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I..' A e il f-s e r e- K e n n z e i e l i e n.
lud gespiegelten Srràh-
welche durch verdop-
5.) Es verhalten sich dem nach die "gebröchfei
len genaii' so tu einander, wie die beiden Bilder,
peliide' Mincralkörper -her vor geh rächt werden.
SÖ in dem Brechungs-.Apparate der, unter einem Winkel von
• >19° 10/ mit-dem Horizonte, auf'das obere Glas fallende Sonnen-
strahl. Der. yon diesem Glase auf das untere reflektirt werdende
Strahl ist der eine polarisirte Theil desselben; . der durch dieses
Glas gehende1 der andere polarisirte T h e il, welcher. stets von
•iner Menge unveränderten Dichtes begleitet is t, das sich als solches
durch sein Verhalten 'ausspricht. —- So; die beiden Strahlen
vles Kalkspat!» - Rhomboeders; sie stellen im polaris che n Verhältnisse
zu einänder.
6) Das Verhalten der verschiedenen Seitenflächen zweier Kalkspatli-
Rhömboeder zu einander und die Modifikationen, welche der sie durchbrechende
Lichtstrahl in gewissen Logen derselben (wovon früher abgehandelt
wurde) erleidet, könnte zu dem Schlüsse berechtigen: dafs bei dem
Entstehen und Kiystallisiren der ■ Mineralkörper init doppelter Strahlenbrechung
ein . elektro- chemischer. Gegensaz geherrscht habe , welcher Gcgensaz
sich noch jezt duveh das polavische Verhalten ihrer verschiedenen Flächen
zu einander und zu dem Lichte deutlich ausspficlit.
7 ) N sw t o n verglich- die Ursache der einfachen Strahlenbrechung mit
einer "Kraft, gleich den “anziehenden - und abstofsenden Kräften. Nfeuete Physiker
dehnten diesen Vergleich auf die doppelte Strahlenbrechung aus. Dadurch',
dals alle Agentien in der Natur mehr oder Weniger in ihren Wirkungen
durch ähnliche Kräfte'bestimmt werden, ist das Eingreifen des einen
in die Wirkungssphäre des andoru. gegeben. Dieses Ineinandergreifeii in der
Wirklichkeit zu beweisen, ist eine -gtöTse Aufgabe für die Naturforschung.
Nur durch Auffinden von Beispielen der Art .kann, festere Begründung einer
allgemeineren Übersicht und Theorie bewirkt werden. Als Beitrag hierzu
und gleichsam als Versiniilicliiing des Gesagten stehe hier als Schlufs die
auffallende Beobachtung * dafs beinabe , alle Mineralk-örper, an welchen bis
jezt die Eigenschaft der doppelten Strahlenbrechung in besonderem Grade
beobachtet würde, zugleich auch die Erscheinungen der ‘Phosphoreszenz und
jene der Elektrizität zu äufsern im St ah de sind. Nachfolgende Übersicht
wird hierüber das Nähere liefern.
' Zirkon , phosplioreszirt düfcK Reiben.'"
Topas, ebenso und zeigt durch Reiben und Erhizzen die eutgegen-
gesezten Elektrizitäten an -den entgegeugesezten Enden.
Chrysolith, phosplioreszirt und ist idioelektriscli.
Idokras y ist idioelektrisch.
B e r y ll, "edier, phosplioreszirt beim Striche und ist idioelcktrisch.
Schriiaragd-, phosphoreszier durch Insolation, durch Reiben und
Temperaturerhöhung und ist idioelektrisch.
Quarz, pliosphoresziret.
Honigstein, wird durch Reiben negativ-elektrisch.
Zeolith, prismatischer\ phosplioreszirt durch Temperaturerhöhung,
zugleich an den Enden die entgegengesezten Elektrizitäten zei-
, g tn i
Feldspath , gemeiner ■, ■ * phosplioreszirt und wird «lektrisch durch
Reiben.
Späthiger Kalkstein von Island, phosplioreszirt und ist idioelektrisch.
Späthiger G y p s , phosplioreszirt; einiger zeigt Elektrizität.
Baryt aus Dcrbyshire ,' phosplioreszirt uiid ist idioelektriscli.
Tinkal, phosplioreszirt.
Eisenvitriol, phosplioreszirt.
Schwefel, wird negativ -‘-elektrisch durch Reiben.
Blende ,’ gelbe , phosplioreszirt.
