
^zientifische Mineralogie eine neue Epoclie und können wir auch
dem von ihm aufgeführien Gebäude nicht im Allgemeinen und unbedingt
unsern Beifall z o l l e n s o sind wir doch weit, entfernt,
das Herrliche seiner einzelnen Abtheilungen zu 'verkennen. Der
Name H a u * i s t uns so achtungswerth, wie er nur irgend einem
Freunde des mineralogischen Studiums scyh kann!
Neuerdings hat man den Versuch gemacht W e rk e r ’s und
Hauy’s Lehren zu verbinden und auf diese vereinigten Methoden
ein System zu erbauen, bei welchen- zumal der Zweck vorlag ,
den Einflufs des Chemischen auf das Äufsere der Mineralkörper in
ein möo-lichst klares Licht zu sezzen und die Grenzen anzudeuten ,
wo jener Einflufs aufzuhören scheint, jenseit-welcher nur noch die
Wirkungen • mechanischer Kräfte erkannt werden können. Nun ist
man hierbei von dem Punkte ausgegangen, w o der Einflufs des
Chemischen auf das Äufsere sich am bestimmtesten ausspricht, von
der mineralogischen. Spezies nämlich,. wo. die Natur selbst scharfe
Grenzlinien gezogen hat. Bei der Aufsuchung dieser Grenzen, bei
der B e stim m ung und Unterscheidung der Spezies, verfolgte man
nicht nur den von H au t bezeichneten Weg, sondern man war bemühet,
auf diesen“» noch weiter fortzuschreiten. Man benuzte die Erfahr
run°-, dafs manche Bestandtheile, in sehr verschiedenem Verhältnisse
mit einander verbunden und ziiweileh nur in sehr geringer
Quantität vorhanden, fällig sind, dem Ganzen einen gewissen
Haupttypus zu verleihen. Man beobachtete, dafs, obgleich einer
mineralogischen Spezies eine gewisse kristallinische, Struktur und
ein, bestimmten Gcsezzen unterworfenes, Krystallisations - System
ei<*en is t, dennoch keineswegs jene Struktur sich immer vöTlsäfidig,
®el«*t oder bei allen,'einer Spezies untergeordneten, Modifikationen
sämmtliche zu jenem Krystallisations - Systeme gehörige Formen
Vorkommen. Hierdurch wurden Abweichungen von der HAÜr’scken
Bestimmung der Spezies herbeigeführt, so dafs manche Mineralkörper,
die IIaHt Für verschiedenartige ansprach, zu einer Spezies
verbunden werden mußten. Nach der fixirten Unterscheidung der.
mineralogischen Spezies kam es nur darauf au , die Modifikationen
näher zu bestimmen, welche innerhalb der Grenzen derselben liegen.
Und von hier an mußte ein ganz neuer Weg gebahnt
werden. Es bot sich die Bemerkung dajr, dafs innerhalb der
Grenzen einer Spezies mancherlei Abweichungen in Hinsicht der
chemischen Konstitution Vorkommen, d ie , wenn sie gleich ganz
unabhängig sind von dem Wesentlichen der Mischung, dennoch' mehr
oder weniger auffallend auf’ das Äufsere wirken. Um auch diese
Verhältnisse zwischen dem Chemischen und dem Äufseren darzustellen,
benuzte mau sie zur Abtlieilung der Spezies der Substanzen
in gewisse Formationen. So wurdfe; dasjenige wieder eingebracht,
was man durch die Vergröfserung mancher Spezies an der Erkennt-
nifs der Mannichfaltigkeit scheinbar verlor. Mit jenen Formationen
war zugleich die Grenze gefunden, aufserhalb welcher der Einflufs
der Mischung auf-das Aeufsere nicht weiter zu verfolgen ist. Die
Verschiedenheiten. des Aeufseren innerhalb der Formations - Grenzen
begründeten die Unterscheidung gewisser Abänderungen. Auf
solche-Weise strebte diese neue Methode, die Mannichfaltigkeit in
der unorganischen Natur aufzufassen. Bei der Gruppirung der spezifisch
verschiedenen Körper kamen nur die wesentlichen Bestandt
e i l e der Substanzen in Betracht, und in der Ansicht jener wesentlichen
Mischungstheile liegt der Hauptgrund von dem Abweichenden
dieser Klassifikationsweise, deren Eigenthümlichkeit sich
aus dem weiter unten unter N o , 4 . mitzu,theileuden Systeme ergeben
wird. •
(Havsmaifn’s E n tw u r f eines Systems der unorganischen Natur-
k'örper , -und dessen Handbuch der Mineralogie. S. unter Literatur.)
