
Vorbereitender Theil der Oryktognosie.
Dräihe aus ändern Metallen oxydiren sich daher blos an dem Zink-
Pole ohne- Sauerstoffgas zu entbinden. In Wasser, welches mit Salzen und
anderen reagierenden 'Stoffen geschwängert ist', bewirken die beiden hineingeleiteten
Dräthe einer! chemischen Prozefs, gleich. jenem der
reinen Wassers durch dieselben. Es tritt liier
■sezzung
gleich eine Zerlegung der
ihre Bcstandtlieile ein.
srden die kalischcn Mittelsalze in Säure und Base (Kalieri)
zerlegt, „wovon sich die erster« in dem Wasser um den Zink-Pol
sammelt, während die Base an dem Kupfer-Pole sich anhäuft,
Beispiel : die wässerigen Auflösungen salzsaurer Neutralsalze. Während
sich hier an dem einen Pole oxydirte Salzsäure sammelt,
wird an dem en* ge^en»esezten Kupfer- Pole die kalische Basis entwickelt,
so dafs die Farbe- der reagirenden Papiere durch den einen
Pol verändert an dem ändern wieder hergestellt werden kann. Ammoniak,
Schwefelsäure, Salpetersäure werden “in diesen Wirkungskreisen
zersezt. Die erdigen Mittel-Salze wie Gyp,s, schwefelsaurer
B a r y t, schwefelsaurer Strontian, schwefelsaure Talkerde,
späthiger Flufs etc. unterliegen denselben Veränderungen; während
die Erden von dem Hydrogen-Pole gefällt werden, sammeln sich
die Säuren an dem Oxygen - Pole. Aus den Auflösungen der Metalle
in Säuren scheidet der Hydrogen-Po* die Metalle und Metalloxyde
von den, sich nach dem Oxygen-Pole begebenden, Säuren.
Die-Zersezzuag aller im Wasser löslichen Salze erfolgt durch den
Galvanismus mit solcher Kra ft, dafs w e n n der Kupfer - Drath in eine
Salzlösung gebracht w ir d , der Plaiin-Drath in reines Wasser und die
Verbindung beider durch Tuchstreifen, die in ein drittes Gefiifs mit
A e z - Ammoniak -Flüssigkeit reichen , unterhalten ¡w ird , sich dennoch
die Säure des Salzes am Platin-Drathe sammelt, oh n e -b e i ihrem D u r ch ,
gange v on der Ammoniak - Flüssigkeit absorbirt z u werden.
Das Kali im Z e o lith eund Lepidolithe, das Natrum in dem
Basalte, wird von dem Hydrogen - Pole aus diesen Fossilien ange-
zogeu. D a v y ’s Entdeckungen reiben sich liier an. Als derselbe
reines Kali der Einwirkung; der Pole einer VoLTA’schon Säule,
aus 2 50 Platten-Paaicn, von 6 Zoll Länge und 4 Zoll Breite,
aussezte, so wurde dasselbe an . dem - Hydrogen -Pole in
Kalium (die metallische Grundlage des Kalis) verwandelt, und der
Sauerstoff begab sich an den Oxygen-Pol. Reines Natron wurde
auf ähnliche Weise in Natronium und Sauerstoff zerlegt. Seite
man kohlensaures Ammoniak mit laufendem Quecksilber der Wir-
wandelto sich 'lezteres in ein festes Amal-
it um das Fünffache vermehrtem Gewichte. Die reinen
lieferten unter gleicher Behandlung Metalloide
Sauerstoff.
Barytium oder Baryum t
: in Strontium , -
Calcium,
reine Bittererda in Magnium oder Magnesium,
— Kieselerde in Silicium ,
— Thon- oder Alaunerde in Aluminium ,
— Zirkonerde in Zirconium,
— Beryll- oder Glyzinerde in Glycinium und
Sauerstoff über.
: ‘die Zersezzurig des Wassers und der darin gelösten Stoffe durch
das Ende der beiden Leitungsdrähte, bewirkt w ird , ebenso erfolgt sie im Inein
dei Säule selbst. Die heterogenen, in wechselseitiger Berührung stc-
endeh, Metall - Platten werden da, wo sie der fetichte Leiter berührt, oxydirt
nd es entbindet sich W asserstoff gas. (Die Zink-Platten mehr als die ändern.)