9. D e,.r ,Z u s, a m p t n' a 1 t.
Der Zusammenhalt ist der Widerstand der Fossilien gegen eine sie zerschlagende
oder zersprengende Kraft. Manche lassen sich nur mit grofser
Gewalt zersprengen, weil sie von sehr festem Zusammenhalte sind, während
i andere, die weniger Zusammenhalt haben, leichter zersprengen kann.
Mit der Härte und der Festigkeit steht der Zusammenhalt gar häufig im
umgekehrten Verhältnisse. Mineralkörper, welche in hohem Grade hart und
spröde sind, lassen sich bft'tingemein leicht zersprengen.
Man hat für diese Eigenschaft fünf verithiedene Grade fixirt.
S e h r s c h w e r z e r s p r en g b /ir e F o s s i l i e n : Gediegen - Kupfer
d die meisten der geschmeidigen gediegenen Metalle, ferner Grüns teilt, ge-
■ine Hornblende, G l a n z e r i .
S c h w e r z o r s p r e n g b a r e F o s s i l i e n : Otiarz, Hornstein, gemei-L
r Magnet -Eisenstein,
N i e h t s o n d e r 1 i c h s c h w e r z e r s p r e n g b a r e- F o s s i 1 i >n: ft
erstein, Kupferkies. ' ' •
-L e i c h t z e r s p r e n g b a r e F o s s iH e n : späthiger Kalkstein,
op a l, Bleiglanz, Fahlerz, weifser Speiskobalt.
S e h r l e i c h t z e r s p r e n g b a r e F o s s i l i e n : Schieferkohle, f(jj
liger und säuliger Baryt.
lo i D i e F e s .t k e i t.
Die Festigkeit oder Geschmeidigkeit eines Minerals ist das Veilul
desselben gegen eine schneidende Kraft oder gegen Schlag oder Druck, „
che eine Substanz zu verlängern, oder breit zu drücken streben. Ein!
Fossilien belialten die Form, welche sie durch die eine oder die andere
ner Kräfte erhalten haben, indessen andere eher brechen, als sich in
Länge dehnen' oder breit drücken lassen.1' Nach dieser Eigenschaft tfc.
man die Fossilien in drei verschiedene Arten.
S p r ö d e F o s s i l i e h , deren Theile sich du'rcliaüs nicht verschieb
lassen, so dafs sie , wenn man sie vom Ganzen Hpnnt, in P.ulverforr
scheinen. (Quarz, späthiger Flafs, Halbopal, dichter Braun - Eisen;
~ strahliges Grau - Spiesglanzerz, und überhaupt alle harte , sehr viele hi
harte und weiche Fossilien, welche durch den Strich selten einigen Gh
erhalten.').
M i ld e F o s s i l i e n , welche sich ohne knirschendes Geräusch schal
und schneiden lassen und deren , durch das Schneiden vom Ganzen getra
t e , Theile mehr Zusammenhang als die der spröden Mineralien zeigen c
in der Form kleiner Blättchen erscheinen. (Kupferglanz, Bleiglahz, Mi
serblei, -Graphit und überhaupt die meisten weichen und sehr weichen Mh
ralien, welche durch den Strich schon einigen Glanz erhalten.)
G e s c l im e id - ig e F o s s i l i e n , die man unter dem Hammer dehc
und strecken kann und die sich, ohne das mindeste Geräusch, mit a|
Messer späneln lassen. _ (Gediegen - Eisen , Gediegen - Kupfer und im zfe
meinen die meisten gediegenen Metalle.)
Diese drei Grade lassen nicht nur mehrere Modifikationen bemerk«
sondern nähern sich einander auch durch vielfache Nuanzen und gehen
v-ollkommen in ,einander (über.
11. D i e H ä r t e .
Härte ist der Grad des Widerstrebens, welchen fein Körper irgend ew
Kraft entgegenstellt, die durch Druck seine Form zu ändern, oder ins
Inneres biueinzudringen sucht.
Dieses Kennzeichen variirt und gestattet daher nicht immer ei
genaue Angabe. Es ist als ein dem Glanze und der Obeiflaii
subordiiiirtcr Bestimmungsgrund der Vollkommenheit zu betracli
weil die Grade der Härte nicht dem Daseyn oder dem Mangel
Krystallform. proportionell sind, die allem vorgellt und wc
- Glanz und - äufsere Oberfläche . im- genauen Zusammenhänge stel
- Der höchste Grad der Härte bestimmt jedoch unter söust gleic
Umständen, den -höchsten Grad der Vollkommenheit, weil dersel
nur durch eine sehr innige Verbindung der nähern Beständig
hervorgebraclit seyn kann , die starke Kohäsion derselbenaber >
gleich ein Merkmal des wahren Bestrebens zur Ausbildung ist.
