
Voi'bereitender Theil der Geotmosie. C/
■gg- die Grüfte und Beschaffenheit der Sümpfe und Moor-Gcgeu-
den, ob sich darin Rasen - Eisenstein, Kalktnff und Torf
' erzeugen;
hh. die Natur und Mächtigkeit der abwechselnden /Thon-, Sand-,
Lehm- und Rollschichten.
Man mufs in Ebenen deshalb hauptsächlich 'die Brunnen untersuchen
und sich erkundigen, w elch e und w ie v iel, Schichten man beim
Graben derselben durch sch n itten hat. Gleichergestalt hat man auf'alle
T h on -, Sand-, T o r f -, Braunkohlen- und Mergel-Gruben aufmerksam
au seyn.
ii. Untersuche mau, ob die Ebenen auf der Oberfläche oder
im Innern organische Körper enthalten; (besonders Knochen
, der Quadrupeden und versteinertes Holz;)
kk, da die Ebenen .seiten durchaus gleich sind , so hat man
genau darauf zu achten, ob und wo sich flache wannen-
oder kesselförmige Vertiefuugon finden. Dazu gehören auch
E r d f ä l l e . Am wichtigsten sind unter diesen tiefera.il
Funkten die L.s n d.s o e n. Aufser ihrer allgemeinen Beschreibung
achte maii .hauptsächlich auf die jüngsten Bildungen
, welche sie an ihren Ufern abgesezt haben, oder
noch erzeugen;
11. aus den Ebenen ragen zuweilen auch kleine Berge oder Gebirge
hervor, die aus Ur- oder Flöz-Gebirgsarten zusammen»
gesezt sind. Dafs diese eine vorzügliche Aufmerksamkeit
verdienen, versteht sich von selbst, denn an ihnen kann
man die Grundlage der ganzen Ebene kennen lernen.
2. D i e G e b i r g s -E b e n e n (G e b i r g s p l a t e a u ' s ) . Diese sind:
a. kleine Abplattungen mehrerer Berge oder' Gebirgsjöche oder
b. wirkliche hoch liegende Ebenen, wie die Wüste Gobi in Mittel-
Asien.
'Aufser der Bestimmung ihrer äufsern Verhältnisse, hat mau darauf zu
selten, ob auf jenen Abplattungen eigene Formationen erscheinen und worin
der Grund der Abplattung selbst liegen mag. Von den grofsen hochliegenden
Ebenen wissen wir noch zu wenig, um allgemeine Regeln für ihr
geognostisches Bereisen angeben zu können.
d. B e i U n t e r s u c h u n g d e r g r o f s e n S t r Q in tljä l e r.
Wenn man ein grofses Stromtlial geognostisch kennen lernen w i l l , so
untersuche man :
1) seinen Ursprung aus Quellen oder hohen Gebirgs - Seen;
2) seinen Lauf im Gebirge;
3 ) seinen Austritt aus dem Gebirge in flachere Gegenden ;
4 ) den Lauf der Bergketten au beiden Seiten, wenn sie auch meilenweit
vom Flusse wegtreten ;
5) die übereinander liegenden Seen, durch welche der Strom noch
jezt geht;
6) die mehrmaligen Erweiterungen und Verengungen des Stromthals.
Bei den dadurch entstehenden Bassins, die ehemals mit Wasser
gefüllt waren , sehe man ferner
7) auf ihren Anfang, ihre gröfste Weite und ihren Sclilufspunkt;
8) auf die Beschaffenheit der. sie einschliefsenden Gebirge\
9 ) o b s ic h lo k a le F l ö z - F o rm a t i o n e n d § r in g e b i ld e t h a b e n u n d z w a r
u n te r s u c h e m a u :
a. deren Verbreitung und Zusammensezzung:
b. ihre Versteinerungen, ob diese Land-, See-, oder Süfswasser-
Geschöpfen angehört haben, wonach sich die Bildungs - Geschichte
dieser Formation hauptsächlich richtet.
-10) Beachte man die historischen und natürlichen Spuren vorf dem
ehemaligen, gegen den jezzigen verschiedenen Lauf des Stromes.
e. B e i d em B e r e i s e n d e r M e e r - u n d S e e u f e r .