Höhere Temperatur begünstigt und vermehrt die Wirkung des Galvanismus
in der Säule sowie jene in der- elektrischen Maschine bis zum Vier-
und Mehrfachen. Kälte schwächt sie bis zum Erlöschen.
Der Galvanismus einer Säule wird durch Eintauchen derselben in
heifses Wasser wieder erweckt, wenn er gleich früher in dersel-
erloscheni war.
Im Sauerstoff gase erfolgen die Wirkungen des
hafter als in der atmosphärischen Luft.; in verdiin
.sich zu äufsern. Es geht hieraus hervor: dafs-du
stoffgas absorbire und hierdurch von den- elektrischt
i Galvanismus selbst durch seinen Chemismus von de
Bei jeder chemischen Verbindung von Stoffen, die wechselseitige .
zieliung besizzen, finden zugleich galvanische* Erscheinungen statt. -
Z .B. bei der Verbindung des geschmolzenen Schwefels mit £/.,
wenn -sie in GefUfsen erfolgt, die zur einen Hälfte aus Eisen,
ändern Hälfte aus Messing bestehen. D räth e, die von der j
sing- und Eisenseite des Gcfäfses ausgehen, veranlassen in e»
Frosch - Präparate, sowie- die .chemische Veibinduiig des Met
mit dem Schwefel erfolgt, starke Zuckungen. Dahin gehört ltl-
die Entzündung einer - Mischung aus Schwefel u nd Eisen, w
6ie angefeuchtet, fest übereinander liegen. Jene der Schwefelkies
feuchter L u ft, der reinen Erden .durch Säuren etc. Desghk]
wenn Schwefelsäure und Aezkali, erstere . mit dem Kniralmnv
lezteres mit dem Muskel eine* Frosch-Präparats in Berührung, .
vereinigen. Das Präparat läfst hierbei starke' Zuckungen bemer!
Das galvanisch - elektrische Verhältnifs der Metalle zu ibiiug
veyanlafst schon Legirungen während ‘ des Fällens des einen i
talls aus seinen Auflösungen in Säuren durch ein anderes.
So z eigt das, durch Kupfer aus seiner Auflösung in Salpeter!
g e fü llte , Silber stets noch einen Hinterhalt an Kupfer; das, aus so
Auflösung in Königswasser durch Eisen gefüllte , Palladium und I
dium lassen stets einen Hinterhalt an Eisen wahrnehmen.
der Volta’sehen Säule sind nach den verschied«
beobachten während derselben mit jenen
gleiches. Steigen und Abnehmen.
Galvanismus weit leb-
er Luft hören sie auf
Voltdsehe, Säule Sauer-
i Apparaten, sowie der
• Elektrizität unterschie-
Die elektrischen Wirkungen in den galvanischen Apparaten sind
Folgen des eingeleiteten Chemismus in denselben.
Wie - in dem von S c h w e i g e r angegebenen Becherapparate. In
demselben sind kupferne, mit sehr gewässerter Schwefelsäure angefüllte,
Becher je zwei uud -zwei durch feuchte Tüchstreifen und
jedes dieser Paare wieder mittelst eines Drathes von Messing oder
Blei in Verbindung gesezt. Werden nun unter jeden- der ersten
Kiipfevbecher im Paare- brennende. Lampen'angebracht, so zeigt
sich an beiden Enden des Apparates galvanische Fraktion, die. m i t'
der Hiawegnahme der Lampen wieder verschwindet. Es wird
hier durch die Einwirkung des Wärmestoffs auf die vermittelnde
Schwefelsäure ein chemischer Prozefs zwischen dem Kupfer der Becher
und dem Zinke in den vereinigenden Messing - Drächen, oder' dem Bleie
der Blei-Dräthe, eingeleitet und somit der elektrische Prozefs begründet.
Zink-Dräthe müssen als Verbiudungsmittel noch vorzüglicher *eyu.
