
XX. Formationen der Gebirge. ep
Ihre Veibrei&ung ist unbedeutend und sie kommen im Ganzen nur in
iger Menge v o r , auch scheinen sie auf gewisse Gegenden beschränkt zu
seyn.
b. A e c h t - v u l k a n i s c l i e G e b i r g e . Die Bildung durchs Feuer hatte
bei einer partiellen heftigen Revolution statt. In den grofsen Werkstätten
er Vulkane wurden die hierher' gehörigen Produkte ausgebildet. - W ir lernen
sie erst kennen, nachdem sie von ihrer ursprünglichen Lagerstätte Weg-
iewogt und ausgeworfen worden sind. x
Das Brennmaterial scheinen entzündete Steinkohlenflözze von ungemein
grofser Mächtigkeit gewesen' zu seyn. Die Verbreitung der Vulkane durch
;anze Gegenden, und ihre Fortdauer seit vielen Jahrhunderten s'ezzen dies
fast aufser Zweifel.
c. V u lk a n i s c h a .u f g e s c h w em m t e G e b ir g e . Aecht-vulkanische
Erzeugnisse, durch Ströme oder Wassorfhuhen in niedrigen Gegenden zu*
sammengesclilemmt und mechanisch zusammengefügt.
■5. Auf-geschwemmtes Gebirge .
Ein wesentlicher Unterschied zwischen den aufgeschwemmten und den
Flözgebirgsarten lie g t, aufser dem so sehr verschiedenen Alters-Verhältnisse,
irin, dafs jene nicht ¡Resultate einer allgemein verbreiteten Umwälzung, sind,
indem dafs. sie ihr Daseyn nftr Umständen verdanken, die auf gewisse Gegenden
eingeschränkt waven. E i sind partielle Formationen ohne bewährte
Stufenfolge, die verschieden sind nach der Verschiedenheit der Gegenden, in
velchcn sie Vorkommen, und sich gröfstentheils als Anschwemmungen von
oberen Orten darstellen. Sie sind nicht zu gleicher" Zeit gebildet, sondern
zusammengekittete Produkte aus den verschiedensten Perioden und Gebirgen.'
Ihre Entstehung fällt in die neueste Zeit und theilweise dauert
sie, noch fort, wiewohl'bei weitem nicht, mehr in der Ausgedehntheit
wie vormals, wo das allgemeine Gewässer" den Fufs der höheren
Gebirge bespühlte und die Ströme' die von oben herab geführ-_
teil Massen in ihm , dem mächtigen Behälter, absezten.
In dem Charakter der ganzen Klasse liegt üngemein viel Einförmigkeit.-
Dennoch zeigen die Glieder (.derselben mehr Manniclifaltigkeit in der Nähe
hoher Gebirge, 'als weiter in die Ebene hinein; dort sind sie den Flöz - Ge-
birgsarteu ähnlicher.
Es kommt dem aufgeschwemmten Lande meist nur ein lokales Vorkommen
zu und bei weitem nicht die allgemeine Verbreitung, welche den Erzeugnissen
der Flözzeit eigen ist. Seine Massen bildeten sich durch mechanische
Niederschläge. Von Wasserflutheu wurden Tlieije zerstörter älterer
Gebirgs-Gänze losgerissen und mehr oder weniger fern von ihrer vormaligen
Lagerstätte, in meist söhligen Schichten von verschiedener Mächtigkeit, niedergelegt.
Man theilr diese Klasse ein in :
a. S e i f e n -G e b i r g e . Sie finden sich im eigentlichen Gebirge, als Ausfülungen
der Thälei odei i den Abdachungen der Gebirge, namentlich
r U r - , nicht so häufig der Flöz-Gebilde,
infaclicn Fossilien , führen die Seifen-Gebirge auch
den weiten und tiefen Thälen
Aufser mehreren e
manche Erze , so zumal Gold und Zinn,
b. G e b i r g e d e s n i e d e r e n L a n d e s , welche das hügeliche und flache
Land ausmachen und stets in niedern Gegenden Vorkommen. Diese umfassen bei
weitem den gröfsten Thoil der aufgeschwemmten Gebirge. Sie bildeten sich- ‘
entweder ganz durch mechanische Niederschläge, wie dies beim Sand - und
Lehmlande und beim 'Moorlande der Fall ist, oder es waren bei ihrer Erzeugung
zugleich chemische Kräfte thätig, wie z. B. beim Kalktuffe.
konglutinirte Gesteine auf, 'Welche stufenweise sich dem chemisch rein Am
gebildeten nähern, zulezt ganz in dasselbe. übergehen und dabei eine gleich,
förmige Lagerung mit ahfallendem Niveau des Ausgehenden haben. (Aelter,
Uebergan°\i - Gebirge.) Nuii steigt das Gewässer nochmals an, fast bis Ziit
nämlichen Höhegrade. Es wirkt, zerstörend beim Abfalle und hei dom Au.
steigen, charakterisirt .sich aber sonst durch einen ruhigen Stand.
