
■«. F l ö z - P e r i o d e .
Erste Wasserbedeckung.
.'Resultate partieller Revolutionen. .
Loin. G y p s -F o o f f -F o r
Eine ganze Reihe re-
;enerirter Gesteinsarten,
jci den ‘älteren die Gemengtheile
größer und
besser erhalten, kleiner
bei den jüngeren.' Das
l t e S a n d s t e i n -G e i
l d e, U r f e l s - und
K i e s e l - K o n g lo m c -
, das r o t l i e T o d t-
L i e g e n d e mit dem
1 i ef o r t h o n e u. den
; i n k o h l e n . Vbnet-
! neuerer Entstehung
der Sandsteinscitieler.
scheint dem Gn eiße
der Urzeit und dem Grati-
vackenschiefer der Mit-
clzeit analog zu seyn.
tu diese reiht, sich der
w e i t e oder b u n t e
: a n d s t e i n, mit dem,
-ielleichc einer etwas j.Hn-
¡eren Formation zugekö-
igen, Q u a d c -x -S a n d -
Dio K a J k - B i 1 d u n g e n treten zilil-
'reicher hervor, sind aber viel mechanischer.
Sie finden sich um den Fufs
der Urgebirgo verbreitet und bilden
theils ganze-Gebirgszüge (Alpen), theils
eigene Gebirge (Jura). Zu, den verschiedenen
Gliedern gehören der a l t e
Fd ö z k a 1 k mit seinen Abänderungen,
dem b i t u m i n ö s e n M e r g e 1 s c h i e -
f e r , v e r h ä r t e t e n M erg-el , dem
Z e c h s t e in e (dichter Kalkstein >, welcher
im Alter gleich nach • dem/älteren
Sandsteine fo lg t, —? dom H ö h l e n -
K a l k s t e i n e und der R a u c h w a c k e ,
noch weit mehr mechanisch und mit
sandigen Theilen sehr 1 gemengt, auch
häufig Höhlen urnschliefsend, ;— und
der ju n g e K a lk s t e in '( M u s c h e l k
a lk ) . Lezterem ist ein Vorkommen
in beträchtlichen Massen, in Stücke - Gebirgen
und eine Verbreitung über ganze
Gegenden eigen. Seine 1 Schichtung
ist regelmäßig und er zeigt .einen großen
Reicluhum au Versteinerungen. Ihm
ist der K - a lk s c h i e f e r untergeordnet;
dann folgt K r e id e mit Feuerstein.
Ein weit gröberes und mehr mechanisches
Erzeugnifs, als -alle vorhergehenden
-Kalk - Bildungen.
Der ä l t e r e G y p s i s t -
körnig, auch dicht. Er erscheint
abwechselnd mit Lagern
von Scinkstein u. Fraueneis.
Mancherlei krystal-
lisirte Fossilien, die -er enthält
, geben ihm ein por*
phyrarCiges Ansehn. Ersezt
theilweise ziemlich höhe u-
mächtige Gebirge von nicht
unbeträchtlicher Verbreitung
susammen und folgt auf den
Alpen - Kalkstein. Ihm ist
eine eigene, wiewohl mit
ihm verwandte Formation,;
die des Steinsalzes, untergeordnet.
— -Der j ’-ü u g e r e
G y p s , das zweite Glied
der Formation, besteht meist
aus der faserigfen Art. * Er
folgt -auf den bunten Sandstein,
hat eine geringe Vor- ;
breitung und scheint weit
reiner als der ältcro Gyps
zu seyn.
G r o b k o h l e . , Die W a c k e uijd
S c h i e f e r k o l i l e, der B a s a l t sind ihre
B T ä t t e r k o h l e , wichtigsten Glieder. Im
P e c h k o h l e , im. äl- Allgemeinen gehören
teren Flözkalke und in die Gebirgsarten dieser
der Flöztrapp • Forma- Formation theils zu
tion, auch in der Fort- den gröbsten mcchani-
sezzung der Schiefer- sehen Niederschlägen,
Formation. theils zu dqn feinsten
chemischen, denn die
Auflösung war bei diesem
neueren Anwachsen
der Gewässer nur
anfangs mehr mechanisch,
später wurde sie
öliomisch wie die Ab-
-säzze des Basaltes unter
ändern zur Genüge beweisen.