Dio Wirkung
Tagszeiten verschieden..
Elektrizität uud des Magnetismus <
sind in den Mittagstunden stets gröfser als in den Abendstunden.
4 . D üs G e s c h i c h t l i c h e d e s G a l v a n i s m u s .
A. Kennzeichen der Mineralien.
I
Aloysius G a l v a n i (1791) zu Bologna \
durch das Verhalten der thieryclien Körpei
•' Frosch - Präparats etc.), in deren Nähe
fand, auf die
der «
elektrische Entladung
■ der thierischen Elektrizität aufmerksam gen
w urde . Weitere'Versuche ließen ihn bemerken, daß durch Ve
düng des Nerven und Muskels eines Ereschpräparats mittelst eine*
' tall -Dn»hc-s. ähnliche Zuckungen in demselben hervorgebracht 'vre
’ konnten.,
AtEXa nder Vo lta (1800) entde ck te , indem er diese Erfalim
w e ite r v e rfolgte, dafs zWei heterogene, mir dem Nerven und öl
eines FroschpräparAts in Verbindung, steh en de , Metalle ¡durcli
wechselseitige Berührung gleiche Zuckungen in dem Präparate bei
ten. Er fand als Resultat vielfältiger Versuche die unter dem V
der S ä u l e bekannte Verbindving v on heterogenen Metallen und f<
ten Leitern. Dieser Apparat und die Erforschung seiixer Eigen),
beschäftigte seit dieser Zeit die Aufmerksamkeit d e r . vorzüglii\
Physiker- Neue Erfahrungen wurd en 'g ew on n en , und dadurcl
Natur des Galvanismus mehr enthüllt. Was viele Naturforscher
R it t e r ) vorausgesehen hatten , dafs die früher so unscheinbare :
sache, den _Weg zu den größten Entdeckungen, des jezzigen Zeit
bezeichne, das ging'durch H umphry D avy’s liefen BJick, durch schnipse
Thätigkeit und durch die beispiellosen .Mittel, w elch e ihn
Gebot standen, in Erfii lung. Allo Physiker und Chemiker wetteif.
nun mit dem englischen Scheidekünstler jene neuen Entdeckung
bestätigen, zu berichtigen und zto erweitern- Das Wesen der*
lie ß Allgemeinheit zu. Die Naturlehre, ' die Naturgeschichte a
ten neue Aufklärungen; der Chemie w urde dadurch ein heuer ,
unbetretener, Weg e rö ffn et, der v on den Forschern riüt steter
samkeit - Verfolgt w ird Vnd beinahe täglich zu- weiteren Resnl
} fü h rt; der chemische Tlieil der Mineralogie und somit die mintgische
Klassifikation haben sich wohltliätige Folgen, davon zu
5. A n s i c h t e n ü b e r d i e N a t u r d e s G a l v a n i sm u s .
Obgleich wir aus früheren Zeiten manche Theorien- über den Gi
nismus besizzen, so waren diese dennoch, nach dem damaligen Stande
Kenntnisse mehr für den Kreis der Volta scheu Säule berechnet. Eine I)
rie des Galvanismus jezt schon liefern zu w*ollen , liiefse nichts Geriii:
-ajs die Theorien über das L ic lu, die Wärme, die Elektrizität, den Mt
tismus, „den -Chemismus-, in einer einzigen des Erdkörpers sowohl, als st
Elemente vereinigen und dazu ist es noch zu früh. Bei dem raschen Gi
welchen die Wissenschaft • seitdem gewonnen, sind noch Jahre erfoTder
um feste Punkte — Thatsachen i— zu erreichen , von welchen eine sc
Theorie sicher auszugehen vermöchte. Es stehen daher hier nur
stiieke, die*Zeit erwartend, wo sie entweder als Theilgnnze . in die
aufzunehmen, zu modifiziren, oder von derselben auszusclrlicfsen
werden.- .
l ) Alle auf und in dem Erdsphäroid befindlichen Körper sind, fähig
14) Das Wasser, als galvanischer Leiter, trägt sehr viel zur Vollkom-
¡$,eit des galvanischen Prozesses bei.
