
Man liat bei der näheren Beachtung der Schichten 'eines ‘Gebirges 'auf
das S t r e i c h e n und auf das F a l l e n derselben zu sehen.
Das S t r e i c h e n ist die Richtung, welche die Schichten, ihrer Langen
- Ausdehnung nach, mit der Mittagslinie machen.
Man bedient sich zur Bestimmung des Streichens eines Kompasses,
welcher in zweimal zwölf Theile oder Stunden abgctheilt ist.
Unter F a l l e n versteht man die Neigung der Schichtungsflächen gegen
die Horizontal * Ebene.
Das Fallen wird durch einen Gradbogen bestimmt, welcher in
zweimal 90 Grade abgetheilt ist. -
Der Winkel, unter welchem die Gcbirgslager bei ihrem Aufliegon unter
einem tiefern Gebirgo gegen den Horizont sich neigen, heifst der Einfallswinkel.
Die'Lage der Schichten ist indessen meist söhlig, und nié scliicfsen sie
unter einem Winkel über 4 5 ° ein, ohne das eine Stürzung derselben statt
gehabt zu haben scheint.
Durch die Schichtung wird das verschiedene Einschiefsen ganzer
Gebirgsmassen , die allgemeine Verflächung ; gröfscr Gebirge, das
Gleichförmige und Abweichende der Lagerung mehrerer Gebirgs-
massen übereinander , sowie die Entstehungs - Periode und relative
Altersfolge derselben bestimmt.
Die 'altern krystallinisch gebildeten Gebirge, zeigen im Verhältnisse
der Richtung ihrer Schichtung und ihre* allgemeinen La- j
gerung zum Horizonte mehr Bestimmtes. Die Lager einiger Gebilde
der früheren Zeit weichen mehr von der Horizontal - Richtung ab ,
als die der jungem, welche durch ihr häufig horizontales’ oder
söhliges Aufliegen auf dem Grund-Gebirge andeuten, dafs auf ihren
Niederschlag mein- ein allgemeines Gesez der Schwere, als das der
undividuellen Bildung gewirkt habe, wodurch die Lagerung des
großem Theiles der ältern Gebirge eine so'bestimmte Richtung im
Grofsen gewann.
In dieser Hinsicht zeigen schon der G n e i f s und der G l im m e r s
c h i e f e r in d e r , blätterartig übereinander sich, legenden, Fügung .
ihrer Gemengtheile, im Allgemeinen aber in der sebieferigen Zusam-
menhäufung, eine der Schwerkraft analoge Einwirkung. Die Gemengtheile
des Granites hingegen haben sich nach einem individuellen
Bildungsgesezze miteinander verbunden.
3. Absonderung.
■Absonderung i s t die Zertheilung der Gebirgsarten in mehr oder weniger
regelmäfstge Stücke. Sie entstehen entweder durch Anschufs% oder durch
Austrocknung und Zusammenziehung beim Festwerden des Gesteines. Oft
wirken auch beide Ursachen vereint in einem gleichen oder ungleichen
Verhältnisse.
Die säulenförmigen Zerspaltungen der Lehm- und Thonlager
sind durch blofse Austrocknung gebildet. ' Alle Gebirgsmassen, die
keine Spuren von' Krystallisation zeigen, sind nicht allein durch
Anschufs entstanden, es mufs zugleich Austrocknung gewirkt haben
, wenn diese nicht Für sich allein dabei thätig war.
Die abgesonderten Stücke zeugen, ungeachtet sie nicht für Krystalle
gelten können, doch von einer gewissen Regelmäßigkeit in der Bildung.
Sie deuten auf eine Bestimmtheit des Niederschlags hin , und wenn ein hoher
Grad von Regularität ihnen eigen is t , so scheinen sie eine Anlage zur
Krystallisirung zu. verrathen.
Verschiedenheit der Formen - Verhältnisse.
A. K u 1 i A b s o n d e r u n g e n .
Abgesonderte Stücke von ziemlich gleichen Dimensionen nach der Länge
Breite und Dicke.
