
li.sen , so -miifste.» wenigste», elle 'Vcrbma.iilEe..- ä « wdsren SSotMi
mit ErJen u a n U w Jer Erd-, und Stei,.«.«» i.. jw i Ss‘
,bracht werden.
11 Gattungen der T h o n * »
¡ n -Q r d n u n g .
So die s c h w e f f t l f a n r e » , p h o
r e n, b ora x* au ren und k o h lo n s
T a l k - , I f a l k - , B a r y t- und'S f r
'Di« Salze im engereff (mineralogischen> Sinne unterscheiden sich dadurch
von ändern Fossilien, dafs sie t
1) -in bedeutenderer Menge sich Im Wasser lösen, und
2) aus diesen Lösungen in eben denselben und in noch vollkommneren
Krysta-U-Forinon durrfi -Kunst .ausgeschieden werden können, als' die
Natur sie darbietet. . ‘ ” ‘
Durch diese Eigenschaft der ,ira Wa«ser löslicheren Salze sahen
sich die Analytiker in den Stand gesezt, diese,' durch Krystallisiren
von fremden Gemcngtheilen g e re in ig ten , KörperSiiclit allein e in e r ge-
...ftauen Zerlegung unterwerfen und die Qualität und IQuantität, ihrer
s Bestandtheile gründlich dartliun zu können, sondern sie. wurden auch
'' dureli die Analogie in den 'Resultaten'der Zerlegungen von Salden, deren
Basen-an eine und dieselbe Säure gebunden wa ren , auf Gesozze
> ' ge führt, welcho man früher wohl in den chemischen Verbindungen
oxydirter Körper als wirkend geahndet, aber erst jozt genauer erkannt
hat. .
Chemischer Charakter der Inßammabilien.
Die Sclieidekunst keimt keine allgemeingültige,: alle Gattungen dpr In-
flammabiUen.' umfassende, Merkmale der Unterscheidung. Der Systematiker .
ist daher genötliigt hier, auf Allgemeinheit,zu verzichten- und sich auf die,
den Gliedern dieser Klasse eigenen, besonderen Merkmale zu beschränken.
•Dahiu gelioven die Entzündbarkeit und Flüchtigkeit, die Auflöslichkeit in
ätherischen Oelcn, die Unauflöslichkeit in Wasser.
Chemischer Charakter der Metalle,
Anstatt allgemeine Kennzeichen des-chemischen Verhaltens der, zu dieser
Klasse gehörigen, Miueralkprper zu geben, führen gewöhnlich die
Lehrbücher der Öryktognosie die, den reinen Metallen zukommenden, ''chemischen
Kennzeichen auf;' und dennoch ist die Zahl der Fossilien, welche
gediegen^- Metalle enthalten,. so unbedeutend gegen jene der Er/.el Nach
genauer ’Prüfung ergibt sich nur ein einziges, durchgreifend sich bewährendes,
chemisches Merkmal-für die hierher gehörigen Fossilien. Dieses
ist: dafs dev Gehalt an Metall in alleii Gliedern dieser Klasse (Zink und,
Eisen ausgenommen) durch Schwefelwasserstoff und mittelst schwefelwas-
snrstoffi-’cr Kalien in eigenthümlichen Farben gefällt w ird , wenn sie in
l vegetabilischen Säuren, in Kalien — überhaupt in solchen Mitteln — ge*
löst sind, die schwächere Wirkung, als die Mehrzalü der Mineralsäureii be-
.sizzen. Die Auflösungen von 'geschwefelten Kalien hingegen schlagen den
Gelialt jedes-Fossils an Metall aus den Auflösungen desselben in allen Säuren,
in den nämlichen Farben wie der Schwefelwasserstoff, nieder.
D i die metallischen Urstoffe in denselben Verhältnissen "wie ihr«
Oxyde, mit ändern ihrer Art und mit den Vererzungsmitteln verbunden
, häufig in der Matur angetroffen werden, so wird eine der-
einstige naturgemäßere Klassifikation von dieser werthvollen Entdek-
- kung, "zumal wenn die chemische Analyse sie weiter in den metallischen
Fossilien nachweist, einen wesentlichen Vortheil erhalten.