Endlich ist man bemühet gewesen, eine E l e m e n t a r - M eth
o d e zur natur-historischen Bestimmung und Erkennung der
Fossilien aufzustellen. Nach ihr soll die Öryktognosie die Wissenschaft
seyn, welchor der Begriff der Fossilien nach allen natürlichen
Verhältnissen zum Grunde liegt und die demnach sich nicht
auf bl'os" naturliistojische Prinzipien beschränken .darf.. Diese Methode
bekümmert sicli nicht darum, was die Erzeugnisse des Mineralreiches
in der Natur sind; sie betrachtet keines ihrer man-
nichfacben Verhältnisse, weder für sich , noch gegen einander, an-
fser in so .fern dies die Bestimmung und Erkennung heischt; sie
erklärt die Erscheinungen nicht, welche an den Fossilien Vorkommen
sondern sucht nur die Verschiedenheiten von einander abzuleiten
, oder auf einander: zurückzuführen. Sie bringt die reip na-
turliistorischen Begriffe von dem Mineralreiche, von den Geschlechtern
, Gattungen und ' Abänderungen, als wesentliche; die
"der Klassen, der Ordnungen , der Arten \und Unterarten, als au-
fserweseniliche hervor/ Jene müssen rein naturhistorisch, diese,
wenn auch künstlich,,, doch, nicht willkührli.ch , und, so fern das
Prinzip ihrer Bestimmung nicht aus einer anderen Erfahrungs - Wissenschaft
entlehnt 'w ird , konsequent seyn. Aus der Betrachtung
der Fossilien, als blofser Verbindungen äufserex Kennzeichen, entwickeln
sich einige Grund- und Folgerungs- Säzze, welche die weitere
Bearbeitung der Elementar-Methode möglich machen. Dio
Lehre von den Kennzeichen - Reihen, das Gesez der Verbindung
der äußern Merkmale an den Fossilien, die Methoden der pber-
gänge, nebst ihren Folgerungen auf die Idenrität der naturhistorischen
Gattung gewinnen an Klarheit und Deutlichkeit. Das Schema,
dessen die Gattung in der Elementar-Methode bedarf, verknüpft
die sonst ohne Zusammenhang ersclninenden gleichartigen Abänderungen
zu einem Ganzen. Es entsteht dieses Schema, indem man
die Gattung erzeugt. Das Geschlecht hingegen ist in einer Gruppe
ähnlicher Fossilien - Gattungen vorhanden und in dieser Hinsicht
gleichsam gegeben, daher es'blofs der Methode bedarf, um es zum
Behuf der leichtern und schnellem Auffindung der darin befindlichen
Gattungen bestimmen zu können. Die äufsern Kennzeichen
■‘der unveränderten, Fossilien-Abänderungen gelten der Elementar.
Lehre in jeder Hinsicht als beständig, mithin als eine sichere un(]
unwandelbare Grundlage für ein darauf zu erbauendes System,
Diese Methode sucht an einer Fossilien-Abänderung alle Kennzeichen
auf und verbindet diejenigen, welche dieselbe bei ihrem ersten
Erscheinen ■darstellt, mit .jenen, Welche die weitere Untersuchung
liefert (dadurch gewinnt der “Begriff der ¿Abänderungen Voll,
ständigkeit und eine -völlige Bestimmtheit) ; sie abstrahirt von denjenigen
äaCs.erii Kennzeichen, 'welche -so allgemein sin d , dafs sie
allen Körpern zukommen, ohne selbst Grade unterscheiden zu lassen.
Alle Merkmale, welche die Fossilien nur während, oder nach
ihrer theil weisen oder gänzlichen Veränderung -wahrnehmen lassen,
nennt diese Methode I-lülfskennzeichen.
' (Mohs Versuch einer Elementarmetlrode. '1 812.)
V.. U e b e r s i c h t der v e r s c h i e d e n e n , auf-die
a n g e f ü h r t e n Me th o d e n b e g r ü n d e t e n ,
Min e r a l -Sy s t e ine.
1. W e r n e r ’s M in era l - System, oäer oryktognostische Methode.
(Jah r 1814.)
A, K l a s s e d e r e r d i g e n F o s s i l i e n .
1 . D i a m a n t - G e s c h l e c h t , i . D ia m a n t .