Erzeugnisse sind von reinere^ chemischer Bildung, haben bei Weitem rneht
Krystalliuisches in ihrem Geftige Und beobachten gegen das ältere Uebergan»;
Gebirge eine abweichende und unterbrochene Lagerung. (Jüngeres Uehet
gangs- Gebirge.) Hierauf folgte eine, partielle Rulie in. dem Stande des z*j
sehen den Gipfeln der Uebergangs - Gebirge gedämmten Gewässers, daht,
dünn geschichtete, oft abwechselnde Lager der neuesten Glieder die«,
Periode.
Ein bedeutender Stillstand in'der'Bildung der Gebirge trennt die
den ersten grofsen Wasser-Bedeckungen von den .folgenden. W ä h J
der Dauer 'desselben sieht man die Thier
Pflanzenwelt vollkom,
D r i t t e g r o f s e W a s s e r -B e d e c k u n g . Das Gewässer erreichte kei-
neu sehr hohen Stand, aber seine stürmischen Fluthen waren zerstörend f«
die organische Natur. Vordem allmäliligen Abzüge des Wassers, gewan,
dasselbe indessen'wieder mehr Ruhe, daher in den lästeren Erzeugnissen ,
ein reinerer Chemismus ausspricht, als in den zuerst niedergelegten Massen,
Man findet in dieser Epoche abweichende und übergreifende Lagerung rgeg«,
die älteren Gebirge, mit abfallendem. Niveau des Ausgehenden; zusammen»*
backene Gesteine und eine zahllose Menge von üeberresten einer destruirtu
organischen Schöpfung in Verste'ner ungen und Abdrücken. (Aelter,
Flöz-Gebirge.)
V i e r t e g r o f s e W a s s e r -B e d e c k u n g . Unter Unruh? and Stunj
erheben sich die Gewässer von Neuem zu. einem Stande von. hiebt unbeträ
lieber Höhe. Mau erkennt dies in den mechanischen Ausscheidungen, in
abweichenden und unterbrochenen Lagerung über alje Gebirge von höher«
Alter. Doelx beruhigte sich das Wasser1, es stand, und zog sodann allmäkl
ab. Daher die später gebildeten Massen v ie l Chemisches ;zeigen und um
sich eine durchaus gleichförmige Lagerung beobachten. (;Jüngeres Flöz-Gt
birge.)
Bei dem Zurückzuge der Gewässer in das Meer traten noch viele Zer
Störungen e in , die mitunter von mehr oder weniger partiellen. Fluthen i
Überschwemmungen zeugen.' - (Aufgeschwemmtes Gebirge.) .
XIX. Allgemeine Wasser -Bedeckungen.
Die Bildnngsweis.e der Gebirge, Verbunden mit den Verhältnissen ihrer
Lagerung, führt zur Annahme von vier allgemeinen grofsen Wasser-Bedeckungen
und zur Fixirung folgender Hauptmomente in denselben":
E r s t e g r o f s e W a s s e r -B e d e c k u n g . Der Stand' des Gewässers
deutet auf grofse Ruhe, ebenso der allmählige Rückzug. Daher gleichförmige
Lagerung mit abfallendem Niveau des Ausgehenden und höchste Reinheit
der durch Anschufs gesonderten Massen. (Aelteres Vrgebirge.)
Z w e i t e g r ö f s e W a s s e r -B e d f c k u n g , Niedriger Stand des Gewässers
, verbunden mit --einem geringeren Grade der Ruhe. Abweichende
und unterbrochene Lagerung der gebildeten Gesteine über das ältere Urge-,
birge. Weniger Krysullinisches in ihrer Textur. (Jüngeres Urgebirge.)
