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D. ï i < c h e. Ë. ï a s e k t e n. F. W ti r"m e r.
gautcske Salamander - Art zu erkennen. Bei einer Reise nach
Haarlem erlaubte van MArum, als Inspektor des TEVLim’schel^
Museums, dafs C uvier das . Gestein, unter welchen noch'
Theile' des Gerippes verborgen lagen, äblöste. Cuvier "brachte
es’auf diese Weise dahin, die Pfoteu mit ihren Knochen und
Findern, die kleinen Rippen, die ¿ahne längs der beiden
weiten '¿innladeti, kifrs alle charakteristische Theile zu entdecken,
die es unhezweifelt machon , dafs dieses Gerippe das
Eigenthum eines Salamanders war. — Eine Zeichnung des
vollständig enthüllten Petrefalns legte C u v i e r der pbysika-li-v
sollen Klasse des Insiiiüts zu Paris vor.
früher
gjeSehei
'Alles diesi
''Steinerungen
itten diese Yerstehieiung schö:
mehr existirende Eidechse all
i beweist wenigstens soviel, dats nicht ‘alle Verdes
Oeninger ' Steinbruches bekannten , noch in
gen 'Gegend heimischen Originalen angehören -— ‘ wie
man neuerdin< : Bestimmtheit behauptete.
Die versteinerten Affenknochen, welche man im Meinung-
schen will gefunden hab'cn , hält C u v ie r für Reste 'von Ei«
dechson. -
nzugehOréi Bas
b. Schlangen. (Ophiolithen.)
Im bituminösen Met gelschiefer (oder Uebergangs-Thonschiefer ?). Plätten
- und Pilatusberg. Im Oeninger Kalkschicfer. In den Kalk-Brek-
zien von Cctte (Rückenwirbel).
Ce v ie r spricht v on 78 Arten fossilen — lebendige Jungen gebärenden
und Eier legenden — Quadrupeden.
12 Arten sind .nach C u v i e r mit noch vorhandenen Thieren übereinstimmend.
1 . -Eine Art N i l p f e r d . 2. Der H i r s c h . 5. Das
IV e h . 4 . Der O c h s . 5 . -Der A u e i f f c h s. B. D er B i s a m o c h s .
7. Der D 'am m h i r s c h . 8."Die H y ä n e . 9 .'D e r W o l f . 1 0 .-Der
H u n d . 1 1 .'Das P f e ' r d . 12. Das S o h a f.
, 1 6 oder 18 Arten scheinen noch vorhandei
nicht noch lebenden Arten
R h i n o z e r o s . Der T a p i
B ü r Oll. D ie J a g u.a r «. I
k a l . Der A l p e n h a s e . Eir
Die S e e h u n d e . D ie ‘K r'o k
<♦8 andere fossile Arten sch
tungen , noch Arten übereinzu
g a t h e r i u m. F ü n f Arten M a s f o d ö li't e. 'Zehn Arten P a 1U o«
t h e r i u m. F ü n f Arten A n o p l o t h e r i u m - - - - - -
Die lebendige Jungen gebärenden Quadrupeden dürften z u einer
spätem Periode in fossilen Zustand übergegangen seyn als die Eier
legenden.
D. Fische. (Ichtkyolit)ien.)
' Süfswasser - und See - Fische. Diese zum Theil von Arten , welche
eine ungeheure Gröfse haben mufsten, wie z. B. die versteinerten Zähne
von sehr grofsen Hayen beweisen.
Häufig und von sehr vielen, meist aber.jezt im Originale unbekannten
, Arten.
Der E i e p h a
Das k l e i n e N i l p f e r d , Die
i H a s e l» .. Die F u c h s i e , S c h a -
D. i d e l p h i s - Art. Die S e e k ü h e .
d i l'e . Die S c h i l d k r ö t e n -
Aen wed er mit jezt bestehenden Gat-
ramen. Das M e g a io n y x . D a s .M e -
e r s t e in e r t e F is ch -e .
Im bituminösen Mergelschiefer. Ilmenau. -*—■ G e r ip p e
etc. Im neuern Kalksteine. Vtrona. Pappenheim
1. Gan
Selten. Im
G r a t h e n e
Im Gypse. Paris.
2. A b d r ü c k e v o n F i s c h e n , F i s cli g er i p p en und G rä ch en.
Das, häufigste Vorkommen. Im . bituminösen Mergelschiefer.