2 . Z i r k o n - G e s c h l e c h t . 2. Z i r k o n . 3. H y a z i n t h .
5. K i e s e l - G e s c h l e c h t . _ A u g i t - S i p p s c h a ft.
( 4 . K a n e e l s t e in . 5 . C h r y so b e r y l l._ 6. C h r y s o l i th .
7. O l i v i n . 8. K o k k o l i t h . 9. A u g i t , fl) körniger, b). blätteriger*
, c) musclilicher, d) ‘ gemeiner A. 10. D i o p s id . 11,
V e s u v i .a n .) G r a n a t - 'S i p p « c li a f t. (1 2 . Gross
u l a r. 13. L e u z i t . 1 4 . P y r e n a e i t . 15. M e l a n i t .; 16.
A l l o c k r o i t . 17. K o l o p k o n i t . 18. G r a n a t , a) gemeiner,
b) edler G. 19. S t a u r ö l i t h . 20. P y r op .) . R u J> i n -
S i p p s c h a f t . ( 2 1 . A u t o m o l i t . 22.’ Z e i l a n i t . 23.
S p i n e l l . 2 4 . S a p h i r . 25. S c h m i r g e l . 1 26-, K o t « n d. 27.
D i^m a n tsp a th .) 28. -T op a s. 29. J o l i t h . 'S c h ö r .l -
S i p p s c h a f t. (3 0 . E u k la s i 3 l . S c hm a i-a g d / 32. Ber
y l l , a) edler, b) schörlartiger B. 33. S c l i ö r l , a) elektrischer,
• b) gemeiner ' S.) ’’ 34. L i e v r i t . 35. P i s t a z i t . 36. Z o is i t .
37. An t h o p h y 1 l i t , a) strahliger, i>) blätteriger A. 38. Axi-
n i t . Q u a r z - S i p p s c h a f t . . -,(*39. Q u a r z , a) Amethyst
, cd) gemeiner, ß)> dickfaseriger A .; b) Bergkryställ, ,c)
Milchquarz, d) gemeiner Quarz, e) Prasem. 40. E i s e n k i e s e l ,
41. I I o r n s t e i n j n) splitteriger, b) musclilicher H ., c) Holzstein.
4 2 . K i e s e l s c h i e f e r , a) gemeiner K., b) lidisclier
Stein. 4 3 . F e u e r s t e i n . 44- K a l z e d o n , a).gemeiner K ., b)
Karniol, cd) gemeinet, ß ) faseriger' K . 45« H y a l i t . 4 6 . Opal,
a) edler, b) gemeiner O ., c) Halbopal, d) Holzopal. 47. Meni*
l i t , a) brauner, b) grauer M. 4 8 . J a s .p is , a) Ägyptischer J.,
(d) rother, ß ) brauner Ae. J. , b) Bandjaspis, c) Porzellanjäspis, d)
gemeiner-d., e) Opaljaspis, f) Achatjaspisi 49* H e l i o t r o p . 50.
C h r y s o p r a s . 5 l . P la sm a . 52. K a z z e n a d g e . 53. Faserk
ie s e l - . 54. F e t t s t e i n . ) P e c h s t e i n ' - S i p f
8 c l i a f t, (5 5 . O b s id ia n . 56. P e c h s t e i n . 5 7 . Perls
t e in . 58. B im s s t e i n , a) glasiger, b) gemeiner, c) porphyr-
artiger B.) Z e o l i t h - S i p p s c 'h a ft . ( 5 9 . Preli-
n i t , a) faseriger, b) blätteriger P. 60. Z e o l i t h , a) Melil-Zeo-
l it li, b) Faser - Zeolith , ct.) gemeiner F. Z ., ß ) Nadel - Zeolith,
c) S tra h l-Z ., d) Blätter-Z. 61. An a l z im . 62. K u b i z i t . 63.
S c h a b a s i t . 64, K r e u z s t e in . 6 5 -L a u m o n it . 66. S chmeU-
s t e in . 67. N a t r o l i t h . ) L a s u r s t e i n - S i pp*
s c h a -f t. ( 6 8 . L a s u r s t e in . 69. L a s u l i t . . 70. Blausp
a th .) F ' e l d s p a t h - S i p p s c h a f t . ( 7 1 . An*
d a lu s i t . 7 2 . F e ld s p a t h , a) Adular, b) Labrador, c) glasiger
E . , d) gemeiner F . , a ) frischer gem. F. , ß ) aufgelöster
gem. F ., e) Hohlspath, f) dichter F ., cd) gemeiner d. F.; ß ) Y*
riolit.' 73) S p o d u m e n . 74. S k a p o 1 i t li , ä) rother, b) grau«
. S ., 0fr) strahliger grauer & ; ß ) blätteriger gr. S. 75. Ich tb y
o p h t h a lm , a) strahliger, b) blätteriger J. 76. M e j o n i t . 7/-
N e p h e l i n . 78. E i s s p a th .)