Was friih'erhin von den S a l z e n 'i n der'Klasse der E r d - und
S t e i n a r t e n angeführt wurde , ist in demselben Maße auf die
S a t z v e r b i n d u n g e n in der K l a s s e , der M e t a l l e anwendbar.
Auch hier sind w a h r e S a j t t mit den einfachen-Verbindungen
der m e t a l l i s c h e n und der eigentlichen v e r e r z e n d e n
U r s t o f f e in b u n te r Reihe anzutfeffehi Die wechselseitigen.chemischen
Verbindungen der Oxyde übergehend (obgleich sie auch Ansprüche
auf -den Namen S a l z e haben) will man h ie r, als Bewährung
des Gesagten, nur auf die Verbindungen von w a h r e n M u r
e n mit M e t a l l o x y d e n aufmerksam machen, diebeinahe in jeder
M e t a l l - O r d n u n g angetroffen werden.
So-G e 1 b - S p i-e's g 1 a » z e r z ,
n i k 1) 1 U t h e , <
• ! i,r Se c, hBwleäiMr :
Arten nes G a lm e i s , H o r n b l .e i , n i.tjin i
t r i o l . G e l b - , R o t b - , G r ü n - , YV e ifs-
, B r a u n - B l e i e r z , ko>h 1 e n s a u r e s E i* v --------
s a u r e s E i s e n , o ho s P h o r s a u r e s Ku p f e r , O l i v e n -
e r z , S i l b e r - H o r n e r ¿ /Q u e c k s i l b e r - .H o r n e r z.
; Das Ausführliche des Physikalischen des Klassen - Charakters ist
; in der ersten Abtheilung der innern Kennzeichen abgehandelt worden.
B. Die Ordnungen.
p ie O r d n u n g e n oder G e s .ch l e c h t e r , die ^weite der höheren
Klassifikation*-Stufen, stehen in der Mitte zwischen Gattung und Klasse. Sie
bilden Gruppen, in welchen die Gattungen durch - einen gleichen Anspruch
auf eine und dieselbe Stelle sich versammeln.
Ihr Charakter is t, zumal was die Kaisern Kennzeichen betrifft, weniger
scliarf begrenzt, als der der Klassen, Er liegt in der oryktognostischen und
gcognostischen -Verwandtschaft der Mineralien, in der Annäherung und in
den Übergäifgen.. Nach den Übereinstimmungen oder Verschiedenheiten,
welche jene Verhältnisse zeigen, findet eine Unterabtheilung der, einer Klasse
zugehörigen, Gattungen in O r d n u n g e n statt.
Bei der Klasse der Erd- und Steinarten z. B. wird für die Kiee
s e l -O r d n u n » grbfsev Grad von Krystallishbavkeit un<l H3rJ
mittlere Schwere, hohe Durchsichtigkeit^ Reinheit und Feaet 1
rer schönen Farben-; — Tür die T h o n -O r d n u iig das EnlJ
d ie sehr schwache.Kohäveiw der Theüe, Aas Unmne,,,ihrer n t j
braunen und gelben Farben, das Geringe ihrpr Harle- und ,SchWeJ
Grade; — bei der T a 1 k -T) r d n n n g die. herrsqheudei. grimJ
-und gm.liei.en F.rTjen, ", die" geringe Härte, 4 « fettige J
fehle., and das Niehtanhäng» ah 'des' Zu»g«, tU W W » W U
.riscl,. genommen. Bei den » e ..m .d .eu Fossilien sind, fe, J
B l e i -O r d n u n g grolse Schwere, g «m g . “"f
che Kryspdlisirb.rleit! — für die K u p fe r - O r d n liu g leb J
bunt« Farben j Ä U e r e Htete und- Milde; - für-die S .U J
O r d n i in g die w e il,en , ins Braue Übergehende,r, Falbe,,, J
gvofse GesSimeidigkeit und ei„« eigen. Frequenz besonderer „ [l
rer Gestalten bezeichnende Merkmale.
