
und grünen Jacken (Kabayas) und Röcke (Sarongs) der Frauen,
die weißen, gelben und blauen Jacken und breiten Schüsselhüte der
Männer erhöhen den malerischen Reiz des bunten Rüdes, das ein
solches Erntefeld gewährt.
Die malaiischen Rewohner des Preanger Landes zeichnen sich
großenteils vor den meisten übrigen Javanen durch schönen und
ebenmäßigen Körperbau aus. Auch die Gesichtsbildung ist edler,
Kar bau oder Javanischer B üffel
Mund und Nase feiner, die Augen weniger geschlitzt, die Rackenknochen
nicht so vorspringend. Wahrscheinlich ist diese Veredelung
auf die starke Mischung mit dem arischen ßlute der Hindu-
Eroberer zurückzuführen, die schon vor 1200 Jahren auch in
andern Distrikten von Java in großer Ausdehnung stattgefunden
hat.
Ein sehr wesentliches Element in der reichen Staffage dieser
heiteren javanischen Landschaft sind die Karbaus, die mächtigen
javanischen Rüffel, die nicht allein beim Bebauen der Reisfelder,
sondern auch als wichtigste Last- und Transporttiere überall Verwendung
finden. Sie sind bedeutend plumper und stärker als unsere
schwarzen europäischen Büffel, von lichtgrauer Farbe, die oft
in Rosenrot übergeht, wenn die rötliche Haut durch das spärliche
Haar schimmert; der breite flache Kopf ist mit zwei mächtigen,
einwärts gekrümmten Hörnern bewaffnet. Mit Vorliebe sich im
Ob stm arkt in Java. Die hängen,,' sind Büschel von gelKberänn zPei,s awngeslc hoed elri nkBsa noabneenn am Dach der Bude Kopfe des kleinen Jungen (unten in der Mitte) liegt ein H(Mauufsean). .K oÜkboesrn üdsesme
Schlamme wälzend, erinnern diese plumpen Karbaus an ausgestorbene
Riesenhuftiere der Tertiärzeit. Ein besonders niedliches Bild
geben oft nackte, kleine Jungen von sechs bis zehn Jahren ab, welche
der Länge nach auf dem Rücken eines im Wasser stehenden
Büffels gelagert sind, den Kopf auf die Ellbogen gestützt.
Diese und ähnliche Bilder beschäftigten Auge und Phantasie in
stetem Wechsel und in angenehmster Weise während der Fahrt von
Tjandjur nach Garut. Die Wagen zweiter Klasse, in denen ich