* 4- T h o n -G e s c h l e c h t .
T l i o ö - S i p p ? c h*a £ t. ( 7 9 . R e in p T h o n e r de1. 80-
P o r z e l l a n e r d e . 8 l . Gern e i n er ’ T h o n , a) Lehm, b) Tö’
pfei thon, a ) erdiger, ß ) schieferiger T. , c) bunter T ., d) Sch>e"
ferthon. 82. T h o n s t e in . 83. K l e b s c h i e f e r . 84- P ° lir'
W e r n e r* s M i n e
s c h i e f e r . 85. T r ip e l . ) 86. S cli w im m s t e in ., -87. A la u n s
t e in . T h o n s c h i e f e x - S i p p s c h a f t . ’( 8 8 .
A l a u n s c h i e f e r , a) gemeiner, b) glänzender A. 89. B r a n d -
s c 1» i e f e r. 90. Z e i c h e.n s c li he f e r. 91% W-e z s c li i e f e r. 92.
T h o n s c h i e f e r l) 'G 1 i'm m e r - S i p p s c h .a f t. (93.
L e p i d o i i t h . 94. G l im m e r . 95. P i n i t . .96. T o p f s t e in .
97. C h l o r i t , a) Chloriterde, b) gemeiner Cli., -,c) Chloritschiefer,
d) blätteriger Ch.) T r a p p - S i- p p s c li a f t. (98.
P a u 1 i t . 99. H o r n b l e n d e , a) gemeine H. , b) Hornblendeschiefer,
c) basaltische H. 100. B a s a lt . 101. W a c k e . 102.
'" K l in g s t e in . 103. E i s e n t h o n , ) 104; L a v a , a) schlackenartige
L . , b) schaumartige L . S t e i n m a r k - S i p p s
c h a f t . (1 0 5 . G;rüniirde . 106. 'S t e i n m ar k , a) zerreib-
licbes S t., b) verhärtetes St. 107. B e r g s e i f e . 108- U m b r a .
lÖ9i G e lb e r d e ; )
5. T a 1 k - G e s c li 1 e c h t.
S e i f e n s t e i n - S i p p s c h a f t . (1 1 0 . R e in e
T a lk e r d e . .1 1 1 . M e e r s c h a u m . ^12. B o l . 113. W a lk -
e.rde. 114. S p e c k s t e in . 115. B i l d s t e i n . ) . T a 1 k -
S i p p s c h a f t . (116. N e p h r i t , a) gemeiner N ., b) Beilstein.
117, S e r p e n t i n , a) gemeiner, b) edler S ., o ) muschli-
eher e. S ., ß ) spiitteriger e. «S. 118.' S c h i l l e r s t e in . 119.
T a lk , a) erdiger, b) gemeiner, c) verhärteter T. 120. A s b e s t ,
a) Bergkork, b) Amianth, c) gemeiner Asbest, d) Bergholz.)
S t r a h l s t e i n - S i p p s c h a f t . ( 1 2 ^ S t r a h l s
t e i n , a) asbestartiger, b) gemeiner, • c) •glasiger, d) körniger St.
122. S p r e u s t e i n . 123. T r e m o l i t , a) • asbestartiger, b) gemeiner,
c), glasigel- Tr.) Z y a n i t - S i p p s c l i a f t . (124-
Z y anit, a) breitstrahliger, b) schmalstraliliger Z. 125. S a h l i t . )
6. K a l k -G e s c h l e c h t .
A. K o*h 1 e n s a u r e' K a l k - G a t t u n g e n . ^ (1 2 6 .
B e r g m i l c h . 127. K r e id e . 128. K a lk s t e in ., a) dichter K.,
1 *0 gemeiner dichter K .f ß ) Roggens fein; b) blätteriger K., cd) körniger
K . , ß ) Kalkspath; c) faseriger Kalkstein, O.) gemeiner f .