Innehalten in der Formation der Gebirge. Beginnen des Organismus. Erneuertes
Ansteigen der zweiten Wasser - Bedeckung. Bei ihrem Zurückzüge ,
Wie' bei dem Ansteigen, zeigt sie sich zerstörend, die Ausscheidung weniger
chemisch rein, der Abfall allmäklig. Dje niedergelegten Masseil lassen eine
abweichende Lagerung gegen das primitive Gebirge bemerken. Es treten
lche bei der I|Ildiuig eines Gebirges wirkten, mögen in ihren Funktionen
, Unterbrechung gelitten haben. Jh der Zwischenzeit konnten siqh andere
jjjjge, absezzen und so in jenen Massen eingelagert erscheinen.
Die gleichartigen Gebirgsmassen, durch andere. Gesteinslagen getrennt,
gehören zwar d em u n g e a c h te t einer und derselben Formation
an , aber man nennt solche in. diesem Falle unterbrochen./
Jiack der Masse, aus welcher die Gebirge zusammengosezt sind, gibt es
„er verschiedene Formationen, d ie , wie die Gesteine, nach der Verscbie-
Jieit ihrer Gemengtheile benannt werden.
K a lk -G e b ir g e . K a lk -F o
Die untergeordneten Gesteinsari
den, Gebirges gelten als Arten dei
in eines, au
Formation.
; G n e ifs -G cb ir g e ,
mehreren Massen besiehe
nationen durch 'Lager charakterisirt, welche denselben i
r zu den Arten der Tb<
to h lo n - und T liom te
é in -G eb i I de bezeichnt
ingelagerte B o g cn s le in
U e h e r s i c h t d e r G .e b irg ^ s - F o r m a t i o n e n .
a. P r i m o r d i a l - P e r i o d e .
Erste Wasserbedeckung.
Gleichförmige Lagerung und abfallendes Niveau.
n i t und G n e i f s sind
. ..zUglichstcn Niederschläge
Urzeit., Beide, zumal jener,
Vii eine ungemein grofse
jreitung. Sie erheben sich
Jen höchsten Punkten und
i die gröfsten Tiefen liin-
Ain Granite zeigt sich mit
, abnehmenden Alter zugleich
Abnahme an Gröfse und
.elm'afsigkfcit dor Gemeiigthei-
Durck das llaserige Gefüge
G n e i f s e s wird der Überin
GA i r a m e r s c h i e f e r
v irt und aus diesem in den
»er chemischen U r tii o n -
i e f e r. In der früheren
. ide erscheinen , zwar nicht
Formation gehörig, aber
toocli als untergeordnete La-
i C h l o r i t - und T a lk -
o f e r. Später treten noch
e Nebenglieder der Forraa-
‘ des T h o n s c h i e f e r s
W e z -, A la u n - und Z e i-
s c l i i e f e r . Q u a r z er-
„ j in allen '.als untergeord-r
! Gebirgsart; aucli der K i e-
i e f e r gehört entschie-
I hierher.
Im Gneifso, im
Glimmer - und Thonschiefer,
als U r k a 1 k
in untergeordnetenLagern.
Der von liölierem
Alter zeichnet
.sich durch grobkör-;
nige Absonderungen
aus. Seine jüngeren
Bildungen, zumal die
in Thoiiscliiefer ein-
gelagerten^, sind weniger
krystallinisch
und durch einen stär-
‘keren Gehalt an Kohlenstoff
bläulich öder
schwärzlich gefärbt.
Im Gemenge
mit
G lim mer
u. v. ziem-,
lieh deutl.
Schichtung
als untergeordnetes
Lager im
Glimmer -
s ch ie fe r - ■
G eb ir g e ,
n u r seh r
sp a r sam .
Ihm sind
körnig’abgesonderte
Stücke eigen
und
die sehi
feinkörnige
Textur
ü be rg eh t
in d. Dickgemengt
, im
Gueifse «.Glimmerschiefer.
—-
C h i o P i t - u. \
T a l k s c h i e f
e r , dem älteren
Thönscliie-
fe r , > vielleicht
auch dem Glimmerschiefer
untergeordnet.
——
Vom T o-p f -
s t e in e ist es
. noch nicht entschieden,
ob er
gleichförmig gelagert
mit Schiefer
- Gebirgen
ab wech seit, oder
dem jüngeren-
Serpentine aiiring.
Sie
kommt hi.
U r th o iis
c h i e f e r
und K o h l e n -
b l e n d e finden
¿ich in -man*
nichfaltigen Ge-
birgsarteu des
älteren Zeitraumes,
so zumal
jener als Gemen
gtheil des
Gneifses statt d.