Der pliysiicfi.-Grund der Versohiedenbeil de« Ordnungen gest.,,«, J
Allgemeinen keine bestimmte Nachweisung. Bei den E id , und .StttraJ
zumal ist dies mit sehr grofsen Sehwie.-igkeiten sr.rknüpft, denn die,
galvanische ElSktriziflt in der neuesten Zeit dargestellten, n,..slh.«Wen,Gr«l
lagen' d .i Erden'sind wegen ihrer VerinderUehkei« ... ta t Atmosphäre, J
weU sie in dem Mineralreiche >hiehf als solbh. Vorkommen, hierzu
anwendbar. Eher ' i i t ‘f.ne Nach Weisung bei den m.t.llisel.en Fossilien „J
l i i l i , indem'die Chemie b is die Natur der Metalle bei weitem pUndlkd
aufgeschlossen hat. 1
Dennoch lassen die Ordnungen, in welche die Klassen der E,j
und Steinarten gesondert worden, höchst merkwürdige chennsck
physische Eigenschaften erkennen.
* ' So zeigt s ic h . z . B. die* K i e s e l - O r ft « n n g üi ihre» GlicdJ
w elch e die Kieselerde in hohem Grade vo r waltend enthalten, m U
gewöhnlichen SSuren nicht aiiflösbar (die Flnßsäiire allein gre.fi 1
etwas ah). Nur durch Zusnmmenschmolzen m it. Kalien wird dl
theilweise Anflöslichkeit herheigeführt. Diese QJ«der sind nidit, «j
doch m i r äufserst schwer schmelzbar, -Sie blähen sich meist n^clit kJ
derlich auf,, sintern in d ir Regel an den Kanten zusammen,
verlieren nuV die F a rb e , andere gewinnen- sdiöner« schillernde M
Den. Mit Kalien zusammengeschmolzeii bilden sie Oläsyi, heilJ
oder Erwärmung machen sie elektrisch. Dife GLeder der Ka lk -O il
-ji u n g charakterisiren sich-durch ihre Auflösliclikeit in Sjiure.i;
w erden ^ durch AusgjiVhen Uzzcnd, hesizzen große Fähigkeit für PÜ
plioreszenz u .s. w> •
In dem eharak.erisivenden Tl.eile der Mischung, weM.e,, d
vordem ¿ s den Grnhd der physischen D.ffeven« der Ordmid
ausshe und darum auch vop ihm die BeneunungeV fle, .1
entlehnte, wird jene Verschiedenheits -Ursache bei weiten» nid
in allen Fällen gefunden.
C. Die Arten.
Nicht- alle Gattungen -sind von .gleiches*-Ausgedehntheit der , GattuJ
Suiten, nicht alle, haben einen gleichen Umfang, Eine oder .einige «J
Reihenfolgen bestehen zuweilen wieder aus speziellen Reihen. rHier ist, j
Vereinfachung der Beschreibung , ein«. .Theilung des Gattty.gs -Brgljffes,
Matgabe jener 'speziellen Suiten, erfordetlicb. Aus dieser Tlieilung J
die A r t e n hervor, eine eigene wesentliche Stufe der Klassifikation, j
Charakter mufs bbi denselben diivch mehtere ^ufseie Kennieicheit u,ul
dauernder Abweiehnng. erscheinen und zn diesen müssen sieh, g f fp w H
Verhältnisse gesellen, welche wesentliche Verschiedenheitendarliielen.
