
1 2 5 8 3 6 - S^Ötbraun,
faß fßrnarj, foroohl an ber äußern als tmtmt ©eiU. 2tn beit
Hinterfüßen jeigt ßß über beu 2lfterflauen ein fafl erlofßenet, fßmujig»
gelber §lecf, ber bei) jungen ©teinbocfen beutliß auSgefproßen iß.
2tuß bie braunen ©eitenßreifen, bie ßd; bet) ben jungen »on ben 83er»
berbeinen nad; ben Hinterbeinen hin jieljen, jiub i)ier »erwifßf."
„©er ©ßwanj i(i eben fßroarj behaart, in einen jroep -Soff tan»
gen Haarbüfßel geenbiget, unten bunfeibraun unb nacft, unb nur an
ben ©eiten mit weißen Haaren eingefaßt, ©er hintere ?(jeil ber ©eben»
fei iß roßfarbig; 2lfter, H°benfacf un{, cjn 6es “Saaßes ßnb
weiß mit fßmarjeit Haaren untermifßf/'
„® ie furjen ßraffen Haare liegen am ganjen Horper glatt an.
83en einem Sart iß webet bep biefem ©pemplar, noß bep bem, teel»
eftes ©e. ßocbfürßlicbe ©urßlaußf, ber ^3 r I n j ÜJlajr »on 0len»
wieb beßpt, unb meines burß feine glänjenb rotbraune Sarbe abroeißt,
feine ©pur ju bemerfen. S9? e t ö n e r faß noß aufferbem 5 ~ 6 Häpfe,
meißle gleißfaffs feinen Sart hatten, unb bie 3 «ger »erßßcrn, nie
einen bärtigen ©teinboef gefeßen ju haben * ) ."
©te Sffiinferßaare ßnb langer, ßärfer, fehr bißt aneinanbet
ßeßenb, an ber SJBurjel fßroaß ruthliebgrau, an ben ©pipen gelbgran.
©ie ßnb bief unb nicht jngefpipf, fonbern ßumpf, gleiebfam abgefengt.
lieber bem Sfacfen ßnbef ßeb eine fleine £0!ähne »on i i Soll langen,
meißgrauen, gelbgefpipfen Jgianrert, unb über ben Svücfen geht ber lange
naeb ein hellbrauner ©treifrn »on ebenfalls etwas langem, ßruppigen
Haaren, ©ie H auPtfar^f 6«* Halfes unb beS übrigen Horpe« iß "ein
(jeffeS Stoßgrau, weißes ßcb naeb ben ©eiten unb naß) ben Seinen hinab
in bas Srauue »erlauft. Seine unb Sanßi haben fehr lange Haare >
erßere ßnb »ornen tyüi'c, hinten aber bunfelbraun, unb ber Sauß iß
meiß **).
* ) SKeiSner a. a. O. ©. 54.
* * ) SDfetSner a. a. O. ©. 37-
©ec ©teinboef. Cabra Ibex. 1 2 5 9
©ie © fe in jie g e iß mehr als ein ©rittheil fleinet als ber
Sorf, »iel fßmäßfiger als biefer unb felbß als ber giegenborf, unb ihre
Hêrner, bie im 2llfer nur ungefähr 6 Soff länge haben, ßnb ben 3 '*'
genhórnern ähnlich, nur etwas biefer. ©ie haben näntliß feine »orbere
mit Hnoten befepte gläße, fonbern an beren ©teile nur eine fnorrige,
fnotige Hanfe.
3 m 2 »anuar iß bie S r u n f t je l t bes ©feinborfs. ©ie ©eifen
ßnb 20— 2t 583oßen fräßfig unb werfen gembpnliß nur ©in junges,
weißes ßßi fßion eine ©tunbe naß) ber ©eburt in gelfenflüften jn »er»
bergen meiß- ©ie SButter loeft baffelbe burß> SOlerfern, »erläßt es nur,
wenn ße gejagt wirb, fuebf es aber fogleiß mteber auf, fobalb bie @e»
fahr worüber iß.
©as 3 nage fommt mit feinem 8Boffhaare Bebeeft ju r SCBelf, 8e»
fleibet ßß) aber ßbon im H ^ ß mit ben ßärfern ©tammhaaren. Sep
bem einjährigen SSiännd;ett int SÖJufeum ju Sern iß bie §arbe bes Hór»
pers grau, nur fehr menig in bas Svothliße jieljenb. Sßacfenmähne nnb
Ovücfenßreifen fehlen, ber ©eiteitßreifen bagegen iß »orhanben. ©en Sauß
unb bie inmenbige ©eite ber Seine ßnb weiß.
3m britten 3ahre iß ber ©teinboef jeugungsfähig, im »ierfen
3a(jte iß er ausgemaßfen, unb erreicht mahrßbeinltß ein 2llter »on 28
— 3 o fahren-
©eine ©timrne iß ein furjes, fßatfes pfeifen, mie bei ber ©emfe;
bismeilen maßt er auß ein ©eräufß, inbem er burß bie Dlafenloßer
bläß, unb bie jungen laßen ein 2(rf »on üßecfern hóren.
©ie hoßßen 2l(pengipfel ßnb ber 3C u fe n th « lt biefer 'ïhiere.
«mit bemunbernsmürbiger leißtigfeif »erfolgen ße hier bie gefährlißßen
^Jfabe; bie geringße Hetoorragung eines Jelfens, mcfße bas menfßliße
2(uge nißf mahrnimmf, iß ihnen eine gangbare ©icppe, unb mit ben
fühnßen ©prüngen fepen ße über 3lbgrünbe hinweg. 3fuß über ©let«
fßer entßiehen ße, menn ße gejagt merben, meißen t'hnen aber aus,
wenn ße ben SBeg naß SBiffführ wählen tónnen. Dfur burß heftige