
feen« irr &ib.et.21) unb ehrten 22), aber nid)f in.m-abieh 23), bähet biefe
SÄaffe mit Unrecht ftü^erf;tn arabifd)eS <2 d)af genannt worben iff, ba«
gegen fommt ft'e je|t and) in SRabraS unb Sengalen24 * *) »or. «Sie tfi je*
bod) nid)t allein auf tffiett unb btn, fiiböfflichen SBinfrt »on. Europa be«
fd)ränft, fonbern. fte ift auch buud) bäS'igange nörblidje Jtfrifa »erbrettet,,
»o man fte in eggten28), SEuniS1), Algier2) unb SRaroffo3) antrifff,
unb wo ii)te (Einführung fd)ort in alten 3eifen bemevfjMigt worben fepa
fugbretterr uni fa(* gattj au« Jett Peftebenben ©cbwanj aus;eicbtiet. ®iefe Kaffe gleicht in an«
berer -Otttficfjt btra englifcben ©ebaf, unb i|i bübfeber unb helfet als ha« inbifebe. festere«,
»eltbeä feinen gettfebwam bat', t|l bie timige ©orte tmSinb« unb©ewee|iatnmc." 21) £ a f»
w a n n in bcu norbifeben ©eitrige« IV. @. 277. „® ic tibetifeben Schafe uuterfebeiben (ich,
fo wie bie ©«Safe in oielen Sdnbem be« Orient«, butcb breite gettfebwänje, welche off 30 bi«
40 W “ " 6 wiegen." 22) R u s s e l l nat. hist, of Aleppo P.5 1 : 3n bet Umgegetib »on äteppo
Siebt e« iweietiei Schafe, nämlich ba« ©ebuinen<@ebaf nnb ba« »on ben Keifenben fo oft
wegen feine« nulferorbentlicben ©ebWame* erwähnte. ®iefer ©cbwam ift febr breit unb bief,
an ber ©pi?e mit einem Hunnen, wieber aufwärts gerichteten änbängfel. ©in gewöhnliche*
@4af biefer ©orte wiegt ohne S op f, g ü fe , geil nnb ©ingeweibe, 60-bi« 70 qjfunb, »on bei
nen anf ben ©cbwanj 15 ober mehr fommen, gut gemäßere wiegen inbef bisweilen 150 nnb
ber ©cbwam 50?funb. ®iefe groben Schafe finb um aieppo, wo (Je in -ßofen gehalten Wer«
ben, nicht in Sefabr ihre ©chwäme fit behäbigen* aber in anbern Segenben, wo fie auf ben
gelbem weiben, finb bie ©chäfet besbalb genöthigt auf ber'untern ©eite be« ©chwanje«, bie
nicht gleich ber Obern mit bichter SBoIle bebeeft ift, ein bnnne« ©reteben in befefiigett- einige:
haben auch Heine ffiägelchen, um ihnen ba« Stagen be« ©chwame« in erleichtern, woher mit
einiger Uebertreibnng bie ©age »on « arten, auf welchen fie ihre.©chwäme fahren, entflanben
i S -— S ü f f e l hat eine febr fchöne Hbbilbung beigefügt, bie ©ehr eh er auf Tab. ccscm.
unter bem Flamen Ovis macrocerca fopirt hat- 23) © u re fb a rb t’ * ©ebninen @. 162.
24) G r i f f i t h anim. kingd. IV. p. 327. 25) V illam on t voy. p. 629: „3 cS habe in
(©prien, 3nbaea nnb) ©gppten bie ©chwäme berSchnfe fo b i« , lang nnb breit sefehen, ba0
fie 33!pfnnb nnb mehr wogen, nnb hoch Snb biefe ©eSafe wenig größer al« bie »on © e r r i,
abt» »iel fehönet unb bie Sßolte beffer." — B aff. hist. nat. red. par S on n in i XXIX. p.