K ., ß ) faseriger Kalksinter; d) Erbsenstein. 129. K a lk t u f f .
l3Q. S c l ia u m e r d e . l 3 l . S c h i e f e r s p a th . 132. B r a u n -
s p a t h , a) blätteriger, b) faseriger Br. 133. S c l i a a l s t e in .
.134. D o l o m i t . 135, R a u t e n s p a t h . 136. S t in k s t e in .
137. M e r g e l , a) Mergelerde, b) verhärteter M.. 138'. B it u m
in ö s e r M e r g e l s c h i e f e r . 139. A r r a g o n , a) gemeiner,
b) stänglicher, c) spiessiger A.) B. P h o s p h o r s a u r o
K a 1 k - G a t t u n g e n, - ( 140. A p a t i t . l4 l« S p a r g e l s
t e in . ' 142. P h o s p h o r it .) * : C. F l u f s s a u r e Ka l k -
G a t t u n g e h. (1 4 3 . F l u f s , a) dichter Flufs, b) Flufsspäth.)
D . V i t r i o l s a u r e K a l k - G a t t u n g e n . (144-
G y p s , a) Gypserde, b) Schaumgyps, c) dichter Gyps, d) blätteriger
Gyps, e) faseriger Gyps. 145. F r a u e n e i s . 146. M u r ia -
z i t , a) .Anhydrit, b) würflicher, c) faseriger, d) dichter Muria-
zit.) E- B o r a x s a u r e K a l k - G a t t u n g e n .
( 147-, D a t o l*i t h. 148. B o 1 a z i t. * 149- B 0 t r y o 1 i t h.)
7. B a r y t -G e s c h l e c h t .
15 0. W i t h e r i t . 151. S ch w e r s p a t h , a) Scliwerspatherde, b)
dichter Sch werspath, c) körniger S., d) krummschaaliger S., e) ge-
radschaaliger S.,' Oi) frischer, .ß ) mulmiger g . , f) Stangenspath,
g) Säulen - Schwerspatli, h) Bologneser Spatli, i) faseriger Schwer-
spatl».
8. S t r o n t i a n -G e s c h l e c h t .
152. S t r o n t i a n , a) dichter, b') strahliger St. 153. Z o e l« -
s t i n , a) faseriger, b) schaaliger, c) säulenförmiger Z.
9. H a l l i t h -G e s c h l e c h t .
154. K r y o l i t l» .
B. K l a s s e d e r s a l z i g e n F o s s i l i e n ,
1. K o h le n s ä u r e -G e sc h l e ch t.
^55. N a t ü r l i c h e s M i n e r a l - A l k a l i . ,
2. S a l p e t e r s ä u r e -G e s c h l e c h t .
156. N a t ü r l i c h e r S a lp e t e r .
S. K o c h s a l z s ä u r e -G e s c h l e c h t .
157. N a t ü r l i c h e s K o c h s a l z , a) Steinsalz, u) blätteriges
r a 1 - S y s t e m.
Steinsalz-^ ' ß ) faseriges S t.; b). See salz. 158. N a t ü r l i c h e r
S a lm ia k s
4. S c h w e f e l s ä u r e - G e s c h l e c h t .
159. N a t ü r l i c h e r V i t r i o l . 160. I la a r s a l z . 161. B e r g b
u t t e r . 162. N a t ü r l i c h e s B i t t e r s a l z . 1 6 3 .. N a t ü r l i e
b e s G la u b e r s a l z .
C. K l a s s e d e r b r e n n l i c h e n F o s s i l i e n .
1. S c h w e f. e l - G e s c h 1 e c h t.
164- N a t ü r l i c h e r S c h w e f e l , a) gemeiner n. S ., a ) fe s te r ,
ß ) erdiger g. n. S .; b) vulkanischer n. S.
2 . E r d h a r z - G e s c h 1 e c h t.
165> E r d ö l, 166. E r d p e c h , a) elastisches, b) erdiges,' c)
-schlackiges E. 167. B r a u n k o h l e , a) bituminöses Holz, b)
Ei-dkohle, o) Alaunerde, d) Papierkohle, c) gemeine Braunkolüe,
f) Moorkohle. 168. S c j iw a r z k o h l c , a) Pechkohle, b) Stangenkohle,
c) Schieferkohle, d) Kanueikohle, e) Blätterkohle, f)
Grobkohle. '
3 ) G r a p h i t - G e s c h 1 e c li t.
169. G l a n z k o h l e , a) muschliclie (eigentliche Glanzkohle), b)
scliieferige Gl. (Kohlenblende). 170. G r a p h i t , a) schuppiger
b) dichter Gr. 171. M i n e r a 1 i s i r t e H o l z k o h l e .