Zur allgemeinen Bestimmung, der'Härte' reicht das ‘Gefühl hin; o
speziellen .bedient man sich des Feuer^taliles, der englischen Feile, des Mt
sers, des gegenseitigen Reibens zweier Fossilien und des Druckes mit demJüf1
Die Untersuchung der Härte mufs an ..durchaus oryktögnoso»
reinen Stücken vorgerfommen werden. Mit dieser Eigenschaft m
weder die, . von nicht fest verbundenen abgesonderten Stück
herrülirende, leichte Trennbarkeit, noch die Zerbrechlich^*
.welche manchen zarten äufseren Gestalten eigen is t , verwech«
werden. •
Man liäfc’ ■zur'‘Angabe des verschiedenen Grades der Härte der'-Fossil*
fünf Haüpfabstufungen festgesezt. 1
Z er r e i b l i c h e F ö s s i l i e n , wehn ein geringer Fingerdruck liink
chend is t, um den Zusammenhang 'der Theile zu- trennen, (Blaue bin1
erde j erdiger Talk, Nickelocker, Pdkzellänerde.)
S e h r 1 w e l c h e F o ss il'x e n ,"'Welche11 sich mit einem' Messer l*1®
schaben lassen und selbst vom Fingernagel Eindrücke annelimen. '• ('Ä«1“1
Meerschaum, Sp'eokstein , 'Gyps pf^ismütho'cker.)
W e i c h e ‘F öS s iIT e n , bei denen zwar 'der Fingernägel -keine•Enidi'ü“
iftfehr" zu tfiaeflien Vörfnag , die aber mit dem Messer sich 'Ifimlit •^-SchaW
lassen. * (Späthiger Kalkstein■, Serpentin , TVblfräm, Kupferkies, Bleigb^
sühaallger BaVyi.) 1
Haib'li a f t ' e ‘F o ' e s i l i e n , die sich mit dem Messer -nur ein wenig 011
s<Bnye'r 'sfihäbeli läsien,!' ‘mit dem Stahle aber noch keine Fiiükeu g*^81
(Zedlith , späthiger' F lü fit Brtsali, HafböpaV, Blende, Fahlerz.)
11. D i e H ä r t e. - ¡2. D e r S t r i c h . - 13. D a s A b f ä r b
H a r te F o s s i l i e n , , sie geben mit dem Stalile- Funken und lassen sich
§jt dem Messer nicht schaben. Die Feile bestimmt 'die weitern Modifika-
dieses Grades. Mineralien , welche von der .Feile nicht angegriffen
, neiint man im hohen Grade hart. (Diamant, Hartsteiu , Schmirgel,
frir, Beryll). Hart
: wenig angreift (Quar
n mittleren. Grade, d ie jen ig enw e lch e die Feile
, Granat, Feuerstein, genteiner Kalzodon). Hart
gern Grade endlich diejenigen Substanzen, welche durch die Feile
«011 st»A leiden,(iSilsrf, F .Uspatli, Pors.ilavj, isp is\ Arsenikkies , Scluve- im
Diese verschiedener) Grade der Härte gehen auf maniiiclifaltige -Weise
Be nander über , daher heischt jene Bestimmung der . Härte niclu nur die
liyibe des Hauptgrades, welcher dem Fossile eigenthümlich is t , sondern
R li die der Übergänge, welche es ändern Graden nabe bringen and des
% li ilten?| gegen andere bekaimte Mineralkörper, voii gleicher Härte. Sehr '
gufig sind auch Substanzen, welche ganz verschiedenen Gattungen angehö-
der Härte,nach nicht sehr von oinander abweichend. *
W e i f s b l e i e r z und der weiche s ch a a lig e B a ry t sind in
Hinsicht der II-Hrte r
und v on dem"M aI
k i e s und der harte
s t e i n und das weic!
JFe
in dem lialkharten IC u
schieden ; cleri halbliart
g ü l t i z , der sehr v
K u p f e
che B o r :
s von jen em gerizt, d. li. merklich angegriffen
Furche z u r ü c k b le ib t . Auf diese Weise schliefs
härte erforscht werden so ll, zwischen zwei
bi: die Substanz E rizt die Substanz F und wi
gewisse Fossilien zu dem Ende als Normalkc
eim Glasplatte und ein Blättchen von durchsicht:
•su ch t n u n das V e r lu ilten d e s z u p rü fen d en K ö rpe rs g
H aü y lä fst d ie Steinai'i: e ii, ih r e r r e la tiv e n H ä r te , m
s teh en d e r O r d n u n g ;lu f e in an d e r f o lg e n ;
1 ) S u b s t a n z e n , \ v e l e h e d e n Q u a r z r i z z e h.