E « ,»1,
Alte,
\st derselbe,
eigen und*
scheint ein,
Fortsezzim,
des im Stein,
kolilengcbii.
■ge VOrkom,
inenden Flgt
thonsteine,
zu seyn, d.ii
wirklich
bergeht. Daj
Geftige wird
w e g en d«r
häufig.Aclm
lu g .U J
schon maj,
-delstcinarii»,
Zweite Wasserbedeckuhg.,
/Jeher Alles abweichend und unterbrochen gelagert.
S c h ie f e r -F o T r a p p -F p r r p h y r -F o r
Als Fortsezzung der Schiefer-Formation
der ersten Wasserbedeckung der
Flözzeit. Hier treten grobe mechanische
Niederschläge auf:. G r u f s ,
S a n d , L e liu n , T lio .n , E i s e n t
h o n , S a n d s t e in und N a g e l -
f lu k . In dem B r a n d s c h i e f e r
(K o h l e n s c h i e f e r ) und dem b it
u m in ö s e n H o l z e sezt die Rei-,
he des Kohlenstoffes fort, welchen
wir auch in dieser Formation «reffen.
P e c h k o h 1 e ,
S t a n g e n k o h l e ,
G l a n z k o h l e ,
B r a u n k o h l e ,
M o o r k o h l e , b i t
u m i n ö s e s H o l z ,
E r d k-o h 1 e , A 1 a u n-
Als T h o n - E i s
e n s t e i n und als
Mischungsganzes mehrerer
Flöz - Gebirge.
iu. P e r i o d e d e t a u f g
Resultate pari
W a c k e , M a n d e l s t e i n , B a s
a l t , P o r p h y r sc h i e f e r , G r ü n s
t e i n und T r a p p tu f f . Am Schlüsse
der Flözzeit sind • diese Gebirgsarten alle
zusammetigöliäiift und offenbar aus einer
neu angestiegeneu Flüssigkeit abge-
sezt worden, denn sie liegen, hoch auf
allen anderen Gebirgsarten ufld steigen
zu einem höheren Niveau als die übrigen
Erzeugnisse der Flözzeit. , In dem
-Basalte tritt der meiste Kohlenstoff
hervor.'
¡ s c h w e m m t e n G c b i r
•.Iler Revolutionen.
T h " o n -P o r p h y r ,
lieh dem des Flöz - Gebilde
der ersten Wasserbedeckuu'
Aüs ihm wurde der Porphyr
schiefer ausgeschieden.
N a g e l f lu h , S a n d s t e in ,
: 1 o m e r a t e , T h o n , L e h n
D i c h t e r K a lk s t e in und K a lk t
u f f , die jüngsten Glieder der ganzen
Kalk- Formationen, nicht von gro-
fser Verbreitung, aber noch‘stets sich
fort bilde nd.
au n k o h l e ,
A la u n e rtl e,
XXI. Analogien mehrerer Formationen. o
Manche Formationen zeigen mehr oder weniger Uebereinstimmendes in
Hinsicht ihres Gemenges und ihrer Textur sowohl als ihrer Lagerungs-
Verhältnisse. Auch andere Eigentümlichkeiten bieten Analogien dar, so
dafs Verwechslungen und Mißgriffe möglich sind. Wir Wollen ’bei einigen
der auffallendsten Beispiele verweilen.
Zwischen dpm Topasfels , Sch'örl- and Hornfels und dem Gra-
nite waltet,, sowohl was die Mischung, als was andere Verhält- __
nisse betrifft, ..viel Ähnliches. — Man könnte jene Gebirgsarten
mit eben dem Rechte als Ai-teu der Formation des * Granites anse-
hen, als dies beim Quarze geschieht.
