
Tafel 1
Fig. 1—23 sind nach Schnittpräparaten gezeichnet (Paraffin, Canadabalsam). Der Stock, dem die
Präparate entnommen sind, wurde gefunden im Preiler Teiche bei Königsberg i. Pr.,
d. 7. VI. 1889. Kaltes conc. Sublimat. Karminfärbung.
Fig. 1. Funiculus einer Knospe, Längsschnitt; erste Anlage des Hodens. Pikrokarmin. Vergr. 380.—
D blind geschlossenes Ende des Darms; (Lw) das nach der Leibeswand hinziehende Ende
des Funiculus; f Epithel des Funicularstranges; spg männliche Keimzellen.
Fig. 2. Funiculus mit weiter entwickeltem Hoden, Querschnitt. Alkoh. Karmin. Vergr. 330. —
f Funicularsträng; a Keimzellen in Theilung; spc Spermatocyten; die übrigen Zellen befinden
sich noch im Spermatogonienstadium.
Fig. 3. Funiculus mit reifem Hoden, Längsschnitt. Alkoh. Karmin. Vergr. 130. — Lw Leibeswand;
f Funicularstrang; spg Spermatogonien; bl Blastophor mit Ansitzenden Spermatozoen.
Fig. 4—8. Ruhende Spermatogonien. Vergr. 1240. Fig. 5 u. 6 gehören zu dem in Fig. 2 dargestellten
Hoden.
Fig. 9. Spermatogonie in Theilung. Hoden ein wenig älter als in Fig. 1. Alkoh. Karmin. Vergr. 760.
Fig. 10. Spermatogonienbüschel; vier Zellen in Theilung. Hoden ein wenig jünger als in Fig. 2.
Pikrokarmin. Vergr. 760. — f Befestigungspunkt am Funiculus.
Fig. 11. Spermatogonie in Theilung. Hoden auf der Grenze zwischen Fig. 1 und 2. Pikrokarmin.
Vergr. 1240.
Fig. 12. Eine Zelle der Gruppe a in Fig. 2. Vergr. 1240.
Fig. 13—19. Spermatocyten in verschiedenen Zuständen der Entwickelung. Alkoh. Karmin. Vergr.
1240. — Fig. 18. Spermatocytengruppe; nur zwei Kerne sind vollständig gezeichnet;
f stielförmig ausgezogenes Funicularepithel. Fig. 19. Angeschnittene Zelle.
Fig. 20—22. Spermatocyten in Theilung. Alkoh. Karmin. Fig. 20, 21, Vergr. 1240. Fig. 22,
Vergr. 760.
Fig. 23. Spermatidenhaufen (Polyplast), aus einem Hoden-Querschnitt. Alkoh. Karmin. Vergr. 1240.—
f Stelle des quergeschnittenen Funicularstranges, dessen Epithel auch den bis zu den Kernen
a und ß reichenden Polyplastenstiel bildet; bei a und ß grenzt das Funicularepithel unmittelbar
an den durch Verschmelzung der Sämenzellen entstandenen Blastophor (bl), welcher
die noch schwanzlosen Spermatiden (sp) trägt; spc Spermatocyten.
Fig. 24—31. Spermatiden in verschiedenen Zuständen der Entwickelung; Skizzen mit freier Hand
nach lebenden, zum Theil nachträglich mit Reagentien behandelten Zellen entworfen; Zeiss,
Obj. F, Oc. 2. Stock gef. in der Ohle bei Breslau, d. 10. V. 94. — In Fig. 24—26 ist vom
Schwänze nur der Axenfaden vorhanden, in Fig. 27—31 ist derselbe von Plasma umflossen,
das ihn in Fig. 27 an der Basis blossliegen lässt (pathologisch), bl Blastophor (in Fig,
27—31 sind die Spermatiden vom B1. abgerissen); h Halstheil; nk „Nebenkern“.
Fig . 32—34. Spermatidenkeme, aus dem in Fig. 3 wiedergegebenen Schnitte; Bildung des Spermakopfes.
Leitz, hom. Im. Vie, Oc. 1 ; freihändig gezeichnet.
Fig . 35. Kopf des ausgebildeten Spermatozoons, optischer Längsschnitt; sonst wie Fig. 32—34.
Fig. 36. Desgl., optischer Längs- und Querschnitt. Vergr. 1240.
Fig. 37. Spermatozoon, gleich nach dem Absterben gezeichnet; rechts Gesamtbild, Vergr. 760; links
Übergangsstelle zwischen Hals (h) und Schwanz, stärker vergrössert.
Fig. 38. Spermatidenkern, in der Farbe des Präparates dargestellt (alkoh. Karmin); sonst wie
Fig. 3 2 -3 4 .
Fig. 39—49. Schnitte, gefärbt mit dem Gemisch von Methylgrün und Säurefuchsin (S. 7) und ungefähr
in den Farben des Präparates wiedergegeben Fig. 40 u. 44 entstammen demselben
Stock wie Fig. 1—23; der Stock, dem die übrigen Figuren entnommen sind, wurde im
Juli 1892 in der Ohle bei Breslau gefunden und mit Sublimat conservirt. Winkel, hom.
Im. Vi4, Oc. 3; wo keine bestimmte Vergrösserung angegeben, ohne Prisma gezeichnet.
Fig. 39. Ruhende Spermatogonie. Vergr. 1156.
Fig. 40. Spermatocyte, etwa im Stadium von Fig. 17.
Fig. 41—46. Spermatiden in verschiedenen Zuständen der Entwickelung, bl Blastophor; h Hals des
Spermatozoons; nk „Nebenkern“.
Fig. 47. Theil eines Polyplasten mit weit entwickelten Spermatiden. Vergr. 1156. — bl Blastophor.
Fig. 48. Querschnitt durch einen Spermatozoenschwanz.
Fig. 49. Spermatozoon, fast reif, aber noch vom Plasma der Spermatide umgeben. Vergr. 1156. —
h Hals; s Basaltheil des Schwanzes.
Fig. 50. Spermatozoen, am Ei sich befestigend (s. S. 21). Copie nach Korotneff, ’87, Fig. 18 ; die
Buchstaben sind von mir hinzugefügt. — h der verkürzte Hals, s der Schwanz des Spermatozoons;
m Follikel epithel; o äussere Zone des Eies.
Fig. 51—53. Aus Schnitten durch den nämlichen Stock, dem Fig. 1 -23 angehören; Färbung wie
bei Fig. 39—49.
Fig. 51. Einer der an der Peripherie reifer Eier befindlichen Körper, welche durch Umwandlung
von Spermatozoen entstehen (s. S. 21|. Vergr. 1240. — b Basalstück; h Hals des Spermatozoons;
o Eiperipherie.
Fig. 52, 53. Zwei von den S. 39 beschriebenen Kernen, welche besonders im 16-zelligen Stadium
in der Umgebung der Furchungszellen zu finden sind. Vergr. ca. 2000.
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