Glimmers, diese
unter gleichen
Verhältnissen
im Glimmerschiefer
—
K o h l e n -
H o r n b l e n d
e s c h i e f e r .
M a g n e t -
Ei s e n -
S c k w e -
f e l k i e s
treten als
Ihre Glieder
zeigen durch ihre
im Grofsen
gleichförmige
Lagerung mit
d. Schiefer-Gebirgen,
dafs sie
Lager des
Gneifses u.
des Glim-
merscliie -
fers u. als
G em e n g theile
des
Grünstei -
nes auf.
gle chz igen
Bildung an gehören.
Auch erscheinen
sie mit
"denselben abwechselnd
und
ihnen untergeordnet.
Sie sind
sehr krystallinisch.
Das älteste
Glied, der
H o r n b l e n d
e s c h i e f e r ,
findet sich, vom
eifse bis
XX. Formationen der Gebirge.
. Jedes Gebirge muis gebildet worden seyn, diese Bildung ist seine 1
m a t i o n. Die F o rm a t i o n e n sind verschieden nach der Verscliiedenliei
der Gebirge. Diese aber ist begründet auf die Periode ihrer Entstehung, ao
die Massen, welche sie zusammensezzen und auf die Art ihrer Bildung.
Die Fixirung des relativen .Alters .der Entstehungszeit einer pebirgiaü
wird durch die Lagerung mo.tivirc. Das .zu unterst Gelagerte ist älter t
das Aufliegende. Zwei Formationen sind vorhanden, eine ältere und eii
jüngere, wenn ein bestimmtes. Gebirge in der Tiefe und.dann, nachdem L»;
ger von mehreren, oder auch nur von einem Gebirge darauf gefolgt
nochmals erscheint.
Formatipns - Suiten sind Reihen von Bildungen, welche aus dem älu-
sten Zeiträume-bis in. den jüngsten hinüberreichen. Jedes einzelne .Glied derselben
reihet sich , durch Ähnlichkeit des Gemenges oder vermittelst ändern
Eigenschaften, an das vorhergehende ältere oder an das zunächst folge:
jüngere an. Es findet jedpeh, zwischen den beiden Endpunkten der Kein,
eine solche Abweichurtg statt, .dafs beide kaum für-Glieder einer Progressiv
gelten können.
Aus dem Granite reicht ein solche Suite durch den Gneijh
Glimmer- und Thonschiefer, die Grauwacke und den Sandstein bi*
zum jüngsten Steirikohlen-Gebj.rgo und endiget mit einem Anschliefse
an die Pflanzenwelt. A u s dem Kalke der Urzeit sehen wir cm
Suite bis zum Kalktüffe 'fortlaufen. Mischung und Gehalt an tlii*
rischen Ü b e r r e s t e n deuten auf ein Anreihen an die Thierwelt lu>V
Bei einer Vergleichung der mannichfachen Gebirge hinsichtlich ihrer
tersfolge ergibt sich eine ungemeiu grofse Identität, selbst an sehr e'iilc*
gepen Punkten der Erde, daher man.bei verschiedenen Gebirgen die ältere
und die jüngeren Formationen, im Allgemeinen und Grofsen, leicht auszim»1'
teln und wohl zu unterscheiden vermag. Im Besonderen- und Kleinen
dies nicht stets, der Fall, denn häufig wechseln mehrere, verschiedenen $9
birgeu zugehörige, Gesteinsarten miteinander. Wenn an einem Punkte ein
Lagerungs-Ganzes von mehreren Gliedern zusaipmengesezt wird, so fehh1
einem anderen nicht selten das eine jener Glieder. Die physischen KrüfMi
zum Thonscliie-
fer hinab, mit'
einer steten Abnahme
v . "Reinheit
u. krystalli-
niscliem Gefüge.
Aufserdem
bemerken- wir
noch das k ö r n
ig e H o m -
, b l e n d e - Ge-
U 1 g Wm n -
H ö r n s t e i
P o r p 1> y
darin Kieselerde
als vorwalti
derBescaiid tlieil.