■5) Au jeder, mit Wasser und zwei heterogenen Metallen vorgerichteten,
Jmischen Säule und zumal an der Verbindung mehrerer solcher Säulen
■Volta’schen Batterie bemerkt man folgende Erscheinungen-:
Entbindung von W ä rm e ; (der Kupfer-Pol wirkt'mehr als Wärme;)
iE ntwickelung von Licht; (der Zink-Pol wirkt mehr als L ich t;)
\zerlegung der Körper in ilife Beständtlieile ;
■Are«e Verbindungen; (wie die Legirung des Platins mit Quecksilber im
K«. der Volta'schen* Säuld;)
WGalvanische Atmosphäre.
■6),I Der Galvanismus ist eins der stärksten Agentien in der Natur. Kör-
I die früherhin als Urstöffe unzerlegbar schienen, sind nun durch die
Srirkiing desselben in andere Substanzen geschieden woiden.
■7)'Die Erscheinungen, welche die Volta’sche Säule im Kleinen liefert,
■en mit jenen welche sich täglich auf der Oberfläche unseres Erdkör-
¡g|jin Grofsen zutrngen, in Vergleich gebracht und die übrigeu Phäuo-
welche weiter darauf statt finden, als Wirkungen dar galvanischen
Bogenität der Körper betrachtet werden.
- So die Elektrizität, für welche der Erdkörper von , den Physikern
als Niederlage und Sammlungsort angesehen wird, als Folge
des irdischen galvanischen Prozesses unter den Theilganzen der
Erde.
Ferner die Temperatur des Erdkörpers;, die Erderschütterungen;
die Vulkane (als Folgen eines erliöheten galvanischen Prozesses im
Innern der Erde). Aueh die problematische-Entstehung der gediegenen
Metalle fände in dem Galvanismus im Innern der Erde eine,
wenigstens folgerechte, Erklärung. Dahin gehört die Bildung des
Gediegen-Silbers aus Schwefel - Silber durch galvanischen Prbzefs ;"
die Erzeugung des Gediegen - Quecksilbers, Kupfers, Wiswulhs etc.
Ebenso dürfte die Natur des Lichtes sowie jene seines Ursprunges
auf galvanischen Wirkungen beruhen und die Strahlen der Sonne
als galvanisirt. zu betrachten seyn, gegen welche sich der Erd - Kör-,,
per als galvanisch - heterogen verhielte. Die Strahlen der Sonne
zeigen bei ihrer-Ankunft auf der Erd-Oberfiäclie keine oder eine nur
sehr geringe Wärme. Durch ihre Verbindung mit den,,Körpern der
Erde, als heterogen - galvanischen, wird erst eine höhere Temperatur
der lezteren liervörgebracht, welche sich' dann über die ganze; mit
den Strahlen .der Sonne in Verbindung stehende, Erdfläche verbreitet.
Hiermit wäre eine Theorie der Wärme gegeben. Diejenigen
"Körper , welche gezwungen sind, eine gröfsere Menge galv
diese sich selbst zu isoliren im
mitgetheilte Elektrizität belialt
ufziinehmen , als ihre isclier Elektrizität elektrische Leitungskraft
zuläfst, würden eine erhöliere Temperatur zeigen, die
der Elektrizität hingegen würden geringere Wärme ben»
gestörten Gleiche
Leiter
.-ken lassen,
.wichte der
. ter gewisse: Umständen die Wirkungen des Galvanismu: kömn
2) Die Intensität' dieser Wn ist von der verschiedenen gabsehen
Kapazität der Körper abhängig.
3) Die Metalle und metallischen Körper stehen , als erste Erreger
Galvanismus, oben an.
Dafs die riiit reagirenden. Papieren belegten feuchten Platte“
' edler Metalle schon -galvanisch für sich auf diese Papiere w>r
. ist von der Krystallisation ihres Gefüges, welche sie bei de«>
kalten angenommen haben, mithin von der K r y s ta l l - Elektu*1
abzuleite.i, welche die verschiedenen elektrischen Pole dies
durch Uinzukommen des Wassers dieser Papier« hervorbrifls
Die Wärme beruhte daher auf <
elektrischen Kräfte etc.