1>) S e en .
a. Ausdehnung, Tiefe, Temperatur und Beschaffenheit des Wassers;
b . n a c h w e l c h e n R e g e ln n e h m e n s ie j ä h r l i c h ab u n d z u ? '
c . man suche , die Spuren einer ehemaligen gröfsern Ausdehnung
auf und wie die Veränderungen darin voy sich,4 gegangen sind;
d- Bestimmung ihrer Zur- und Abflüsse;
e. zeigen sich an ihren Ufern Spuren neuerer Flöz - Bildungen durch
den See, welche sind es, und wie weit verbreiten sie siclv?
Fährt der See in diesen Bildungen noch fort?
. 2 ) M e e r e s k ü s t e n . ,
a. Gibt es steile Abstürze der Küste? Ihre Nalur, Höhe und
Schichtung.
b. Hat das Nieveati das Wassers sich'erhöht-oder erniedrigt? jy.
hat dabei zu sehen:
aa. auf natürliche Spuren -als Furchen, Höhlen, Muscll8]
besonders -Phojaden';
hb. auf künstliche Spuren, alte Dämme, Hafenmauern Ui j
cc. ob die Küste durch vulkanische Erzeugnisse ‘erhoben Q(j{
gesenkt worden sfci. | .
'e. Ist die Küste flach und eben? Bis wohin erstreckt 'sie'sich-ol»,
merkliches Ansteigen ?
d. Wie ist der Sand beschaffen, der sich auf fler Küste findet Ug
wie die gröfseren Geschiebe ? Sind leztere Fragmente benachban,
Felsen? Wurden sie d&rch Ströme oder-durchs Meer herbei»
führt ? Ihre .Natur , 'Gröfso -und Menge.
e. Enthält der Sand mikroskopische Konchylien -und welche ■£
. MoNTFon-r’s Systeme?
f. Welche Koncliylien- Geschlechter und Arten leben, jezt auf d(
, Küste? Findet man kalzinirte und versteinerte? Sind,-dioso
'den lebepden verschieden oder -nicht?
g. Beobachtung der Ebbe und -Fluth an der Küste:
aa. wie weit tritt gewöhnlich die Fluth.. ins Land und»),
weit wird die Küste durch die Ebbe aufs Trockne gebraclil
bb. Unter welcjien Umständen treten die höchsten Flutheu ein;
■cc. Gibt es Springflutlien an'der Kiiste? Ihre Höhe und
scliaffenhelt.
h. Untersuche -man -auch , -ob sich auf .der Küste und'¡tiefer i(
Land hinein Spuren antreffen lassen, dafs das Meer sich über ¿
-Land -oder dieses in jenes -ausbreite und im leztern Falle o
dieses Zunehmen des Landes von -Anschwemmungen oder vc
Vulkanischen Erhebungen herrühre.
f. B e i S e e r e i s e n .
1 ) . A e u f s er e V e rh ä 11 n i-s se.
Man hat zu bestimmen die Gröfse, Gestalt und Lage, besonders der
■Mittelmeere und Binnenmeere, die Meerbusen'und Meerengen dit
Lage, Grofse und Gruppirung der Inseln, und die verschiedene Tiefe»
-der Meere.
2) M e er -wa ss-e r.
Man untersuche-den Geschmack und die Farbe desselben, seine Tera
peratur und Schwere in verschiedenen Tiefen, ebenso seinen vet
schiedenen Gehalt an Salzen und beachte, sein Leuchten, Ebbe und
Fluth, Meeresströme, Strudel u. s. w . müssen ebenfalls einen Ge
genstand der Beobachtung abgeben*
.3) G e s t a l t d es S e e g r n n d es.
a. V e r t i e f u n g e n des Seegrundes, welche man zu beachten Im,
sind;
na. die Buchten, Baien, Rheden und Häfen ;
bb. die gröfsten Tiefen;
b. E r h ö h u n g e n des Seegrundes. Man unterscheide:
aa. d en fla sch en S e e g r u n d an den Küsten, oder die Untief
e n . Dieser zerfällt in
fit. B ä n k e und zwar mufs man unterscheiden: Sand-, Austern
- und Korallen - Bänke.