4 ) R e s i n - G e s c h l e c h t .
I 72, B e r n s t e i n , a) weifser, b) gelber B. 173. H o n i g s t e in .
D . K l a s s e , d e r m e t a l l i s c h e n F o s s i l
i e n .
1. P l a t i n - G e s c h l e c h t .
174. G e d i e g e n - P l a t in .
2. ( J o ld -G e s c h l e c h t .
175. G e d i e g e n - G o 1 d , a) goldgelbes , b) messinggclbes , ,c)
graugelbes G. G.
3 . < p u e c h s i l b e r - G e s c h l e c h t .
176. G e d i e g e n -Q u e c k s i l b e r . 177. N a t ü r l i c h e s A m a lg
am , a) halbflüssiges, b) festes A. 178. Q u e c k s i 1 b e r -H 01 n-
e r z . 179. Qu e c k s i l b e r - L e b e r er z , a) dichter, b) sebiefe-
riges Q. L. 180. Z in n o b e r , a) dunkelrother, b ) hoelxrotber Z.
4 . S i l b e r - G e s c h l e c h t .
l 8l . G e d i e g e n - S i lb e r , a) gemeines, b) güldisches G. S. 182.
S p i e s g l a n z - S i l b e r . 183. A r s e n ik - S i lb e r . 184. H o rn e
r z . 185. S i l b e r s c h w ä r z e . 186. G la n z e r z . l8 7 . S-pröd-
G la n z e r z . 188. R o th g ü l t i g e r z , a) dunkles, b) lichtes R.
189- W e i f s g ü l t i g e r z .
5. K u p f e r - G e s c h 1 e c h t>
S i p p s c h a f t d e s g e s c h w, e f e l t e n Ku p
f e r s. ( 190. G e d ie .g .en -K u p f c r i; l 9 l . K u p f e r g l a n z ,
a). dichter., b) blätteriger K, 192. B u n t -K u p f e r e r z , 193.
K u p f e r k i e s . 194- W e i fs - K u p f e r er z. 195. F a h l e r z .
196. S c h w a r z e r z .) 197. K u p f e r s c h w ä r z e . . 198. R o t h -
K u p f e r e r z , a) dichtes, b) blätteriges, c) haarförmiges R.K. 199.
Z i e g e l e r z , a) erdiges, b) verhärtetes Z. 200. K u p f e ,r la s u r ,
a) erdige, b) feste K. 201. K u p f e r -S am m ,e t e r z . 2Ö2. Mal
a c h i t , a) faseriger, b) dichter M. Ö03. K u p f e r g r ü n . 204*
E i s e n s c h ü s s i g e s K u p f e r g r ü n , a) erdiges, b) schlackiges e.
K. 205. K u p f e r -S c hm - a r a g d . 206.. K u p f e r -G l im m e r .
207. L i n s e u e r z . 20,8. O l iv e n e r z . 209. W ü r f e l e r z .
210. S a l z -K u p f e r e r z . 211. P h o s p h o r -K u p f e r e r z .
6. E i s e n - G e s c h l e c h t .
212; G ed i e g e n - E i s e n . 213. S c h w e f e l k i e s , a) gemeiner
S ., b) Strahlkies, ic) Spärkies, d) Kammkies, e) Leberkies, f ) Z«U-
kies. 214. M a g n e t k i e s . 215. M ag u e t - E i s e n s t e in , a) gemeiner
, b) Eisensand. 21-6. C h r o m -E i s e n s t e i n . 217. E i s e n g
l a n z , a) gemeiner E ., cd) dichter, ß ) blätteriger g. E . , b) Eisenglimmer.
2 l8 ; R o t h - E i s e n s t e i n , a) rother Eisenrahm,
b) ockriger Roth - Eisenstein, c) dichter R. E. , d) rother Glaskopf.
219. B r a u n - E i s e n s t e i n , a) brauner Eisenrahm,
b) ockriger Braun - Eisenstein , c) dichter B. E ., d) brauner Glaskopf.
220. S p a t h - E l s e n s t e i n . 221. S c h w a r z - E i s e n s
t e i n , a) dichter S. E ., b) schwarzer Glaskopf. 222. T h o n -
E i s e n s t e i n , a) stänglicher T. E ., b) Röthel, c) linsenförmig
körniger T. E., d) jaspisartiger T. E ., e) gemeiner T. E ., f) Eisen-
H h 2