In Mischung, Lagerungs-Verhältnissen und Vorkommen herrscht
zwischen dem Urgrünsteine und'dem Serpentine viel Uebereinstim-
mung; Auch umschließen beide Gesteine mehrere Fossilien aus
dem Talk-Geschlechts, die außerdem selten Vorkommen.- i
Die Porphyre und die Trapparten sind einander rücksiehtlich
der Gemengtheile, der Textur, der Lagerung, der Absonderung,
der Zerklüftung und selbst der Form ihrer Berge nahe verwandt.
Allein dem ungeachtet, bleibt
und der denselben zugehörigen einzelnen Glieder stets das Verhältnifs
Lagerung zu beachten. Nach diesem riiufs alles geordnet und die aneinander
gereihten Suiten zu einem großen Ganzen geeinigt werden.
Aus dem Verhältnisse der L. igeru :rgibt sich nicht selten, dafs
sehen manchen Gebirgsarten viel Ähnliches statt hat
rn b len de
o(t bleibt
man in Zweifel, yvelche Formation die ältere oder die jüngere sei, weil
häufig über und /unter ihnen dieselben Gesteine gelagert haben. Format»0'
nen der Art müssen als einander koordinirte gelten.
U - r k a lk , S e rp en tin und H
T h o n s ch i.e fe r und U e b e r g <
F 1 ö z g y p s und S te in sa lz .
•Durch eine Zusammenschmelzung von Formationen, die cinander
mehr oder weniger analog sind, würde d ie’ sorgfältige Beobachtung
derselben unterbleiben. Und nocli kennen wir die zart'
Scheidelinie, wodurch die eine Formation von der. anderen getrennt
wird, bei weitem nicht genau genug. Manche von ihnen
eben so viele Uebergänge aufzuweisen, als die ganze Klasse Glieder
zählt. Im Allgemeinen läßt sich ihre Stufenfolge bei den älter«»
durchaus notliwendig. Ma.
Sonderung
hat bei Fixirung der v
Flöz - Gebirgei
stimmen.
und bei den Urgebirgen noch genauesten
1er dieser Formationen
•schiedenen Formationen
XXn. Besondere Lagerstätten.
Die besonderen Lagerstätten werden von den allgemeinen umschlossen
,d erscheinen in ihnen nuy -als abgesonderte Räume. Jene zeichnen sich
irch ihre Einzelnheit und das Bestimmte ihrer Form, vorzüglich aber durch
re Zusainniensezzung .aus, indem sie von Erzen und sonstigen einfachen -
issilien gebildet werden, die nicht in mächtiger Verbreitung Vorkommen.
Gleichz ei t ige b e s o n d e r e L a g e r s t ä t t e n . '
Sie ..zeigen in ihrer Lage zwischen den Schichten der Gebirgsmasse
i,ie Abweichung von der Richtung der 'Gesteinsschichten se lb st, der Unter- ■
¡lud Hegt in der besonderen AusfüUungsniasSe. TVLit der Gebirgsart gehö-
x sie 'einer Bildungs -Periode an.
A. L ,e r.
Massen von platten- oder flächenförmiger Verbreitung, welche in der
1 den Schichten des Gesteines, in dem sie liegen, durchaus parallel sind
mit denselben gleiches Fallen und Streichen haben.
Ist das Gebirge nicht geschichtet, so konstituiren die Lager in
•h plattenförmige Abtheilungen demselbi und seZzen fase stets
so > weit fort, als das Gebi
iineren haben die Lager
ilinlich eine dichte -Masse, sehr selte
keine Ablösungen und Bestege ’ eigei
(halten sie Drusen. Es sind ih
dies bei den Gängen der Fall
ide Änderung des Geisteines statt. .