ß . D ü n e n an den Küsten. Ihre Höhe, Erstreckung, L»‘
gen hinter einander und Entstehungs-Ursachen sind ron
den Geognosten zu untersuchen;
bb. d en k l i p p i g e n S e e g r u n d ;
cc. d ie R i f f e ;
Oi. eigentliche Felsenriffe;
ß . Korallenriffe ;
Die leztern sind besonders wichtig und von den Geognosten noch g®*
nauer zu untersuchen, wie v ie l, und wie sie zur Verrihehrung des festen
Landes beitragen.
4 ) I n s e l g r u p p e n .
In den Archipelagen hat der Geognost hauptsächlich zu sehen:
a. auf Entstehung der Inseln;
b. auf ihre Verkettung durch Korallenriffe;.
c. auf ihren geognostischen Zusammenhang;
d. auf ihre Höhe über dem Meere;
e. ob sich in ihnen Spuren zeigen, dafs sie Bruchstücke eines ehemaligen
festen Landes sind und ob man Anzeigen davon hat,
dafs sich auf dem Meeresgründe jezt noch Gebirgsschichten erzeugen.
XXX. Das Bereisen der Gebirge. 191
B. N a c h V e r s c h i e -d e 3i h e i t d e i
■G e b i r g s a r -t e n . \
B e o b a c h tu n g s -O b j e k t e im U r - a in d -U e b e rg a n g s -
'G e b ir g e .
Wenn es der Geognost mit Ur - und Übergangs -'Gebirgen zu thun hat,
„,n ist das Nothwendigste, worauf er sehen mufs:
j) die genaue Bestimmung der'-ocliichtüng jeder >emzelnen Gebirgsart auf
allen Funkten , wo sie deutlich -entblöfst' ist. Diese einzelnen. Schieb-
ttings- Abnahmen mufs er nun
1 2) gewissenhaft zusamm.enstellen -und zwar trägt -man nach vbllendeton
Beobachtungen an jedem Tage die einzelnen Bestimmungen auf eine
Spezial-Karte auf, um zu sehen, ob uhter denselben keine mit den-
übrigen im Widerspruche stellt. Diese müssen nochmals geprüft
werden1. Aus den -Schichtungs - Verhältnissen ergeben sich sodann:
• -
3‘)'d ie Laserirngs - Verhältnisse im'Gröfsen;
4) die Zusammensezzung der Formation, zu welcher jede Gebirgsart
gehört; -
5) eine speziellere Bestimmung der Gebirgs - Gesteine wird sogleich mit
den Schichtungs-Abnahmen verbunden. Aber weder in dem einen,
noch in dem. ändern darf man ins. Kleinliche gehen ;
6) indem man ,die Lagerungs - Verhältnisse auseinandersezt, bestimme
man zugleich die .relative Alteis-Folge der Ur» und Übergangs-Ge-
birgsarten an Verschiedenen Funkten und beachte. dabei hauptsächlich,
ob sich eine Gebirgsart in der Schichtonfolge nur -einmal findet, oder
zwischen verschiedenartigen Gebirgs - Gesteinen mehrmals wiederholt;
7) die Gestein - und Erz-Lager, sowie die Gänge und alle, andere besondere
Lagerstätten mufs man für sich untersuchen nach den Regeln,
die Seile 188 angegeben sind.
8) Die Auflagerungs - Flächen einer Gebirgsart auf der ändern mufs man
vorzüglich genau aufsuchen und bestimmen, nicht allein um die
Grenzen der Gebirgsarteu anzugeben, sondern auch um die Übergänge
zweier Formationen ineinander aufzufinden, welche für die Geschichte
der Erd-Revolutionen von . Wichtigkeit si,ud.