Platten- und. Pilatusberg. — Riegels dorf. Mannsfeld. Ilmenau.
Eisleben. Kupfersuhl. In den neuesten Schichten des Flözkalks.
Aichstädt. Solenhofen. Pappenheim. Oeningen1. Verona (Monte
Bol/a). Im Gypse. Paris. A ix in der Provence.
3 . F i s e h z ä h n e , Z ä h n .e e i n e r A r t H a y fi s c«h e,« (filossopetren%
Bufoniten, Schlangenzungen, Schwalbensteine, Krötensteine -— vielleicht
der Türkis. ) j:
Häufig. ’ Tm Musclïelkalke. Weinheim bei Alzei. { Elirich im
Schwarzburgischen. Illeben. Eckartsleben. Rildesheim (Diekholzen).
Kent. Im Gypse, Paris»
Mannsfeld. Ouerfurt. Blankenburg. Weimar. Quedlinburg»
Lüneburg. Hessen. Hollstein. Krain. Kärntlien. 'Schlesien. V »-
rona. Maltha.
4. R ü c k e n w i r b e l v o n F i s c h e n . ([Ichthyospondyliten..)
Auch verkiest.
Oldershausen (Düderode). ' tVßimar (Ettersberg). Burg Tonna
(im aufgesekwemmten Lande) . Sliepey. Paris.
Der sägeförmige, gezahnte S oh w an z st a c li-e l-e in e r R o c h(
A r t. Im Mergel. •Aiguemorte.
f Die fossilen-Fische oft-in einer gekrümmten zerrissenen La
'•'Eins der merkwürdigsten Exemplare vôn Vestena nova bei
, rona ist ein versteinerter Raubfisch mit einem -kleinern Pjj
im ‘ Rachen, Es deutet auf die "Schnelligkeit der Katastroj
"welche diese Fische föSsil machte, hin.
Im Kalksteino des Berges Bolca bei Verona erkannte S.'Von
106 verschiedene Arten Fische, nämlich : 27 Arten aus -E
kchen, 3 9 Arten aus Asiatisöhen, 3 -Arten aus AfrikanisclieJ
'18 Arten aus Südameriknnisclten, 11 Arten aus Nordamerika]
-sehen Meeren und-7 Arten-aus sufsem Wasser.
E. Insekten. (Entomolithen.)
1. W a s s e r -K ä f e r . {Hydropliilus F a b r .)
•Im Omingsr Kalkscliiefer. -In Braunkohlen - Lagern. Frankreich,
2. S c h a b e n.
•Im Bernsteine.
3 . N o t o h e k t s n .- ,
Im Oeninger' Kalkschiefer.
4 . W - a s s e r -S k o r p io n e . (Nepa'.f
Im ‘ Oenifigér -Kalkschiefer.
5. Larven von L ib e l l e n .
Im neueren-Flözkalke. Oeningen.
6. A m e i s e n .
Im Bernsteine.
7. F l i e g e n .
-Im Bernsteine.
"8. S .p iti iie 'n .
' Im Bernsteine.
Im Bernsteine finden sich allgemein verbreitete Insekten und «
seltene, wie aus ,der Gattung Mordelia, ■'Cr.ioceris. , , Lebia u. s.
Die Scliabqn im Bèrnrteina sind 'zuweilen tropischen älm!
Manchmal kommen die in diesem Minerale sich zeigenden In
ten mit keinen der bekannten überein. Auch sieht man darin ’
lig verwandelte,, -wie im lebendigsten Fluge umflossen, zum Th
noch mit frischen natürlichen Farben.
9« K r e b s e . (Gainmarolithen.)
Kurzschwänzige. Langschwänzige. Mit eingezogenem ,
strecktçin öder gegliedertem Schwänze. — Das , RUckenscj
glatt, ohne oder mit Einschnitten am Rande, gefurcht, sti
l ig , uneben, mit Körnern beseht, lang, klein, schmal c
"oval. -— Die ' Scheeren breit, schmäl, kurz öder dünn, z-ugli
"langatmig fSee - Heuschrecken). -Ohne Scheeren (Squtflen),-
Die Füfsc schmal, breit oder lang.
'Versteinert, zuweilen auch mit der Scha aie.
Als Steinkerne und als Spurensteine.