( I n s g e m e i n a m S.it a k l e F u n k e « : g o b e n d e . )
D i a m a ii t , K o r u n d , S a p h i r , •C h r y s o b e
T o p à s . Z i r k o in , G r a n a t , T u i- m a 1 i n
S c h m a r a g d .
2 ) S u b s t a n z e n , V o n d e n e n d a s iG l a . s g e r i z t w
. ( I n s g e m e i n F u n k e n g e h e n d e . )
Q i i a r z , C h r y s o l i t h , I d o k r a s , E n t i ,
F e l d s p a t l i , E p : I d o t , G a d o i i n i ' t , W e r n e r
M e j o n i t , S t a u r o l i t h .
8) S u b
( K e
4 ) S u b s
I F u n k e n g e h e n d e . )
K a lk s
( K e i n e F u n k e n g e b e n dfe.)
T a lk , G yps, P h ar mak oIi t li , Glimmer u. s. w.
i ..■■Die einer jeden Abtlieilung angehörigen Substanzeii folgen nach
der Ordnung ihrer relativen Härte auf einander, das Kennzeichen
springt folglich um so stärker hervor, je höher der angewendete
Körper in der Reihe stellt, auf welche' es-sich bezieht.
Um. für diese Methode der Normalbestimmung der Härte der
Mineralien, deren Zweckmäfsigkeit unverkennbar. is t , eine gröfsere
Sicherheit zu geivinnen, mufstc indessen> genau erforscht, werden,
ob sämmtliclie Arten der Ecken eines Fossils in ihrer Wirkung
ein vollkommen gleichförmiges Verhalten zeigen , oder ob • einige
derselben wirk sanier sind als die übrigen.
Ein Bruchstück v on s p ä t h ig e r n F lu s s e rizt die Bruchfläche
eines ändern, von vorigem abgeschlagen, nicht, sondern die Eckens w en n
, > e dreiflächig sind, nuzzen sich ab. Der vierte Durchgang' verursacht,
dafs sie abspringen. Eine vierfliiehige Ecke r izt die BrnchflHche schwach
Und verliert dabei sogleich seine Schärfe. Ein Bruchstück von s p h-
t e i n e r izt das andere und so umgekehrt., Ein
i.t r izt nicht die BrupliflUclie,' auch
K a
scharfes Bruchstiick^oh M 'ej c
nicht' die Krys/allfläehe des o p .
scharfes Bruchstifck von o p a l i
die eine oder, die andere Fliichi
- gestricliene scharfe Kanten de
gleich stark*
i d e m F e 1 d s p a t h e rizt nicht ■
M e j o n i t s. Zwei- übereinander
l und des ändern rizzen sich'
Gegenwart fremdartiger Stoffe, mit welchen muh ein Mineral so
■ ° veir>ieiigt findet, kann übrigens in dem Keni
■ c Veränderungen veranlassen und es ist überdie:
I «ner gewissen Schärfe zu bestimme!
Kennzeichen der Härte so
so schwer, dasselbe
dafs man die meisten der vor-
betrachten kann, wobei
ut ersuchten Fossilien sich
nd der sehr weiche Z i n n
Ein grofser Theil der Mineralien -läfst zur Bestimmung der höheren
■te - Grade noch eine andere, oben bereits berührte Methode, zu, welche
lal von IIaüv angewendec w ird , nämlich die des Reibens der scharfen
eu oder . Kanten eines 'Fossils auf den Flächen eines ändern, wodurch
handenen Angaben nur als Annäherungs - Resulta
stets noch die Voiaussezzmig ein tritt, dafs die
im Zustande der Reinheit befunden haben.
12. D e r S,t r i c h.
Fossilien, welche man mit irgend einem scharfen Werkzeuge, Stahl,
Messer oder dergl. rizt oder reibt, erhalten durch diese Operation, welche
man den Strich geben nennt,- entweder, hinsichtlich der Farbe und des
Glanzes, - sowohl was die Stärke, als was die .Art desselben betrifft, ein
verändertes Ansehen, oder sie verändern sich niclit.