253. — g r . G ito ie t (Mammif. 14°) nnb bie Descript. de l'Egypte (Hist. nat. II. p. 741.)
führen an, ba# bei ben oBeregpptifeben Schafen bie ©reite be« ©chtpnme« in feinen ober«
Sweibritteln bie be* Äirpet« übertrifft. l ) S h a w voy. i. P. 3 1 2 : 3n sotauritanien, in
£uni« unb im ganfen Orient giebt e« häufg eineSaffe »on Schafen mit biefem fetten ©chwan«
I«, ber bei einigen am ©nbe fugefpist, bei anbern »on gleicher ®icfe iß. 2) © a lt h e *
II. 1. ©. 72. • 3) J)o ß Nachrichten »on SDtarofo« unb ge*. @. 293: „ 3 S r e Schafe finb
ttHtt #1« bie tmferigeu, unb haben «inen Stofen fetten ©ehwnui, aber nicht fo groß, sa f et
mag. 2£m Äap, »0 fte je|t gleichfalls »orljanben ftnb, ftnb fte erff »0«
bett #otlänbern eingebracht worben; bie eintjeimtfdje, »on ben äboffentette«
gegogeneStop war, nad) g o rffe r’ S4) SSerftdjerung, bah fettffeipige«Schaf.
3Cud) in ©utnea5), wo eigentlich eine gang .anbere Staffe einheimifd) if t
fd)cinen bie fettffhwängigen «Schafe in fpäteren 3eiten eingeführt ju feptu
Sßetlwürbig ift eS, bap fie gleidjfaltê weit auf ber Sfîfeite StfrilaS »or«
fomnten, inbem man fie auf SRabagaêfar6) , auf ber Ââffè »on SÄofam«
bique’ ) unb am Äap ©uatbafui8) getroffen hat; felbft in 3£bt)fftnien fol«
len fie gefunben werben9). gn’S Snnere beâ ^)od)lanbeé »on 3CfriCa fdjeU
nen fie fid) jebod) feinen SBeg gebahnt ju haben; hier erjagen bie Steifen«
ben allenthalben »on «Schafen, welche ffatt berSSolle£aare tragen, unb ba«
l)er tiid)t ju gegenwärtiger Staffe gehören fönnen.
83ei ber weiten Sterbreifung biefer Staffe fann e§ nicht fehlen, bap
fid) nicht mehrere îCbânbetungen gebilbet h«ben follten; fie finb inbep bis«
her noch gu wenig »on ben Steifenben berücffidjtigf worben, als bap fte
fich flaffiftjiren liepen. Sie meiffen SSerfd)iebenheiten geigen fid) in ber
gorm beS «Schwanges, inbem biefer halb burch gettmaffe fo aufgetrieben ift
bap er bie SSreife beS gangen ^interfheilS erreicht, halb ift er beträchtlich
bänner als biefeS, balb wieber iff bas JCnpängfel ober baS «Schwangenbe
gerabe herabhängenb, ober ein« ober auswärts gebogen. 3£ud) bie Sänge
beS «Schwanges iff mehr ober minber beträchtlich, unb fann als »eränber«
auf he» ©ehe fchleppt ohet einen fleinen S agen unter (ich h«he» tnuf, wie einige fchtiftliÿ
berichte», bie nicht ba gewefen finb." 4) B uff. bist. nat. suppl. VI. p. 144. 5) Demanet
nouv. hist, de l’Afrique française II. p. 114: 3n ©uinea gieht e« eine anbere wollige
ffialfe mit gtofen gettfehwämen. 6) P y r a rd voy. I. p. 37: ®ie 3nfel ©t £orem (SRa/
bagasfat) i(l fehr reieh an SDieh--. ®er©thwam bet©thafe ift bief unb überaus fehwer; wir
fanben einen 28 W»»b fehwer- 7) Hng. L io ts c o t. navig. II. P.i9 t Snot ibi oves, qua«
nna quarla parte abundant; integram enim ovem si quadridde secavcris praecise quinque
partibus plonarie constabit, cauda siquidêm qnarn babent tarn lata, crassa et pingais est, nt
ob molem reliquis par sit. 8) Hamilton acc. of the Eastindies. I. p.. 15: »in ha« «ap
©natbafui finb. ade ©ebafe weih mit deinen fehwanen «öpfen, übrigen« finb fte grob, »ot,
ireffiieh, unb mit ©ehwämett »etfehen, bie fo bief al* bet £eib, 6 — 8 " lang nnb mit einem
iünnen, 6 " langen älnbängfel geenbigt finb- 9) L u d o lf bist aetbiop. 1. c. 10 N. .14.
giebt fte bafelbli al* fehr häufig an. ©alt (voy. to Abyss. p. XXXVUI.) fast Weit»
.nicht«, al« bah bie ©ebafe bafelbli »on einer deinen fchwaricn Sirt finb.