'Manchmal metallisirt.
«Die Originale der moisten Arten sind-zweifelhaft.
Nicht besonders selten. 'Im neuern Flözkalke. Pappenheini, fi
städt. Solenhofen. Oeningen. Lägerberg. Verona (Bolcaberj
• In der Kreide. Mastricht (Pe.tersberg). Im Gypse. Paris.
• 10. M o l u c k i s c h e K r e b s e . (Monoculus Polyphemus L. Lim»!
Polyphemus Fabric.). — -Zuweilen mit fast unversehrter Schatlc.
r Im neuesten Flözkalke. Sölenhöfen• • Pappenheim.
F. Würmer. (Helmintholithen.)
Unter allen Zbolithen gehören die Helmintholithen zu den i
figsten. Ihre fossilen Gehäuse zeigen sich nicht selten in ungd
rer bewundernswürdiger Monge, ganze. Gebirgsstrccken erfüll«»
So die Fàlùniere in -Touraine, eine Muschelbauk, die bei «
mittlem Tiefe von l 8 Fufs sich Uber eine Oberfläche von 11
Quadratmeilen erstreckt, so dhfs , wenn auf die. Meile 2,283
son gerechnet werden, ‘ das Ganzo eine völlig aus fossilen K0>»
lien btstehende Masse von 1,2.66,537,627 Kubiktoisen ansmncln
Auch.in Hinticht der Arten sind diese Fetrefakten die r’eicli
tigsten. L amakck und Dsbrance entdeckten allein zu Grig
5 0 0 verschiedene Arten.
Sie, zumal die Konchyliolithen , sind entweder versteinert
dann oft -metallisirt, oder kalzinirj, inkrusdrt, oder «och fast gl
■ 1
I. Zoolithen. 209
F. W ii r m e r. — AA. K oln c h y l i o l i t h
im natürlichen Zustande. Häufig kommen sie nur als Steinkerne
oder als .■•pureu.steine-vor. Die deutlichsten sind die kalzinirten ;
doch gewähren die völlig versteinerten in geognostischer Hinsicht
morst gröfscres Interesse.
Nach der Aehnlichkeit des Baues der versteinerten Schaalthiere mit
den jezt noch lebenden Arten, unterscheidet man auch bei jenen S e e -
S c h a a l t h i e r e (Balaniten, Terebrätuliten, Venuliten). F 1 u f s- und
L a n d -K o n c h y l i e n ( Umbiliziteh, Nerititen, Helixiten u. s. w.),
nach ihrem vermut Wichen ehemaligen Aufenthalte.'Die fossilen Meer-
Schaaltlucre dürften dann die älteren , die Flufs- und Land - Kon-
cliylien die neueren .Formationen einnelimen. Iiidefs mufs man
dieser Emtheilung nicht zu viel We;ih beilegen und nur mit
grofser Vorsicht kann hieraus'der Schlufs gezogen werden, dafs
sich diese Gebirge nur■ aus Meer-Bedeckung und jene Schichten
nur aus süfsem Wasser niedergeschlagen hätten. So gibt es nach
L a m a i ic k Meer-, Flufs- und Land - Neriton. Auch trifft mali
woh , jvie bei P a r isS ti Cs wasser- und Meer - Konchylien in einem
Lager;und in einer Schichte unter einander an. Überdies kennen
wir die Prototypen vieler; Konchyliolithen nicht und viele andere
sind nur Steinkerne. Es fehlen im Steinreiche die Bedingungen
zur genauen Bestimmung in dieser Hinsicht und manche Konchy-
Iien der See oder der Flüsse- haben fossil unter sich grofse Ähnlichkeit,
wie mehrere Turbiniten u. a.
■ ^ 0n dem häufigen Vorkommen einer noch lebenden Konchylien-
Gattung darf nicht auch-auf ihre. Häufigkeit im fossilen Zustande
geschlossen werden und umgekehrt. In der gegenwärtigen Schö- **
pfung ist die Original-Gattung der Alatiton' zahlreich, leztere
selbst aber gehören unter die Seltenheiten einer Petrefakten-Sammlung.
Die Terobratuliten sind dagegen im Steinreiche die gewöhnlichsten
Erscheinungen, und in der lebenden Natur steht darin
das -Vorkommen ihrer verwandten Arten in gar keinem Verhältnisse.
