
Alle Rechte, insbesondere das der Übersetzung Vorbehalten.
D r u c k f e h le r .
Seite 15, Absatz 4, Zeile 5, is t am Ende ein Komma s ta tt des Punktes zu setzen.
Seite 23, Zeile 16, lies s p e c i e l l e n s ta tt s p e c i e l l e r e n .
Seite 27, Zeile 4 von unten, lies e in T h e i l s ta tt e in e n T h e i l .
Seite 51, Zeile 14 von unten, lies e i n e s s ta tt e in e r .
Seite 64, Zeile 8 von unten, lies z u v e r l ä s s i g s ta tt z u l ä s s i g .
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Seite 86, Absatz 3, Zeile 3, lies T h a t s a c h e n s ta tt T h a t s a c h e .
D ru c k - u n d V e r la g s g e s e lls c lia f t v o rm a ls D ö lte r, Em m e n d in g e n .
Als ich im Sommer 1890 meine .Untersuchungen über die Bryozoen des süssen Wassers“
¡¿um Abschluss brachte, wollte ich in einem besonderen Kapitel auch die Kesultate über die geschlechtliche
Entwickelung der Phylactolämen zusammenfassen. Dieselben bildeten das beiläufige Ergebnis
meiner in erster L in® auf die Erkenntnis der ungeschlechtlichen Entwickelung gerichteten Studien,
bei denen es fast unvermeidlich war, dass auch einige auf die geschlechtliche Fortpflanzung bezügliche
Thatsachen mir zullossen. Lückenhaft, wie d ie ||| Befunde waren, regten sie doch zu weiterer Arbeit
an, und da ich geeignetes Material in Händen hatte, so bemühte ich mich schon damals, das unabsichtlich
Begonnene, so gut ich könnte, zu Ende zu führen.
Einiges, was ich bis dah*ermifWt hatte, konnte ich noch bei der Correctur meiner .Untersuchungen“
in den betreffenden Abschnitt einfügen. Anderes musste zurückstehen. Das Meiste ergab
erst die Folgezeit, in derfich meine Arbeit so weit förderte, dass ich am Ende des Jahres den Gang
der Entwickelung ziemlich vollständig übersah und nur noch Einzelnes zu ergänzen hatte.
Je mehr mir die Thatsachen in ihrem äusseren Umriss deutlich wurden, um so lebhafter wurde
der Wunsch, sie in ihrer Bedeutung erklären und zu der Entwickelung verwandter Formen in Beziehung
setzen zu können.
Das Ziel schien mir am ehesten durch ein sorgfältiges Studium der Entwickelung mariner
Bryozoen erreichbar. Ein mehrmonatlicher Aufenthalt in Villafranca, vom Januar bis April .1891,
s o ü tgm ir dazu Gelegenheit bieten. Leider erwiesen sich Zeit und Ort für diesen Zweck als
nicht günstig.
So setzte ich denn meine Hoffnung besonders auf diejenige Form unseres Süsswassers, von
der allerdings der wirksamste Aufschluss über die Beziehungen der Phylactolämen- und Gymno-
lämenentwickelung zu. erwarten war, auf Paludicella. Aber auch hier arbeitete ich lange erfolglos.
Verschiedene Umstände wirkten meinem Vorhaben entgegen, und immer mehr verzögerte sich die
Herausgabe der früheren Untersuchungen. Indessen kehrte j e h , wieder und wieder zu ihnen zurück,
nachprüfend und ergänzend, und a u j l meine Auffassung der beobachteten Vorgänge begann sich zu
klären. Wichtige neuere; Arbeiten über marine Formen kamen mir zu Hülfe. Ich selbst beobachtete
die Entwickelung von PredericeHM, und endlich gelang es mir auch, die Entwickelung von Paludicella
in den Grundzügen festzustellen, freilich ohne die Erwartungen, die ich daran für die Phylactolämen
geknüpft hatte, erfüllt zu sehen.
Immerhin konnte ich nun meine Befunde in dem Bewusstsein zusammenstellen, mich über die
für ihre Deutung in Betracht kommenden Thatsachen nach Möglichkeit orientirt zu haben.
Die vorliegende Arbeit beschränkt sich auf die Embryonalentwickelung von P lu m a t e l la
(A lc y o n e lla ) fu n g o s a , P a l la s 1768. In Kurzem hoffe ich eine Darstellung der Entwickelung von
Fredericella folgen lassen zu können.
Zoologica, H e ft 23. *