Bei Aufsuchung .solcher Übergänge mufs man auch den einzelnen
, Fossilien, zwischen denen sich Übergänge finden, seine Aufmerksamkeit
schenken, da in diesem Falle oryktognostischo Verhältnisse
Vieles zur Aufklärung geognostisclier beitragen können. — Wenn
, man Übergänge zwischen zwei Formationen an einigen Punkten
wirklich gefunden hat und in anddrn zu ihnen gehörigen
Bergen‘ nicht-findet, so i$t zu untersuchen, ob sie nicht vielleicht
zerstört seien; man mufs ihre Spuren aufsitchen und scheint es,
als wären' sie nie da gewesen, so ist die Ursache dieser Abwesen-,
heit in der Lage und Natur der Berge, zu suchen.
9) Die auf den grofsen' Höhen der Urgebirge sioh etwa findenden Reste
von Flöz - Gebirgen müssen genau untersucht und angegeben werden,
ebenso die auf der Grenze der Ur- und Flöz - Gebirge vorkom-
menden Konglomerate.
10) Bei Untersuchung der Übergangs ■ Gebirge widme man vorzugsweise
folgenden Gegenständen eine besondere Beachtung :
' a . i h r e n Ü b e r g ä n g e n , i n d ie S c h ie f e r - G e b i rg e d e r U r z e i t ;
■ ib. ihrer gleichförmigen oder abweichenden Lagerung gegen ihre
Grund -G ebirge. ' n
c. ihren Versteinerungen;
d. ihrem Zusammenhänge mit den Flöz - Gebirgen.
b. B e o b a c h t u n g s -O b j e k t e im F lö z -G e b i r g e .
Bei Untersuchungen in Flöz-Gebirgen sind zuerst die in der vorigen Ru«
irik unter Nro. 3, 4» 5, 6 , 7 und 8 aufgestellten Regeln genau zu beobach-
en. Da aber, der Natur der Flöz - Gebirge gemSfs, die Bestimmung, der
cliiclitungen hier viel schwieriger, verwickelter und oft -unstatthaft ist; die
¡cliichtung auch nicht von allgemeinen in der Natur der Gebirgsarten selbst
’«genden, sondern- vou äufsern Bedingungen abhängig is t, so kann sie auch
•ur selten zu allgemeinen Resultaten führen. Um nun hier die Lage-
ungs - Verhältnisse, die Zusammensezzung der Formationen und die relative
Mtersfolge der Gebirgsschichten kennen zu lernen, ist ein Hauptgegenstaud
*et Untersuchung :
1) D i e A u f n a h m e . r i c h t i g e r D u r c h S c h n i t t s - P r o f i l e an
a lle n d a z u s c h ic k l ic h e n P u n k t e n : i n S t e i n b r ü c h e n , S c h ä c h te u u n d
B r u n n e n , a u f F e ls e n u n d a n G e b irg s - A b h ä n g e n . M a n b e s tim m t
s c h r i f t l i c h o d e r d u r c h Z e i c h n u n g
a . d ie F o l g e d e r S c h ic h te n v o m G r u n d g e b i r g e , o d e r d e r im T ie f s
te n e n tb l ö ß t e n S c h ic h t b is z u r D am m e r d e ;
1). ihre Mächtigkeit, Neigung gegen den Horizont, örtliche Biegungen,
d. h. mulden- und- kesselförmige Einsenkungen und
rücken- und buck eiförmige Erhebungen, sowie ihre Verrückung
.(Verwerfung) , welche durclisezzende Gänge (Rücken) oder bloße
starke Zerklüftung oder .Unebenheiten der Auflagerungsfläche her-
.beiführen.;
c. ihr .allgemeines .‘Streichen und ihre Zerklüftung ;
-d. den Übergang der Schichten ineinander oder ihre scharfe Trennung
-durch .ausgezeichnete Schichtungsklüftc.
Mehrere dergleichen in. -einer , Gegend aufgenommene Durch-
- •schnitts-Profile mufs man sodann zusaninienstellch; und unter einander
vergleichen, woraus sich die Zusammensezzung der Formationen und
aller ihrer Verhältnisse am reinsten und gewissesten ergibt.
2 ) Auch in den Flöz - Gebirgen, ..die zum gröfsten Tlieile einen mechanischen
Ursprung haben, gibt es wieder einzelne c h em i s c h e B i l d
u n g e n .