gehören dahin gröfsete' 'oder geringere Differenzen d e ,, eine. GaltnngjM
den,- Fossilien in Farbe oder Gestalt, Bruch, oder Absonderung, JJurk»
t ig k e it u . s . W. h Gattung des O p a l s zerfällt in vier A rten, e d 1 e r Opi
g e m e i n e r O p -a l, H a l b o p a l u n d , H o l z o p a l und h.WJ
diesen Arten . ungeachtet die Trennung der meisten ziemlich
is t , den ilir eigenthümlichen ausgezeichneten Charakter^bei- I
Theilung selbst ist überaus einfach.. Die farbenspiejenden, Opale j
l e n O p a l e ) und diejenigen, welch en stets eine fremdartige -¡ui«
Gestalt eigen i s t ' (H b l z o p a l e ) , stellen sich als von der gu|
Masse abgesondert dar. Jene bilden die erste, diese die lezte An- I
Rest murste, wegen der z u grofsen Verschiedenheiten in den cinf«|
•Kennzeichen, zumal w eg en des abweichenden Tones, in den Fuj
w e ite r getheiit werden. Der g e m e i n e O p a l trifft mit dem
in allen Kennzeichen tiberein, . nur im 'Farbenspiele und in der«
ben-Mannichfaltigkeit w e ich t er davon ab t von dem H a lb o [J
hingegen ist er durch die allgemeinen Farben -Verhältnisse.
stärkern. Glanz, ..höhtre Vollkommenheit ^des muschlichen Bnnj
stärkere Durchsichtigkeit, geringere Härte und Schwere vefwl
den. Den, e d l e n und'; den H o l z o p a l trennen jonad» c'n”l
Kennzeichen , der g e m e i n e. iind der H a ib .o p a 1 aber sind 1
wesentlich gesondert. - Die Gattung des Z i n h o b e r s , Welcl,e’J
einem beträchtlichen Umfange, ungemein scharf charakjerisirt i“1' I
fällt in zw e i wesentlich getrennte Arten.- Die Farben des >11111 1
r o t l i e n Z i n n o b e r s nähern s ic h , ungeachtet ihres Mannicl»1!
gen, der einzigen und bestä' digen Farbe der zwe iten A r t , des h»£l
r o t l i c n Z i n n o b e r s , dem ,■ ScliarlaChrothen inicht. Jeneni
gemeine, besondere und regelraäfsige äußere Gestalten eigen. J
findet sich b loß derb ' itnd'fchtgesprengt. Bei- dem ho c 'li rot j
Z i n s o b e r ist der B ruch.,erdig » höchst selten.faserig,,,ybei' de« 1
kelrothen hingegen thcils uneben v on kleinem und feinem h4 1
theiis blätterig. Die ser .v erbin a et niit'dem Diamantglanze. holn'
der Durchscheinenheit und wird selbst zuweilen hälb.durclmc j
jener zeigt nur ein schwaches Schimmern und ist dabei undarc**!j
tig. Der d u n k l e ist w e ic h , vollkommen'milde und aufseror 1
lieh schw e r , der h o c h r o t h « ist - weniger - schwer. Der - 1
gibt beiden Arten-•Glanz., die erste wird -dadurch scliarlachroth, die
zweite behält ihre. Farbe.,hei.
Die Theilung mufs indessen stets in. einer solcheA Reihe geschehen,
, welcher Glieder bei einer jeden möglichen Abänderung vurkoiiwnen.
' darf nicht auf blos zufälligen Umständen heruhei;, liingen diese aucli noch
¡genau mit der Entstehung zusammen, und in jeder Gattung sollten, so
h möglich / nur in einer Kennzeichen - Reihe Arten unterschieden werden.'
Der physische Grund der Arten - -Verschiedeulieic dürfte
" tneils auf dem Mischlings - V-erhältnisse, theiis aber , und häufiger,
auf der Art des Niedeis'chlags iund auf dem -Zustande der vorlicr-
' gegangenen Auflösung bärtthöri. J
Die Arten werden mit -einem he^eiclmenden Namen belegt. Entweder
galten sie -Ijinen Eigennamen,' -oder man macht sie durch ein, auf die Gat-
g sich beziehendes, Beiwort kenntlich, ^
\ Sind, die Arten 'von y.u grofsem Umfange, oder is t ihre Übersicht nickt
pt genug , so theilt man sie in -U n te r a r ten .