Nach der gröfseren oder geringeren Dimension hat man kugelige und
körnige abgesonderte Stücke. Jene sind mehr oder weniger regelmäßig und
ersteren Falle theils vollkommen kugelig. Diese Kugeln haben in der
Re*el wieder konzentrisch - schaalige Absonderungen und umschließen in
ihrem Innern einen bald mehr bald weniger deutlichen Kern. Diese sind
lockerer und haben eine unebene Oberfläche. Der Kern ist stets der festeste
Theil.
G r a n i t , P o r p h y r , B a s a l t .
B. S ä u l e n f ö r m i g e A b s o n d e r
u n g e n .
Abgesonderte Stücke von einer gröfsern Ausdehnung in die Länge, ala
die Breite und Dicke.
Sie sind 3 , 4 , 6 , 6 und 7seitig, mitunter schon sehr regelmäßig und
messen in der Länge oft mehrere ‘ Lachter. Zuweilen findet man sic aber
auch' breit, platt und thieilweise verschoben. Gewöhnlich sind sie gerade,
leltner gebogen.
Ebenso sind die gegliederten Säulen , wo das konkave Ende der
‘einen Säule in 'das konvexe -Ende der anderen ‘vollkommen einpaf.
'nicht häufig.
Die Säulen stehen theils ‘senkrecht, theils liegen sie söhlig, theils nej
sie sich, unter verschiedenen Winkeln gegen'den Horizont und ihre -Riebt]
untereinander ist bald parallel, bald weniger regelmäßig nebeneinander laufen;
bald zeigen sie sich aus-einem Mittelpunkte büfchel- oder strahlenförmig auSc,
. -anderlaufend.
Der B a s a l t läß t die regelmäßigsten abgesonderten Stücke dieser t
bemerken. Außerdem auch der P o r p h y r , w eniger deutlich der L e h
C. P 1 a t t e n f ö r m i g e A b s o n d e r
u n g e n .
Diese Art der Absonderung ist eigentlich eine geradschaalige und
dieser nur durch größere Dimensionen in'Länge, Breite und Dicke vt
schieden.
Die Platten finden sich meist lang und dünn, seltner kurz und die
häufig an einem Ende dicker als an dem ändern und so sich auskeileg
Sie liegen höher oder tiefer in der Gebirgsmasse, stets in einer und derst
ben Richtung durch das ganze Gebirge und theils söhlig, theils' schk
winklich.
P o r p h y r , P o r p h y r s c h i e f e r .
Mit der gemeinen Zerklüftung steht die plattenförmige Absond
rung in inniger Verwandtschaft, auch mit der Schichtung und h
gerung kann sie zuweilen verwechselt werden.
D. M ä rs s i g e A b s o n d e r u n g e n .
Absonderungs-Ganze aus mehr unförmlichen, aber' nach allen' Dirnen»
nen ziemlich gleich ausgedehnten Massen bestehend, die einen Durchmess
von einigen Fußen bis zu mehreren Lachtern haben. , Sie scheinen dann
Bildung zu erhalten, wenn die Klüfte der Absonderungen nicht unt£r ei
der gleich laufen, sondern sich .nach, allen Richtungen .durchkreuzen, so
auf diese Weise mehr oder weniger runde abgesonderte Stücke von .verschi
dener Größe entstehen,' daher die massig abgesonderten Stücke auch in i
Lage der sie begrenzenden Flächen wenig Parallelismus zeigen.
B a s a l t .
Häufig trifft man mehrere Arten der Absonderung in demselben Gebirge.
G r a n i t mit kugeligen und’'scliaaligen Absonderungen, Bas;
mit süulenförraigen, kugeligen und schaaligen Absonderungen.
Die Absonderungs-Verhältnisse finden sich nur bei' den im Gi-ofsen i
schichteten Gebirgsarten, zumal bei denen, welche im Kleinen ein krystal
nisches Gefüge zeigen.
. (A u f Tafel III. siebt man Fig. 2 , 5 , 4 und 5 die verschiedenen l
sonderungsarten büdlich dargestellt.)