Man Unterscheidet die Lager hach ihrem Vorkommen
iz-Gebirge, in eigentliche Lager und in Flözze. ‘ Leztere
sammensezzung betrifft, eine große Mannichfaltigkcit, dei
birgef'"""'
findet nur eine unbedet
:- oder im
, was ihre
bestehen aus solchen einzelnen, der Masse nach verschiedei en, Schich-
Dach und S o'hle'heißen die Schichten, zwischen welchen'eine an-
;gt; beide bestimmen durch ihre'perpendikuläre Entfernung die Mäcli-
der Flözze und der Lager. Bei diesen wechselt sie von etlichen Zbl-
zu mehreren Lachtern. In der Tiefe ist :sie am größten und nimmt
;li de'm.;Tage,zu ab. Bei den Urgebirgen findet man sie oft wechselnd,
ner bei den Flöz-Gebirgen, Nähern sich die obern und die unteren Schich-
, so wird das FJö-z v e r d r ü c k t ; zuweilen nehmen die Lager nach
I nach .an , beiden Enden an-Mädhtigkeit ab, s i e k e i l e n s i c h au s. Ge-
■ sie-aber -auf kurze Entfernungen weiter auseinander, oft in wellen-
migeh Linien, -so w i r f t das F l ö z - e i n e M u ld e , wenn die Bie°-ununterwäics
gehen, oder sich konkav darstellen; im entgegen o-esezten Falle
int man sie B u c k e l . Ist die Krümmung doppelt gebrochen und rund,
macht d a s G e b i r g e e in e n S a t t e l , ist die Krümmung hingegen
arf, so heißt es R ü c k e n oder P a l ] .
Die ,paia|le|eii Schichten der .Flözze und die Lager haben eine bestimmte
ihtung ihrer Ausdehnung in die Länge, das S t r e i c h e n , , und eine hemmte
Neigung gegpn den Horizont,- das F a l l e m Leztcres ist meist flach*
unter 4 5 ° . Vom Tage, nieder ist es bedeutender, als in großer Teufe,
mmt.der Neigungs.-Winkel ab., so r i c h t e t s ich d a s F l ö z a u f wird
gröfser, so s t ü r z t e s s i c h. Gewöhnlicli richtet sich das Fallen nach ■
II Abfalle des Gebirges, schießen im Gegenlheile die Lager gegen den Ab-
ug des Gebirges ein, so ist dies ein w i d e r s i n n i g e s F a l l e n .
Durch Risse und Sprünge, welche zuweilen wieder ausgefüllt
sind, werden die Flözze oft unterbrochen und sezz,en dann, zwar
in derselben Ordnung, aber nicht in gerader Richtung im Gebirge
fort, indem sie auf der einen Seite höher liegen, als auf der ■
reu: Ihre vorige Mächtigkeit behalten sie jedoch bei
Zu.:einem Stück - Gebirge wächst ein Lager alsdann an, wenn es
behaus-'gleichförmig und so'mächtig is t, dafs man es bei einem Überblicke
Grofseri nicht zu übersehen und die Verhältnisse seiner Schichtung' nicht
beurtheilen vermag-
D»e Lager finden sich nicht so häufig, als die Gänge, leztere werden
i wo sie zusammen treffen, von ihnen durchschnitten.
a. G e s t e i n s l a g e r.
Sie sind theils aus Gebirgsarten selbst, theils aus fremdartigen Steiumas-
zU8an»mengesezt, welche in jenen nur einzelne Lager ausfüllen und weapd
i Erze fülir
• Q u »
Man fi u dot
gehenden ■ z u
sie ga ìz od<
G r a n a t. S tr a h ls te
b. E r z l a g e r ,
t- grÖfsteutheiß i Ers »gefüllt. Nach’ dem
chèinen è ie .reicher zu seyn, als in einer größeren Teu'fe;
den Flözzen findet das Gegen theil statt. Die Rücken und/Sättel sind stets
■die reichsten Theile. Sie sind durchaus derb und ohne Ordnung mit einan
der verwachsen. Zuweilen verändern sie sich in ihrer Masse und gehei
über (w au b ).
i n , S c 11 VI B le ig la n z , M a g n e t-E i-
B. L i e g e n d e S t ö c k e .
eigen mit den Lagern durchaus einerlei Verhältnisse, nur daß
ringere /Dimension haben. Es sind größere Massen, welche mit
den Gesteinslagern eine gleiche Lage haben, mit dem .ßebjrgs - Ganzen (dem
Nebengesteine), von derselben Entsteh ui lach Länge und Tiefe i
weit erstreckt, flächer einfallend sind, und sich auskeilen, d. h. nach den
Enden zu von geringerer Stärke, als in der Mitte sich zeigen.