Die erste Art der J a s p i s - G attung, der Aegyptisclio Jaspis , zerfällt
in zw e i Uivterarteii,'m:r o t h e n >iihd b r a u n ¿'ii. 1 'Die gänzlifche 1
•Verschiedenheit der Farben -und der gcognostischen Verhältnisse haben
diese Theilung herbeigeflilirt. Dio Gattung des G r a u - $ p-i e s g 1 a n z-
e r 'z e s ha t zwei' Arten aüfzuWeiscn , .-das g e m e i h e und das h a a r -
f Ör.m,i g e G r a u - S p i e s g I a n .z e r z .1. Leztcres ,erfor,dert - keine w e it
e r e Sonderung, erster es hingegen tl^eilt m an , nach den sehr, ausgezeichneten
Bruch - Verhältnissen, in drei Unterarten a b , daher h iU t t o -
' . r i g e s , s t r a h l i g e s und .’dff-'c li t e s g em e i n e s G r a u - Sjtri.es-
g l a n z e r z . ’
D. Die AbÜnderungen;
[ Die /niedrigste Stufe der Klassifikation, bei welcher ^¡e Kennzeichen
l|iaus -aufhören Suiten zu bilden., Durch sie werden die einzelnen Ver-
edenheiten in den äufsern Merkmalen der Arten und Unterarten . bezeich-
Zu dem Charakteristischen der Abänderungeu gehört., dafs sie nicht
lt Sprünge machen, sondern dafs d ie , einer Gattung, -untergeordneten,
, ein, .Verlaufen, ein mehrseitiges Anscliliefsen, bemerken lassen. Zwill
den -Abänderungen verschiedener Gattungen- kann -es jedöch keine
Sehr geringe Modifikationen in der Mischung scheinen zuwoilen
den Abänderungen'in physischer Hinsicht zum Grunde zu liegen,
im A]jg£ftie‘inen aber dürften die Bildungsart und der Aggregaiions-»
Zustajid häufigere. Ursachen,-derselben stjyn.
So zeigt der B e r k r y s t a 11 z. B. mancherlei A b änd erun g en
d er F a rb e , indem es wasserhelle, scline.e gelblich » , grünlich-, "
milch'- und graulichweifse , nelkenbraune, weingelbe., orangengclbs
u. s. w. Bergkrystalle gibt.
A n h a n g .
D i e U e b e r g U i ig e .
Unter den Gliedern aller •, oder wenigstens der meisten Stufexi der Kl*s-
n , ‘finden sich nicht' selten Individuen, von denen es sich- nicht be-
i läfst, welcher Gattung u. s. w . sie beigezählt werden müssen,
ruugen verschiedener iGattiingen und Arten, welche Verbindungen
Meikmale zeigen, die, wenn sie aucli durch dieselben' Ihr diese oder
attung bestimmt charakterisirt ' werden, dennoch zugleich einige:
verrathen. Andere sind so beschaf-
unter zwei oder mehreren Gattungen
ndt, für die eine so stark als für die
bilden Ü b e r g ä n g e aus der einen
immüng mit ändern Gattung)
's man' in ihrer Bestimmung
ankt. Sie sind riiit jeder verv
bezeichnet. Solche Individuei
andere. Zuweilen geschehen die Übergänge in einer einzigen'
eicheh- Reihe, z. B. in den Kristallisationen; öfter uiid gewöhnlich
lireren Reihen zugleich, z. B. in Farbe, Durchsiclirigkeit1, Glanz u. s.