4. Ze rk lü f tu n g .
Die Zerklüftungen (neuere Zerspaltungen) habenj was die Art ihre
Entstehung betrifft, mit der der Absonderungen viel Analoges. Hier ;
jedoch/ die Trennungen ..bei weitem!, unregelmäßiger,' ungeachtet sie i:
gewissen, uns nicht näher bekannten, Normen statt finden, nach welchen
Gebirgsart auf diese oder jene Art sich spaltet ,oder berstet. Dioses liej
n i c h t in dem Wesen der Gebirgsarten, sondern gründet sicli auf die Eia
W i r k u n g der A tm o s p h ä r i l i e n , der Vegetation u. s. w.
Von der Zerklüftung hängen meist' die verschiedenen eigenthüt
liehen Gestalten, das äußere Ansehen der Gebirgsmassen abnamenl
lieh /entstehen durch sie die häufigen klippigen und steil abj
stürzten Felsenparthieen.
XIV. Lagerung.
Die Absezzungs - Folge der Schichten verschiedener Gebirgsarten, ott
die Ordnung, in welcher sie aufeinander liegen, macht die L a g e r u n g <1°
selben aus.
. Manche Gebirge werden von Schichten einer einzigen Gebirg;aI
gebildet, man nennt sie einfache Gebirge, im Gegensazze der zusa"'
mengesezteh, welche aus Schichten verschiedener Gebirgsarten
Stehen. Leztere sind bei weitem die frequentesten.
" Ein zusammengeseztes Gebirge erhält seine Benennung nach <hr‘
jenigen Gesteinsart, welche für dasselbe am meisten bezeichnend
Durch die Lagerung lernen wir die Zusammensezzung' der Gebirge
Gebirgsmassen kennen. Sie Führt uns, indem , sie die verschiedenen gröfscr'"
und kleineren Parthieen beachtet,, in welchen'das Obere auf das, durch d*1
Kriterium einer natürlichen Schichtung davon getrennte, Untere abges*21
worden, zur Annahme einer r e l a t i v e n A l t e r s f o l g e .
Lagerung und Formation, dürfen nicht miteinander verwechselt weiu<fi
ungeachtet man nur. durch die Verbindung beider zu einem Ganzen geJai'i
und große Gebirgs - Bildungen zu beobachten vermag. Denn um die R*g^d
der Lagerung zu erforschen, muß man eine Gebirgs - Bildung, annehni®1*!
j um jene in der Totalität ihres Umfangs, zu begreifen, mufs man die
ize Formation kennen , für welsch e sie die Zusammensezzung ausmacht.
pas höhere oder -jüngere Alter natürlich getrennter Gebirgsarten wird
•ck das bloße Übereinanderfolgen derselben bestimmt.
In dem mannichfaoh Verschiedenen der Läge einer Gebirgsart gegen
andere linden wir die Beweise der erlittenen kleineren oder größeren
ränderungen des Nieder6chlags in der Absezzungs-’Periode.
Jede Schichtung ist Resultat eines Innehaltens von längerer oder
tzerer , oft vielleicht nur von'momentaner Dauer in'dem Bildungs-Proeiner
und derselben Gebirgsart.
Ebenso deutet die Verschiedenheit in dev Lage einer Gebirgsart größere
bedeutendere Anhaltepunkte beim Niederschlage au. Sie berechtigt uns
Fixirung gewisser Zeiträume, die sich nach den Vorgängen bei der
Ifzzung richteten und von diesen Perioden müssen wir ausgehen, um
Bestimmung des Lagerung« - Ganzen zu gelangen, um zu sehen, wie alle
.¿er der großen Kette ineinander greifen und wie die mannichfaltigsten
er sich dem Haupttypus der herrschenden Entwicklung unterwerfen.
V. Nähere Betrachtung der Lagerungs-
Verhältnisse.
Ve rgle ichung der Schichten des aufge-
ger te n J ü n g e r e n mi t d ene n des damn-
r l i e g e n d e n Ae l t e r en, bei e in e r kleine-
en oder g r ö f s e r e n Zus ammens e z zung.
A. G l e i c h P ö r m i . . g e r u n .
B. L a g e r u n g m i t g l e i c h e m N i v e a u
d e s A u s g e h e n d e n .