Er erscheint i
Scliiefer-Gebir
lagert. lYiitdem
W e i f s s t e in
kommt d .S y i
n i t , mit dei
Glimmerscliie
fer aber wiedt
H o r n s t e i n
P o r p h y r voj
Die ganze Foi
mation cliaral
terisirt sich sehr -
durch ihr porphyrartiges
Gefüge,
oder durch
die kiystallini-
sclip Beschaffenheit
der ein-.
schiedet iiThe
Zweite VVasserbedeckung.
und abweichende Lagerung über den Erzeugnissen der ersten Wasserbedecku,
P o rp h y r
n , abgesezt in einzeln ste-
. Gebirgsmassen von übergrei-
und abweichender Lagerung,
im Ganzen von sparsamer Ver-
. Er enthält Granaten im
phyrartigen Gefüge und Talk,
Gestern und Gangtrümmern.
K o h l e n b i e n - Die Glieder derselben sind durch
das ihnen eigene übergreifend und
abweichend Gelagerte charakterisirt.
Hierher gehören : G r i in s t e in ,
G r ü n s t e in - P o r p h y r , p o r -
p h y r a r t i g e r G r ü n s t e i n ,
G r ii n - P o r p h y r , V a r i o 1- i t ,
p o r p li y r a r t i g e s U r t r- a p p -
G e s t f i n u n d m a n d e l s t e j “ art
i g e s U r t r a p p .-G e s t e in .
Im Allgemeinen durch eine mehr kieselige als thonige
Beschaffenheit sich charakterisiren’d. In der älteren Reihe
wechseln die v o r Walten den krystallinischen Niederschläj
S y e n i t , § y e n i t -P o r p h y r ' und p.or p h y r a r t ig
S y e u i t , die sehr viele Hornblende aufnehmen, mit grö- ;
bereu mechanischen Niederschlägen', v e r h ä r t e t em T lio -
n o n. s. w . scheinbar ohne, bestimmte Regeln. Hierher gehören
ferner der alte T h o n - P o rp h y r , der P e c li s t e i ur,
P e r l s t e i n - und O b.s i d ia n -P o rp h y r. In der jüngeren
Reihe hingegen scheint der kieselartige und deshalb \
feinere II o r u s t e i n - P o r p h y r stets regelmäßig über dem
gröberen Thonsteine weggelagert zu seyn. Es findet sich
diese Formation in übersreifender und abweichender Lagerung
auf den Gebirgs-Bildungen der ersten Formation
Epoche (Qrnnit, Gneils, Glimmer- und Thonschiefer) und
bezeichnet selbst eine zweite Periode der Urzeit, in w 1
eher das Gewässer von Neuem stieg und jene früheren Erzeugnisse
bedeckte.
b. U e b e t j a n g s • P e r i o d e.
c-hiefor.
c b e r g a h g s - T h o n s c h i e -
i als unmittelbare Fortsezzung
Thonschiefers der Urzeit. Auf
folgen G r a u w a c k e , die
8regeii6rirte.Gebirgsart, Gra u-
ckens ch i e f o r , U e b e . r - ,
n g i - K i e s e l s c.h l e f e r ,
a u h - und W e z s c h i e f e r
T h o n -E i s e n s t e in .
Boirn HinUhertrcteh ddr K a lk -
B i ld u n g e n des Thonschiefers in
die Mittelzcit werden sie /noch mechanischer,
dichter im Bruche und
erscheinen nicht mehr als untergeordnete
Lager, sondern stellen
sehr gröfse - Gebirgsmassen -voll bedeutender
Mächtigkeit dar, welche
mit der Fortsezzung der Schiefer
- Formation abwechseln.
Als untergeordnetes
Lager
des Thonschie-
fers und im
Ganzen eine .seltene
Erscheinung.
Er ist v.
Erzcrünvmern
dui’chsezt' und
führt Versteiuerui
nicht häufig.
K o h len s .to ff-
Fo rm a t i o n.^
K o h l e n -
b l e n d e , als
untergeordnetes
Lager desThon-
sekiefers der
Uebergangszeit.
Ist von geringer
Bedeutung.
n. Findet sich
Tr p p - F o
E i s e n g la n z ,.
R o t h - tiiid
B r a u n - E i -
Sie erscheint theils; mit ande
Uebergangs - Gebirgen abwechselnd,
theils für sich allein. Im-Ganz«
,isc sie weniger mechanisch, als die
ändern n E Erzeugnisse r z e u g n ts s i
der Uebergangs-
Dei- M d e l s
Gr
i n , der p o r p h y r a r t
i g e U e b e r g a n g s -T r a 'p p j der L eb<er- und
der K u g e l f e l s gehören hierher. Ein eigner M a n d
e l? t e in charakterisirt sich als jüngstes Glied dieser
Formation.
S S 2