jlriv lezten Falle ist man iiür dann im Stande, den Übergang gehörig1
elien!, • wenn man das Fortsclireiten einer jeden Reihe für sich betrach-
Mau läfst übrigens diese Glieder auf einander folgen, wiev sie in ein-
iibergehen und da, wo Übergänge in mehrere Gattungen zugleich stau
t reiht man sie nach der stärksten Verwandtschaft;
So geht, das G c
1 . durch se s beiden Arten, das g-e
. das
!, und das g ii'l d i -
m e s s i n g g e 1 b-e
d g e l b c O e d i e g e n - ß o l d . i die. Gattung des
;• g e n - G o 1 d e s ü b e r ;
■s G l a n z e r z in das S p r ö d - G l a n z e r z und
m, durch das d u n k l e urtd- 1 i e i l t e R o t h g ü l -
‘ in das r o t h e R a u s c h g e l b . Aus dem S p r ö d -
: r z e sieht man Seiten - Uebcrgänge in das
r z g ü l t i g e r z Und aus diesem in das F a h l e r z
e in en , so w ie v on der ändern Seite in das W e i f ? - ; ,
e r z und aus diesem durch das h a a r f ö r m i g e
! p i e s g 1 a n z e r z in die Gattung des G r a u -
g . l a n z e r z e d r das G la n z e r z aber geht in
i c h \ v ' , i r z c und in H o r n e t z . über ;
as A m a l g a m in das Ö e d i e g e n - Q u . e c k -
, Durch falsche Übergänge Löiuicu leicht fremdartige ' Fouilie
verbiindcn werden .uud tomit der GaiuwgT-Begriff seine Reinlie
S verlieren,
_ v». Reihung.
Die R e i h ’u n g stellt .die, .einer jeden Stufe .der Klassifikation unterst
•ordneten, -Glledeb hach dem Relativen ihrer Verwandtschaften ? ihrer AnuS
•hei‘ungen ,uud Übergänge, in einer naturgemäfsen Ordnung auf. Sie
'ähll
zu dem Ende .dasjenige-Glied aus, welches den Charakter der KJassifil
stufe' 'aii' .der gröfstiiu Auszeichnung besizt, und beginnt .damit die Reihe
oder sie weiset diesem die Mittelstelle .au, ;so<da!fs die übrigen Glieder sich
*u, keiden I.Seiten anscliliefsen.
JR.eili.ung d e r K la s s e Die E rd -
•die M e tafle-,bieten ln .ihr«
. schiedenheit dar und sind
Jene eröffnen die Reihe der
massc unserer Pläiietenrindi
gleiche; au ,cjen erdigen. Fm
schliefsen. die fteflien. Die beiden ander.
.glieder derselben. Die S a l z e
. nächsten und’ zeigen Übergang)
Baryt- und Kalk -• Ordnung,
nehmen 'ihre,. Stelle zwischen
Sie lassen ieliisc .schon einige Annäln
merken.'
id ’S t e i n ar t s n -und
(i Eigentliiimlichkeiten die grüfste iVer-
mithin als Endpunkte zu .betrachten.
KJasseh, denn sie machen die Haupt-
aus. Die Metalle, welche im Ver-
8pnrlich abgesezt .sind, be-
Klassen bilden die Mittel*
stehen den Erd- und Stein arten air
iu dieselben durch die Sirontian-.
Die .b r e u n li .c k e u . F o s s i l i e n
und den Metalieb ein
g zu den iezteren be<
Die beiden Klassen der Erden und -der .'Salze lassen sich auf .eine
Reihe zurückführen, der man die Klassen der Infiammabilien und dOr
. ; Metalle viielle.ichi. hinreichender Bestimmtheit .als eine zweite
Beilic wird en'tgfcgi
R e ih u n g d e r 'O r d u .u n g e n . • Be
t e n nimmt die Diamant—Ordnung die
folgt die Zirkon-Ordnung , dj
den E jd - u nd S t o i n a r-
rste Stelle ein. Auf diese
beiden sprioht sich das , Cha-
nistische dpr Klasse am .deutlichsten aus,
Hierauf kommen die
"K ie se l-, Thon- und Talk-Ordnungen., nach den* Verhältnissen ihrer
Verwandtschaft. Die K a lk - , Baryt - j Sirontian- und Hallith-
•Ordnungen sclilicfseu di*: Reihe, indem sie den Salzen immer näher
Unter
.'Scheidekui
1- , T J i q n - , T a l Jt
•yktognostiscli -vor .der
den manniClifiichsten
Irden, deren Auffindung w ir der
.man fü n f sogenannte Haupterden:
K - a lk -u n d B a r y t e . r d e . Sie kom-
rigen in Betracht, w e il sie in Menge
bindnngen gefunden w e rd en , mithin
i .deutlichsten aus-
•der ikohlensauren
:sauren, die sdlpe-
Salze.