Bei gleichförmig gelagerten Schichten bleibt sich das Niveau gleich,
oder die immer später und später abgesezten Gebirgsarten eines Lagerungs-
Ganzen fallen mit der Höhe ihres Ausgehenden in eine ziemlich gleiche
horizontale Ebene.
Aucji diese Art der Lagerung kann nur das Resultat einer unge-
, störten Auflösung und eines ruhigen Niederschlags seyn.
Gebirgsarten, die so gelagert sind, gehören, wenigstens der
Hauptmasse nach, zu einer Formation und machen ein großes Lagerungs
Ganzes aus, sie mögen ein gleiches Niveau auf der Oberfläche
zeigen , oder durch, ein stets gleichmäßig abfallendes Niveau
sich charakierisiien..
Oft ist bei einem ungleichförmig, oder abweichend gelagerten
Jüngeren ein ' abfallendes Niveau des Ausgehenden bemerkbar und
danu^dürfte ' die Auflösung eine Störung erlitten haben und so
zwei Lagerungs - Ganze entstanden seyn, deren jedes entweder
'theils-eine Gebirgsart, tlieils mehrere, eines Formation Angehörige,
Gebirgsarten enthält. Oder es finden sich in beiden Lagerungs-
Ganzen Gebirgsarten, welche zwei verschiedenen' Formationen untergeordnet
sind. Endlich tritt auch der Fall e in , dafs beide Lagerungs
Ganze zu derselben Formation z u rechnen sind, nur daß
zwischen ihnen mehrere Mittelglieder fehlen.
C. U e b e e i f e n' d e L a « r u n g .
Die älteren Schichten sind mit den jüngeren vollkommen parallel. Es
ilt sich .dann Alles als. ein L a g e r u n g s -G a n z e s dar, als eine Gebirgs-
se, deren Eintlieilung man nach der Zahl der einzelnen Schichten be-
rat. Von der Dauer, dem Zeitraufne des Niederschlags, zeugen die Menge
die Mächtigkeit der Schichten.
Die Gleichförmigkeit der Lagerung gibt den Beweis eines ruhigen Nie-
chlags und. eines durchaus gleichen Zustandes der Auflösung.
Enthält das Lagerungs - Ganze mehrere Gebirgsarten, so deutet das
eine Gleichartigkeit ihres Charakters an, jedoch nicht ohne Ausnahme,
denn man findet auch Gebirge von sehr verschiedenen Formationen
gleichförmig mit- und übereinander gelagert und eine der
. änderen untergeordnet in demselben Lagerungs-Ganzen vorkommend.
B. ' U n g l e i c h f ö r m i g e L a g e r u n g , . >
Die älteren Schichten sind den jüngeren nicht''durchaus parallel, sondern
>e erscheinen theilweise über jene in einer ganz ändern Richtung wegge-
:rt. Aus diesem Umstande ergibt sich mit Zuverlässigkeit ein verschiede-
Charakter der Gebirgsarten.
Häufig, gehören die Gesteinsarten , welche, man ungleichförmig gelagert
ider, zwei verschiedenen Formationen an , denn bei deinem völlig gleichen
istandq .der Auflösung und bei einem, mit Ruhe erfolgenden , Niederschlage
st sich auf keine solche, das Ganze ■ verändernde, Störung in der Lagerung
fließen.
Es ist dieser Saz indessen nicht ohne Ausnahme, denn auch Ge-,
birgsarten , welche einer Formation angchören, können, - wenn zwi-
jsoheu denselben ein oder mehrere Mittelglieder fehlen, ungleichförmig
gelagert erscheinen.
Vergle ichung des N i v e a u ’s des Ausge-
¡enden . ' - . des Pu n k te s , wo die Schich-
sn e in e r Geb i rg s a r t die Erdobe r f lä che
re ic hen, — des au fg e l a g e r t e h Jüngeren
mi t dem des d a r u n t e r l i e g e n d e n
Ael t eren.
L a g e r u n g m i t a b f a l l e n d e m N i -
v e a u d e.s, , A .u ,« g e h e n d e n.