1 B e is p ie le vo n Farbenveränderungen d u r c h . d e r S trich.
a u l i c l i w e i f s e n S t r i c h geben: Kokkolith, Zinnstein,
'ut ein, Strahls [ein., Wc;
Einen s ch n e e w e i fs e
Einen g e l b l i c h w e i f
Eineii g r ü n li c h g r a -u
Einen ■bl-aitli-ch.gr au
Einen a s c h g r a u e n S i
fs en S t r i c h : Honigstein.
r i e h : Schaalentalk, Epidot.
r i e h : Siderit. È
u en S t r i c h : basaltische Hornblende, Basält.
rd-, so dafs eine Art
>an das.. Mineral, des-
i Grenzen ein, indem man
vird von D gerizt. Man
per fixirt — reiner Quarz,
¡ein spätliigem Kalksteine;—■
diese. ’
in nach- '
y 1.1, Rubi
Z e-y Io n i
en S t r i . eh : phosphor saur es
in S t r i e h : Chlorit.
n g.el b isu 'Si: r i eli:, rothes Rauscligi
Ir o ch e ia S t i ' i c,h : - Quecksilber - Lebei
c o l l i e « S t i i c h : ' Zinnober
en S t i i
c h : diclites Roth-; Kupferer.
ro t h e u S tr ii c h : blätterige■s Roth -
ì S t r i e li : d ichter Roth - Ei.senstein. .
i.en S Cli
c h : ’'dichter gemeiirer Eisen<
a n n e n- S t r i c h :. dichter Br■aun - Eise
a u n e n S t r i ic h : Fahlerz (zum Thei
Einen z i e g e
Einen b r a d i
Einen b l u t i
Einen k i r s c
Einen r ö t h l i c h b
Manche Mineralkörper erhalten 'durch deu Strich blofs eine lichtere
Nuaiize, ohne die Farben zu ändern: Braunkohleverhärtetes Ziegelerz,
strahlige Kupferlasur, blätteriger .Antopliyllith , FFacke.
B e is p ie le von Pfiräuderunge.n d e s G lan zes durch den Stritfh.
Der Glanz wird e r li ö h t .:. weifser. und grauer Speiskobalt, dunkles
Bothgültigerz , Gediegen - TFismuth.
Das Fossil wird durch den Strich w e n i g g lä n z e n d ; Wacke.
Fossilien die g lä n z e n d werden: Platin, Zinnober, Gediegen - Kupfer,
Braunkohle, Steinmark, gemeiner Alauih chiefer , Walker de.
Fossilien die s ta rk g l ä n z e u d werden: Gediegen-Gold. '
M e t a 11 i s c li g 1 ä n z e n d werden : Silberschwärze , Graphit.
F e t t g l airz erhalten: gelber und schwarzer Erdkobalt, Bergseife,
Speckstein.
Verlust des "Glanzes ist auch zuweilen mit der Operation des Striches
verbunden, so wird 'das strahlige Grau - Braunsteinerz m a t t.
13. D a s A b f ä r b
Manche Mineralkörper besizzen die Eigenschaft, dafs nach dem Angvei-
fen oder nach dem Streichen auf Papier, Holz und dergl. sehr feine Tlieil-
clien von ihnen getrennt werden, welche auf dem Körper, den‘man mit
denselben in Berührung brachte, Zurückbleiben üiid ihn färben. Man nennt diese
Eigenschaft Abfärben. Sie wird in der Regel nicht häufig und’ nur bei
Weichen und sehr weichen Substanzen angetioffen, und ist den zerreibJichtn
Fossilien vorzugsweise eigen. In Hinsicht der Stärke des Abfärbens tlxc-ilt
man die Fossilien in stark• und in schwach -abfärbende und nach der Art' in
solche, die schreibenund in andere, welche blos schmuzzen, ohne zu sclirei-
hen. Diese Modifikationen erscheinen theils getrennt, theils finden sie sich
vereinigt bei einem üiid demselben Individuum.
B e isp ie le .
S t a r k ab f ä r b e n d : Röthel -Th on— Eisenstein, K re id e , strahliges
Grau- Braunsteinerz , bthue Eisenenle.
■ .S c h w a c h a b f ä r b e n d : Nickelooker , VFas serblei i Schwarzer*. Erdkobalt.
S c h m u z z e n d : Eisenrahm ^.strahliges Grau- Braun sleinerz. •
S c h r e ib e n d : Kreide, Zeichen schief'er,. Graphit. ■ 7 ■
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