Ihre Ausfüllungsmasse findet ipan nicht, in Schichten upd Trümmer
abgetheilu, regelmäßig nebeneinander liegen, sondern die Gestein- und Erz-
arten sind in - und durcheinander gewachsen. Meist liegen sie söhli«-, oder
doch nur unter kleinen Winkeln gegen den Horizont verflacht. Ihre Länge
und Breite beträgt 20 — 50 , ihre Mächtigkeit 10 bis 20 L a c h t e r oft ist
sie gröfser,“ als die der Lager.
Die F ä l l e
ine gering»
gehö:
Ausdehn u:
. den liegenden Stöcken an , nur haben
. seltm
Manche E is e n - und K u p f e r e r z e ,
C. S-1 fi c k e • G e b i r g e.
Sie haben mit den liegende« Stöcken viel Analoges, nur sind sie bei
weitem gröfser.
Man findet Gegenden, wo ein ganzes aus Erz bestehendes Stücke-
Gebirge hingelagert ist.
Der S tah l b erg bei S chm a lka ld en , der Rammelsberg
am Harze.
D. N i e r e n u n d N e s t e r . .
Kleine Massen, welche nach allen Richtungen eine ziemlich gleiche Ausdehnung
haben und zwischen den Gebirgsklüften sich finden.
Bis zu* 1 Lachter Afächtigkeit nennt man sie Nieren, ' werden
sie aber bis zu 2 , und. 3 Lachter stark, so heißen sie Nester.
(Eine, bildliche Darstellung der "wichtigeren gleichzeitigen hesondern
Lagerstätten trifft inan Tafel IV. Fig. 5 und 4.) ■
2. Späte r e n t s t a n d e n e be sonde r e La ger
stä t t e n.
Von neuerer Entstehung als die Gebirge und dadurch besonders charak-
terisirt, .dafs sie. das Gestein der Ouere nach durchschneiden und Ausfüllungen
vormals offener Spalten desselben sind.
A. G ä n g e.
Lagerstätten von platten - oder flächenförmiger Gestalt, welche im geschichteten
und ungeschichteten Gebirge Vorkommen, in jenem die Gesteinsschichten
der Quere nach durchsezzen und mit Fossilien angefüllt sind,
die von der Gebirgsart mehr oder weniger abweichen.
Sie stellen sich als vormals offene Spalten dar, die sich bei der Austrocknung
der Gebirge bildeten und nachher, durch das Ineiuanderwirken
heterogener Massen, von oben herein ausgefüllt wurden.
Unter den später entstandenen Lagerstätten sind sie die wich-
Eine genauere Erforschung führt
. hältuissen der Gänge :
folgenden bemerkenswertken Vera.
A e u f s e r e s u n d D im e n s i o n s -V e r h ä l tn i s s e .
Die ‘Seiten - Begrenzungen, der Gänge machen das H a n g e n d e - und
L ie g e n d e aus. Jenes ist der dem Tage zugekehrte, dieses der demselben
> entgegengesezre Theil; beide liegen nach einer besonderen Weltgegend zu.
Das Hangende und Liegende werden eigentlich von den Wänden
der Gebirgsart, welche den Gang umgibt, Neben- oder Quer-Gestein,
gebildet, daher bestehen sie bald aus einerlei, bald aus veyschie-.
denartigen» Gesteine, erst eres ist der gewöhnliche la ll.
Die zwischen dem Gange und dem Quer - Gesteine befindlichen, jene begleitenden
, Flächen heißen die Saalbänder.
Das A u s g e h e n d e und das T i e f s t e des Ganges sind die beiden
entferntesten Punkte desselben. Jenes berührt die Oberfläche des Gebirges,
in weichem er aufsezt, dieses bildet seine Begrenzung in der Teufe.
Durch die E n d e n wird das Streichen des Ganges, od-.r seine Länge
bestimmt., ’ : - -