R it t e r ’* Beobachtung kann h ier zu als Beleg dienen. Als derselbe'
. in den Fok u s einer Linse (v on 2 Zoll Durchmesser) -welcher durch
die violblauen Strahlen des Prismas gebildet w u r d e , ttzzendes Kali
b r a chte , so entstand auf demselben das nämliche Verknistern, w ie
hei der Einwirkung des Kupfer-Pols auf äzzendes Kali; indem sich
d o r t, sow ie hier K a l i u m erzeugte. Wurde statt des violblauen
Fokus der, durch die rotlien prismatischen Strahlen liervorgeürachte, ■
- Foku s auf das) Kali gerichtet, so w a r derselbe Geruch z u bemerken,
w elch er durch die Einwirkung des Zink-Pols der Volta’schen Säule
a u f Aezkali entsteht.
Endlich die Natur der Erd - Atmosphäre ; ' sie wäre eine galvanische
und in dieser die wechselseitige Anziehung der Körper
■^rdie allgemeine Gravitation — begründet, welche dann eine Ueber-
tragung dieser Fähigkeiten auf das Universum selbst zulassen
könnte.
6* T h e o r i e d e r E l e k t r i z i t ä t .
S elektrische Flüssige wurde zuerst in der Eigenschaft des Bernsteins
icben leichte Körper anzuzielien und wieder abzustqfsen' 1— ' erkannt.
■lc Versuche hatten diese Eigenschaft an mehreren Körpern bemerken
j bis in ne.ueren Zeiten die Fülle von Erfahrungen zu folgenden
wiqführte, welchen das elektrische Flüssige unterliegt.
^He Körper können durch verschiedene Behandlung in den clektrisirten
versezt werden und zwar in besondere}.- Beziehung auf die Erzeug-
r° de* unorganischen Reichs:
a) Durch Reiben und durch Erwärmen. So Bernstein, Schwefel, die
glasartigen Mineralkörper etc. Sie werden idioelektrische Körper,
genannt, weil sie sich selbst isoliren und dadurch die in ihnen,
aufgeregte Elektrizität behalten.
b) Durch Mittlieilung. Die-Fossilien aus. der Klasse ^der Metalle.
Mit einem- idioelektrischen geriebenen Körper, in Verbindung gebracht
nehmen sie von demselben das elektrische Flüssige auf. Man
nennt sie Leiter des elektrischen Flüssigen, symperidlektrische Körper
» J.Sie unterscheiden sich von den idioelektrischen, Körpern
dadurch, dafs sie nicht wie
sind. Sollen sie die ihnen
zeigen können, so ist es erforderlich, dafs sie di
elektrischen Körper von den Umgebungen getreni
werden. In diesem Zustande können auch dui
durch evliöhete Temperatur, schwache elektrische
) ihnen bewirkt vi
yon den idöelektr
Das elektrische Flüssig.
1) Durch das ihm 6
2) Durch die W ä r t
3) Durch das Getös
in dem Zustande
erden, deren
sclien Körpern
unterscheidet
Igena Licht , -
i6- und den Get
■, mit welchem
starker Spanm
schwäche jedoc
ICH id io—
lt. isolirt
Jen , oder
lr eichend
ändern Agenden :
I
4 ) Durch die zerschmetternde K ru ft,
che es dabei auf andere. Körper aiisübt
.5) Dadurch, dafs es die chimischen Wirkungen in der VoLTA’schen Säule
unterstüzt und, (verstärkt) als elektrischer Funke auch chemisch wirkt.