Es wird fiir di©-Geologie wichtig seyn , wenn man fernerhin
ihnen eine größere Aufmerksamkeit schenkt, ¡als. bisher geschehen ist.
.. [ Besonders verdienen in dieser Hinsicht die I'löz - Porphyre im allen
Sandstein - Gebirge, manche Schichten dés Alpen- und Jura-Kalksteins
u n d 1 die. Flöätrapp - Formation eine genauere Untersuchung.
Auch die Feuerstein- und Hornstein - Lager der jüngsten Kalkgebirge
sind hierher zu zählen.
3 ) Vyen-n man es mit Konglomerat m und ändern mechanisch gebildeten
Schichten zu thun hat, so ist eine spezielle Untersuchung der 1G es
c l r io b e i nd B r u c h s tü c k anzurailicn besonders um -bcstinimen
zu können, ob diese von -den nächsten ältern Gebirgen oder von
entfernten herriihren, ob sie weit gerollt oder von ihrem Geburtsorte
wenig entfer u sind.. ^
4 ) , z f r i p . l t n g e n und H ö h l e n , die dem Flöz-Gebirge eigentliümlich
si id , verdienen .voi ziigliclie Aufmerksamkeit, zumal die
Höhlen im sogenannten Höhlen - Kalksteine, im älteren Flözgyps • Gebirge
(Kalkschlottcu) und in- den Basalt - Gebirgen.
Man hat bei ihnen zu bestimmen:
a. Ausdehnung, Lage, innere Verbindung;
b. die Bildungen, welche sich darin erzeugen, vorzüglich die stalaktitischen
;
c. ob die Kalkhöhlen inkrustirte Knochen ausgestorbener oder noch
lebender Quadrupeden-Gattungen enthalten;
d. wie sich diese Zerspaltungen und Höhlen gebildet haben mögen,
ob sie einen primären oder sekundären Ursprung haben;
e. S a l z q u e l l e n . Wenn man -in dem Umfange eines Flöz - Gebirges
Salzquellen antrifft, so mufs man:
aa. vor Allem ihre gegenseitige Lage untereinander (die soge-
uannien S a lz z i ig e ) bestimmen, weil diese guten Aufschluß
über die Verbreitung der ältern Gyps- oder der eigentlichen
Steinsalz-Formation geben kann,
bb. Wenn diese Quellen benuzt werden, geben die. abgesenkten
Soolscbächte meist schöne Durchschnitts - Profile durchs
Gebirge.
cc^ Wenn sie nicht benuzt .sind, so untersuche man den Gehalt
der Quellen, die Quantität des Wassers, welche sie in einer
bestimmten Zeit hergeben und, überhaupt alle Gcgenständb,
welche bei einer künftigen Benuzzuiig von Wichtigkeic seyn
können.
f. D i e V e r s t e in e r u n g e n , —r- ein Hauptgegenstand bei Untersuchung
der Flöz - Gebirge. Man hat von ihnen zu bestimmen :
aa. ob es wirkliche Versteinerungen, oder kalzinirte Körper,
ob' es Steinkerne oder Abdrücke sind;
bb. ob die versteinerten Körper, dem P/lauzen- oder dem Thier-
reiche, und im leztern Falle, ob sie Thieren des festen Landes
des Meeres oder den siifsen Gewässern eigen waren;
cc. welchen Klassen, Ordnungen und Geschlechtern der leben-
. den Welt sie angehörten und ob” ihr Geschlecht untergegangen;
dd. welchen noch lebenden Gattungen sie gleich oder doch
sehr, ähnlich, und ob die Gattungen, wozu sie gehört
e n , aus der lebenden Welt verschwunden sind? Im leztern
Falle vergleiche man die einzelnen ähnlichen Versteinerungen
unter »einander, um ihre Gattungen und Abänderung
gen zu bestimmen,
ee. Welche Veränderungen haben die fossilen Körper erlitten ?
Sind die Pflaiizentheile zusammengedrückt, verkohlt, bitu-
minisirt,- verkiest etc.? Sind* die Muscheln zerbrochen,
abgerieben oder auf andere Weise zerstört, odfr sind sie gut