Von bei weitem den meisten. Helmintholithen sind die Originale
mit Bestimmtheit noch nicht angegeben.
Die versteinerten Schaalthiere in die allgemeinen konchyliolo-
gischen Systeme aufzunehmen ist deshalb mit Schwierigkeiten verbunden
, weil diese Gehäuse durch die Versteinerung Zerstörungen
erlitten und damit oft ihren Charakter für jene Klassifikation verloren'
haben. Viole Konchyliolithen . kommen blos als Steinkerne
v o r , oft ist die Mündung der Schnecken, oft das Schlofs der Muscheln
verborgen oder unkenntlich. Das Vorzüglichste ist in dieser
Hinsicht die Konchyliolithen nach ihrem allgemeinen Habitus
zu ordnen und nur zur Basis dieses besondern Systems der fossilen
Schaalthiere ein gutes allgemeines konchyliologisches zu nehmen.
(Vergl. oben S. 1 9 9 .) — Bekanntschaft mit Konchylien u n i
Sammlungen von denselben zur'Vergleichung sind für diesen Theil
der Petrefaktenkuudc sehr erforderlich.
Bei Bestimmung der Arten aber ist sorgfältige Untersuchung und
Vorsicht nöthig, wenn Imhümer vermieden werden sollen. Es
kommt hier in Betracht: l ) Der Grad der Versteinerung und
Kalzinatioii. Die Schaale und selbst die Form' kann in dieser Hinsicht
eine gröfsere oder geringere Veränderung bestanden haben. —
2) Die Ablösung vom Gesteine. Ob sie vollständiger oder unvollständiger
ist; Die obere Lage einer Muschelschaale kann gestreift,
die -folgende glatt oder' anders gestreift etc. seyn (bei Chamiten,
.Ostraziten etc.). —■ 3) *Das Alter der Muscheln oder Schnecken
selbst, als sie fo ssil wurden. Dieses bringt Abweichungen hervor,
wie dies auch bei den lebenden Konchylien der Fall ist. Junge
Exemplare sind oft gan: nderen Arten älifilich.
Man findet die Konchyliolithen
m i l i o n w o i s c in Ge-
birgs - Lagern bei ¿einander liegend
ie Enkriniten, Trochiteri,
Entrochiten, Terebrätuliten, Mytuli
Strombiten etc. im Müder
schelkalke des Heimbi
Sevennen , bei Jena j Genf.
iA. S c h u a l b h i e r - V e r s b e i n e r u n g e n .
( Konchyliolithen. )
Vielsciiacilige Konchylien.
[1. T r i 1 o b i t e n. (Käfermuscheln, Kakadumusehein, Wallfischläuse ,
S ee läu seS e eh a sen , Dtulleyfossilien. E n t o m o l i t h u s p a r a d o -
x u s L i) Mit cin^m Kopfschilde, Rückerischildern und einer
Scltwanzklappe.
Von eitlem noch unbekannten,-dem C h i t o n L, oder O s c a b r i o i t ‘
L a m a r c k ähnlichen, Originale.
Zuweilen noch mit natürlicher Schaale.
Eine überhaupt seltene Versteinerung. Einzeln und familienweise
im Uebergangs - Kalksteine und auch da im Übergangs - Thonschiefer,
wo dieser an den Kalkstein grenzt. Dudley in Worcestcrfhire. Reval.
Kommothau. Thüringen. Im Nassauischen, Paderbornschen,
Mecklenburgischen, B randetiburgischen, iiindrarum. Oeland. Frank-
Teich, Spanien. Norwegen.
Ba 1 an i t e n. ( Versteinerte See-Eicheln, Eickelsteine.) Mit einer (
untern Schqale oder mit breitem, flachen, rund umher sich ziehenden
Grunde., aus dessen Mitte mehrere Schaalcn eichelförmig sich in die
Höhe erstrecken. Die Zahl der Schaalen beträgt 4 bis 13 dei
Spizze offen.
Zylindrisch. Konisch. Glatt, Gestreift, Gefurcht«
Valtig.
Sizzen gewöhnlich auf ändern petrifizirten Konchylien, zumal auf
Ostraziten, Jaköbsmänteln und Pektiniten.
Oft nur kalziuirt.
Die grofsen nennt man See-Tulpen.
