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§Die „ s y s tema t i s ch - ta b e l la r i s ch e Ue b e r s i c h t und Ch a r a k t e r i s t ik der Min e r a lk ö r p e r “
hatte eine Einleitung und Vorbereitung zur Mineralogie nothwendig; wenigstens ist sie von den Be-
■izzern jener Tabellen oft vermifst worden. Die Anfangs mehr beschränkte Anlage der Schrift wurde
in der Folge erweitert.und so entstand diese Propaedeütik. Sie bezieht sich nicht allein auf jenes Werk,
Sondern umfafst einen in sich geschlossenen Theil der Mineralogie, ein systematisches Ganze. Seit einer
»Leihe von Jahren beschäftigten sich die Verfasser mit der Zusammenstellung aller hierher gehörigen
Ainzelnheiten. Der Plan des Unternehmens ward durch die im Februar 1815 mitgetheilte ausführliche
Änzeige bekannt. Er wurde mit lebendigem Eifer, mit unermüdetem Fleifse verfolgt. Bescheiden tritt
■as.Werk vor die Augen der Welt. Weit entfernt sich am Ziele zu achten, glauben die Herausgeber
las Urtheil unbefangener Richter nicht scheuen zu dürfen. Nur der Sachkundige wird die Schwierig,
«eiten zu würdigen wissen, die, ungeachtet der vorhandenen zahlreichen Hülfsmittel, beim Ausführen
Mich entgegenstellten. Dankbar erkennen die Verfasser die Theilnahme, deren sie sich aus der
IfJähe und Feme erfreuten. Durch die zuvorkommende Gefälligkeit der Herren Professoren Börsch,
II a u s m a n n , R e u s s , Wir.k e n und W i n b i s c h m a n n liefsen die Büchersammlungen in Marburg, Göt t innen,
He id e lb e r g und As ch a f f e n b u rg mit den seltnen Schäzzen, die sie bewahren, manche Hindernisse
glücklich überwinden. Ein nicht minder warmer Dank gebührt dem Herrn Minister von
G o e t h e , dem Herrn Kammer-Präsidenten von S c h l o t h e im , dem Herrn Schulrathe S c h u l z e und ändern
hochverdienten Männern für den Antheil, den sie'genommen, Rtr^die lehrreichen Nachrichten, die sie
vergönnten. Endlich verlangt der rühpiliche Fleifs des Herrn Hofrath3 W e s t e r m a y r beim Zeichnen
der Versteinerungs'-Tafeln ein öffentliches Erwähnen.