i steht -die Örd-
die Ordnun-
n d ,der Stein-
5hren mineralbgisichen -Gescliiechts. -Charakt
Bei der Klasse der S a lz e maclit die Ordnu
■Salze den Anfang. An diese .reihen sich die böraxs.
xer sauren, di e s alz sauren und die .schwefelsauren S
In der Klasse der br-enn 1 L cheil F o s s i l i e n
nung des Schwefels an der Spizze. Auf diese folgei
gen des Bernsteins, des Honigsteins, der Erdharze
■kohleny zulezt die -Graphit -Ordnung.
Die Klasse der M e t a 1J e gewährt schon ein -srärkeres Anhalten.
Hier entscheiden .die Grade der Metallität, des Glanzes, der
Schwere, der Geschmeidigkeit und der gröfsern oder .geringem
'Zerstörbarkeit. Darum xeilien sich di<i Ordmingen auf .nachstehende
Weise .aneinander:: Platin, Gold, Quecksilber, Silber, Kupfer,
Eisen,, Braunstein, B le i, Zink, Zinn , Kobalt, Nickel, VUisniuth,
Arsetiik, Svies glanz, ^Tellur, M o lybdän , Uran, Wolframs, Titan
, -Chrom, Zer er turn , Tantal.
'R e i l i u n g d e r 'G a t t u-n g en . Sie beruhet auf Veiwandwchaf-
ten , welche sielt durch Übergänge ’ äufsern. Utra Anordnung gestattet
ein gedoppeltes -Verfahren, je nach der Einfachheit oder nach
der Vielfachheit des gegenseitigen Verwandtsein«. Im ersten Falle
beginnt -man d ie Reihe mit derjenigen Gattung,, welche den Charakter
am deutlichsten .trägt, und JSfst sodann die -übrigen stets in
.abnehmender Progression folgen. Im zweiten sondert man die Ge-
sammtzahl der Gattungen in zwei Iiäiftcn .ab .und räumt .der ausgezeichnetesten
die Mittels teile ein.
Bei der f t e i h u n g d e r A r t e n -schreitet man^auf gleiche Weise
vor und dies ist, mit .noch wenigem Schwierigkeiten verknüpft, da
eine-jede Art stets «inen .ausgezeichneten Übergang in die andere
.bemerken läfst.
Der ll .e i l iu u g d e r A b ä n d e r u n g e n liegt die .Folge der
Merkmale zum Grunde. Bei einfachen Reihen entscheiden die
Übergänge, bei mehrfachen tritt zuerst die Hauptreihe hervor und
.an .diese .schliefsen .sich -die Unterreihen .an.
D i e S i p p s c h a f t e n .
düteli' das
A j . i e . g l a r
S p i e s g l a t; - S i lb e Gedi e ge.:
Die Gattungen treten, als klassifikatorische Einheiten, zu gröfseren
Ganzen zusammen .ynd bilden, durch -eine Verwandtscjiafts'- Äufseruiig, Gruppen,
welche, in G-?folg der wechselseitigen Verwaudtscllaft, einen eigenen
Charakter erhalten. Diese Gruppen nenht njai» S ip p s c ha f t e n . Ihre Reihung
ergibt, sich von selbst in und während der Reihung der Glieder in
der Gattungs--Stufe.