Das Ausgehende des Jüngeren zeigt sich gegen das Ältere stets tiefer
'gort'. Es findet jedoch dabei gleichförmige Lagerung dev Schichten statt.,
Das abfallende Niveau sezt ein fortdauernd gleichförmiges Zurückzie-
der großen1 Wassermasse ,4 > e i einem durchaus ungestörten und ruhigen
»stände derselben, voraus1.“ •
Die jüngeren Gebirgsarten sind über die älteren weggelagert, oder es
findet eine Erstreckung der ersteren über mehrere der lezteren statt. Dies
deutet eine große Veränderung. in dem ganzen Zustande der Auflösung an
und ein nochmaliges Ansteigen einer allgemeinen oder partiellen Wasserbedeckung,
nach den, bei dem ersten Niederschlage derselben gebildeten^ durch ihr
abfallendes Niveau charakterisirten, tiefer liegenden Gebirgsarten.
Die Niederschläge der ersten Wasserbedeckung mußten alle bereits abge-
sezt seyn , denn .die der zweiten gehören sichtbar einer späteren, von der
älteren durchaus abgesonderten, Periode an. Ganz, eigene Lageruygs-Ganze
werden durch d ie , auf solche Weise niedergelegteu, Gebirge konstituirt. Diese
Art der Lagerung zählt man eigentlich der abweichenden.-bei. ■
Die Gebirgsarten, bei welchen wir jene ./Erscheinung finden,
sind theils zwei verschiedenen Hauptformationen untergeordnet,
theils einem und demselben Gebilde zugehörig, es fehlen jedoch
eine Menge vön Zwischengliedern.
3. Ve rg le ich u n g der v e r s c h i e d e n e n La ge
und Ri c h tu n g e n des .J ü n g e r e n zu dem
Ae l t e r e n und daraus s ich e rgebende -speziel
l e Ve rhä l tni s s e rm Auf lösungs -Zus
tande , oder währ end der Ahsez.zungs-
Periöde! 1;
A. U m u n d u m u in s ’c ' h ' l i e f s « n d -e
L a g e r u n g -,'
1. M a n t o l f ö r m i g e L a g e r u n g , die Lagerung des älteren Lagerungs
- Ganzen, an welche die des Jüngeren angelagert is t, hat eine. konvexe
Fdrnw.
2. M u l d e n f ö r m i g e L a g e r u n g , das ältere Lagerung^ - Ganze ist
konkav gestaltet. '
B. S c h i l d f ö r m i i ■ e r u n
;Der jüngere Niederschlag ist nur theil' an den'älteren abgelehnt.
Die s c h i i d f ö r m i'g e L .a g e r u n g w ird b u c k e l f ö r m i g genannt
; wen n der neuere gegen den älteren Niederschlag zugleich üb er-
greifend erscheint.
Beide gehören der abweichenden Lagerung an und das Eigene
ihrer Richtungen, sie mögen nun als u:n>‘ und um umschließend er-
• ' scheinen jt-oder nur schildförmig einzelne Theile bedecken, zeigt einen
besonderen Zustand des Gewässers -bbi ihrer Absezzung an und
deutet auf eine große Störung in dem Zustande der älteren Wasserbedeckung
h in , wenn sie nicht fiir Beweise einer ganz neuen Wasserbedeckung
gelten können.
Für eine Absezzung der jüngeren Niederschläge in -einem späteren
Zeiträume sprechen insonderheit noch die Verschiedenheit in
dem Hauptstreichen , das Einschiefsen und Verflachen mit dem Gebirgs
Abfälle, der Umstand, dafs das Ausgehende der älteren und
neuereft Schichten auf der einen"‘Seite des Gebirges in ‘einem anderen
Niveau liegt, als auf der entgegengesezten, und daß die Bergseite,.wo
die Schichten - V.erilächung dem. allgemeinen Abfalle des .Gebirges begegnet,
die Schichten stets am höchsten bemerken läßt , während
sie tiefer und mit 'abfallendem Niveau ’ an' der Seite des Berges sich