Die Gleichheit der gewöhnlichen und der galvanischen Elektrizität
in ihrem Verhältnisse zur' chemischen Wirkung ist in folgenden
Thalsachen begründet. Wenn zwischen zwei isolieren und
'm it Lackmus-Papier überzogenen Metallkugeln, wovon die eine
i positiven', die. andere mit dem negativen Konduktor einer
den Elektiisirmaschine in Verbindung steht, in dreizölliger
uug von einer jeden derselben ein schwacher Strom salz-
mit de:
arbeite
Eutferi
saures Gas durchstreicht , so w ird ' augenblicklich das Lackmus-
Papier der positiv-elektrisirte'n en Kugel geröthet',.
während j.
negativ - eluktrisirten ui
ndert bleibt. 1— Umgekehrt
Dampf, und die Flamme
brennendem Kalimetalle .(Kaliu
¡näherte ugeln
. Phpsphoi
. der positiv - elektrisin
ivd der
.«) zwi-
7 on Wasser-
Kugel , lezsclien
beidc-n einander mehr g.
elektrisirten angezogen. / Ipie F
stoffgas werden, erstere y
. tere von der negativ - clekt.
Das elektrische Flüssige hat mit ändern Agenden gemein;
6 ) Es entzündet brennbare Körper.
7) Es wirkt auf die Körper im Verhältnisse ihrer Massen und «m-
• gekehrt wie die Quadrate ihrer Entfernungen. •
. F r a n k l i n ’s Theorie' nimmt nur eine elektrische Materie an und betrachtet
den Erdkörper als deren Niederlage. - Jedes Theilganze der Erde besizt
nach ihm eine gewisse Menge von dieser Flüssigkeit, welche durch die
Natur desselben bestimmt w ird , ist aber im Stande ein noch gröfseres Quantum
davon aufzunelimen. — Hat ei
als gewöhnlich empfangen, dann ist er
(- elektrisch). Wird demselben liiiij
zitäts - Quantum entzogen, so zeigt es
Ki rper mehr elektrisches Fliis
in diesem Zustande positiv - elektri-
jegen von seinem natürlichen Elekiri-
sicli negativ - elektrisirt ( - elektrisch.')
Durch Annäherung eines positiv - elektrisirten Körpers zu einem negativ - elek-
trisirten .wird mittelst des Überflusses des ersteren der Mangel des lezteren
an elektrischer -Materie ersezt und so das Gleichgewicht zwischen beiden
wieder hergestellt. Erfolgt diese Ausgleichung schnell und unter gewissen
Bedingungen, so wird Feuer entwickelt . und die entgegenstehenden Körper
unter stärkerem oder schwächerem Getöse zertrümmert, wie dieses im
Grofsen b e i, dem ein fallenden Blizze, und im Kleinen bei der Entladung
einer elektrischen- Batterie der Fall ist. Die Ursache ist. von der elektrischen
Spannung herzuleiten, in welcher sich die Körper vor der Ausgleichung
befanden. Dafs ein , Überflufs an elektrischem Flüssigen besizzender, Körper
einen ändern in eben diesem Zustande absiofsen müsse, und umgekehrt ein
daran Mangel leidender einen ihm gleichen abstöfst, folgt aus dem Angeführten.
■' Nach S y m m e r werden die Erscheinnngen der Elektrizität durch zwei
Flüssigkeiten veranlnfst, deren eino p o sitiv -, die andere negativ - elektrisch
Wirkt, .erstere lieifst auch Glus-, die leztere Harz-Elektrizität. Beide be-
sizzen Anziehung zu einander, stofsen aber die ihnen gleiche ab. Im ruhenden
Zustande sind beide mit einander, in den Körpern gesättigt und im
Gleichgc-wichte. Sie1 werden aber in Thätigkeit gesezt, wenn .durch Einwirkung
von Aufsen die eine vor der ändern das Übergewicht erhält, oder
beide einer völligen Trennung unterliegen. In den ersten Fällen findet entweder
eine Zuleitung von Aufsen, oder eine Ableitung dahin statt; die leztere
-entsteht durch die reibende Wirkung des elektrischen Apparats,
-Wird ein elektro- positiver Körper einem elektro - negativen genähert,
so vereinigA sich die entgegengesezten Elektrizitäten unter den angegebenen
Erscheinungen , indem sie einander sättigen. .Auch liier wird die Ursache in
die .elektrische Spannung gesezt, in wdlclier die Körper vor der Vereinio-uu»
der beiden Elektrizitäten sich befanden.
X 2
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