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i i n ( / t i / i ( l a . Or,™ANNS, Morphologie und Biologie der Algon 1, S.
■102- 405). .
Aus der Litteratur seien folgende Angaben über die Zeit lur
die Ausbildung dor verschiedenen Arten von Portirflanzungsorganen
angeführt;
Hkinkk, Algenfiora, S. 29. “Mit Oystocaririen und Antheridien
im Dezombor“ (Kieler Föhrde).
K uckuck, a. a. O., S. 983. (lonidientragendo Fxemplare Knde
Mai (Helgoland).
H o s k n v i n g e , Deux, mein., S. 40. “A vec anthéridies et cysto-
carpes . . . aux mois d’avril ot do juillet; n’a pas cto observé avec
tétraspores“ (Grönland).
S t u h c h , Harveyella mirabilis, S . 9 9 . Mit reifen Cystokarpien
Dezember-Februar, mit Gonidien .Februar—März (südliches Kng-
landl.
SvKiiKUius, Östersjöns hafsalgflora, H. 111. “Fmle .Inni war
sie in lebhalter 'l'etragonidienbildung begriffen. Antheridien oder
Cystokarpien kamen nicht vor“ (Ostsee an den Küsten Gotlands).
B örgesen , Marino Algæ, S. 357. “'rotrasporo-boaring specimens
wore found in April, cystooarpic in November“ (dio Färöer).
F,s gebt hieraus also hervor, dass dio gonidientragenden Individuen
wSireml des Frühlings, dio cystokarpiimtragenden Individuen
während des Winters vorkommon, übereinstimmend mit dem, was
ich an dor schwedischen Westküste gofumlen. Nur .Uosenvinge’s .
Beobaehtung bei Grönland streitet hiergegon, indem er cystokarpien-
tragondü Individiion iiährond dos Frühlings und Sommers gefunden
hat.
Nach S turoh's üntersucliiingen (a. a. O.) geliört HmvipeUa
nicht der Familie Golidiaceæ, sondern Gigartinaceæ an. Dieser .1 a-
milio ist nach S tuiich auch die Gattung (Jhorrocolnx zuznweisen.
Längs dor ganzen W'estküste.
A h n fe ltia F r ie s .
Ah nfe ltia plica ta (Huiis.) Fries; K.iet,i,m., N. Ish. a lg fl, S. 210
(IGli); Aresch., Alg. Scand. oxsicc., N:r 77.
Diese Art hat ihr hauptsächliches Verbreitungsgebiet in der
Litoralregion in V-j—4 m zusammen mit Phi/Unphora
BrodimiPPh. mcmhmnifolui und Ci/stocloniumpiirpiirascms vorkommt,
fohlt aber auch nicht in der Subiitoralregion horuntor bis zu einer
I'iofe von nngel'ähr 20 m. Kommt sowohl an offener als an geschützter
Küste vor, auf Steinen und Felsen wachsend.
Liings der ganzen Westki'iste, gemein.
Sterrocolax S c h m i t z .
S te r ro co la x de c ip iens S o h m i t z , Die Gattung Actinococcus K ü t z . ,
S. 397.F
arasitisch auf Ahnfeltia p/icatii. Mit Gonidien im Dezcmbi'r
und Juni.
Längs der ganzen Westki’iste, spärlich.
Fam. Rhodophyllidaceae.
Cy sto clonium K ü t z .
C y stoclonium purpurascens (H u d .s .) K ü t z . ; H a u c k , Meeresaigon,
S. 149; A r e s c h . , Alg. Scand. exsicc., N:r 76.
Diese Art kommt in dor Sublitoral- und Litoralregion hinauf
bis 0,B m 'riefe vor, teils auf Steinen, teils epiphytisch auf gröberen
Algon, meist auf Farecllaria fastigiata, .Bhi/lhphofa Brodimi und
Ph. membranifolia. Wenn dio Art in einer dichteren Vegetation
vorkommt, werden oft die Fjndtriobo rankonförmig ausgebildot. Bisweilen
sind diese Hanken mit einigen kleineren Zweigen versehen;
manchmal können sie auch zu breiten, zipfeligen Haftorganon um-
gebildot sein.
Die Art ist' einjährig mit in den V'orsommor und Hochsommer
fallender vogotativer Wachstiansporiodo. Mit Cystokarpien
und Gonidien wird sie während des Nachsommers und Herbstes
von Mitte Juli an angetroffen. Fine Möglichkeit findet sich .jedoch,
dass sie perennierend worden kann, in der Weise dass die ßasal-
teilo fortloben und in einer künftigen Vegetationsperiode neue
'Trieho ausbilden. Dies scheint indo'sson nur mehr ausnahmsweise
vorziikommen.
Längs der ganzen Westküste, gemein.
Euthora J. G. A g.
Euthora c r ista ta (L.) J. G. A g.; K.ieIjUM., N. Ish. alglh, S.
186 (145); A r e s c h . , Alg. Seand. exsicc., N:r 308.
Die grössten Fxom|)lare, die ich von dieser Art an der schwedischen
Westküste gesehen, waren ungefähr 3 om hoch. Die Art
kommt vorzugsweise an oJ'fenen Stellen im unteren 'l’oil der Sub-
litoralrogion vor, 6]iiphytiseli auf Harpteren und Stipos von Ijaminaria
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