Nicht gerade häufig. -Im Muschel - Flözkalke. Tom Hildeshe,
Austrop bei Osnabrück. In der Kreide. Sieeia. Im Gypse. Paris.
In Erdschlacken. Lacher See bei Andernach.
^ «Sc/ueoiz (der Randberg, Neufchatel). Pisa. Vsröjia. Piemont (Andona-
Tlial). Piacenza• Maltha. Schweden.
•3. L e p a d i t e u . (Entenmuscheln.) Etwas gedrückt. Einigermafsen
dreieckig. Wenn die Muschel vollständig is t, fUnfschaaljg und dabei
ungleichschaalig.
Fast immer unvollständig.
Bis jezt nur im Muschel - Flözkalke bei Gehrde im HannÖvrischen
I I . Zweisdiaalige Konchylien. (Konchileii, Bivalven.)
a. Runde.1 >
aa. Mib Ohren ani Schlosse. 1
Diese Ohren bald grofs , bald klein, bald doppelt, bald ungleich,
oft- beschädigt ujjd abgestofsen. (Ist das leztere der F a ll,
so mufs man sich vor Verwechselung mit den Chamiten hüten.)
a - Mit glatter Oberfläche.
1. D i s z i t e n . (Glatte Jfakobsmäntcl.) Ungleichschaalig, die
eine iSchaale ist bauchiger..
Meist unvollständig und dann die gröfsere bauchigere
Schaale häufiger als die kleinere platte.
Selten. Im Kalke des rothen Tpdtliegenden. Rodenburg
bei Eisleben. Im Höhlen - Kalksteine. GlUcksbrunn. Liebenstein.
Im Muschelkalke. Tonno.
ß. Mit gleichweit von einander stehenden, erhabenen, bald engen, bald
w e ito n , von der Spizze am Schlosse auslanfenden und na ch dem Bande sich
verbreitenden Falten oder Streifen, oder Einschnitten. — Ungleichschaalig.
Die eine Schaale ist bauchiger., -
Sie un terscheiden sich nach d e r Gröfse.'
1. J a k o b im u s c l i e ln . (Jakobsmäntel.) Grofs.
Mit hohen, runden flachen, glatten , gekerbten ,
zackigen oder knotigen FaJten. Die Furchen eng, weit,
g la t tg e k e r b t , gerieft. Mit Einschnitten, od.er mit
weit von einander abstehenden Streifen ( Strahlenmuschelni).
•Seltener als die Pektiniten. Im Sandstein«. Ortenburg
(Kemedingen). Goldberg. Im neuern Flözkalke und in
•der Kreide. Piemont. Turin. Maltha. Thionville.
2. P e k t in i t e n . ( Kammmuscheln.) Kleiner oder von mittlerer
Gröfse. Mit kammähnlichen Streifen.-
Gewöhnlich nur zur Hälfte vorkommend.
Häufig. ■ In der Grauwacke. 1 Nassau. Gerolstein.
Im Grauwackenschiefer. Harz. Nassau. Im Sandsteine.
Schlesien (Goldbevg). Wielizka. Im Muschelkalk«. T e u tleben.
Hallstadt (Leopoldsberg). In der Kreide. Petersberg.
Maltha. Im neuesten Flözkalke und Gypse. Grignon.
3. P e k tu n k u l i t e u . Ganz klein, . Kammäiinlicli gestreift.
Häufig im Muschelkalke, Hildesheim (Diekholzen u. f. w .).
I n der Kreide. Mastricht (Petersberg).
Man nennt überhaupt alle ganz k le in e , g e s t r e i f t e und
g e fu r c h t e , bauchige , kugliche . ovale, bimförmige , flache”, gloich-
oder ungleichschaalige, runde, lange, kurze Muscheln mit und ohne
Ohren — P e kt u nkul i ten.
bb. Ohne Ohren am Schlosse.
a « Gleichschaalige.
i . C h am i t e n . (Gienmuschrln.) Rund, doch auch länglich
rund^ dickschaalig, mehr oder weniger gewölbt. Die
Kanten schliefsen rund umher zusammen.
Glatt, gestreift, kammartig. Die Streifen gehen
entweder vom Mittelpunkte am Schlosse über die
Muschel oder- quer Uber sie; zuweilen beides
tert). Gefaltet. Die Falten gerade, gekrümmt, glatt,
schuppig, gekerbt. Gereift. Gefurcht. Mit Ein-
G g
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