefefsten ©eite ju vereinigen, ftnb gleichfalls fdjwärjlid).
Sorbertheil beS ©efidjtS, untere TCugengegenb, S.nnenfeife ber Öhren,^Un»
terfäpe »on ben gupmutsein an, Saud), #inferbacfen unb ©chwansränber
ftnb weip. Sie Snnenfeite ber ©tiebmaffen ifl fchmufcig grau; auf ber Stifte
beiber ©eiten ftnbet. ftd> ein fefjr blaffer gelber glect; SÄunbhöfjte, Bunge
unb. Stafenlöcher ftnb fchwats; #örner unb^tufe gelblid>grau. — SmSSin»
ter ifl ber fels biihfer unb h«t mehr ©djwars; bie £aare am Unterteil
beS paffes bilben aisbann eine t£rt Sffiamme ober Äraufe, unb bie SRüden»
linie, befonberS auf ben ©chultern, ifl faft fchwar&91).
SaS ffieibdjen uitferfcheibet fid) in ber gärbung nid)t mertlid) »om
sfJtänndjen. Sie Sungett ftnb h'eüer gefärbt als bie2Clten, bie äbinterbacten
finb, anftatt weip, hellgelblieh, unb baS Sberfheil beS ©chwanseS ifl, fiatt
fehwärj, fahlbraun. Shre Körner, welihe halb nach ber ©eburt her»orbrechen,
ftnb nach Serlauf eines SahrS 4 bis 6 Soll lang.
SBie alle farbinifdjen ©äugfhiere an ®röpe benen beS Kontinents nad)5
flehen, fo ifl biep auch bei bem SJtuflon ber galt, ber niemals su ber auf.
fattettben ©röpe beS Argali ober beS' amerifanifchen Sergfd)afeS gelangt.
Stad) <5 e tti beträgt bie Sofallänge eines auSgewad)fenen59tuflonS 4 6 " unb
bie dpöhe 2 6 ". golgenbe SJtaape hat Saubenton92) aufgeseithnet:
ftänge, gerabe, »on bet ©d)nau§e bis jum Elfter . . .
3' 8" 0'"
§öhe «n ber ©d)ttlter .......................................................
2 5 6
— am Äreuj ..................................................4 \ • •
2 6 0
änge beS ÄopfeS »on ber ©djnauhe bis s« ben Römern
0 7 6
Umfang ber Schnaube hinter ben SRafenlöd)ern . . . . 2
*1 4 6
20) 3?at5 S î t t i (@. 150): rotb mit et»»« »fdif«6e oetmifcÇtî ttacb S a t ib e n t o n .
B. 376) couleur fauve rouasâtre approchante de celle du cerf. 21) Jr. Quoi et «• «• £>•
(22) SI- (t. O- ©• 377.
Xbth. V. II. $4tft». 8 91