
Stüdcngoge angeben Ratten. 3ufofge S u n i e r ’S ©efdjreibung gat tiefer
®elpgin „eine gumpfc aber an te n Stänbern luetergetriicfte ©cgnaujje, wos
burd) bei igrn gcmigermagen ein Slnfang gitr ©djnabclbiltung en tfielt ®ie
©rugflogcn fint gdjelförmig wie beim gemeinen ®efpgin m it SRccrfdjwein;
tie ©cgwaitggogc ig g rog, an beiten Unten gugefpigt u n t in te r S titte
auSgeranbct. ®ic Oberfeite ift bunfel bläulidjfcgroarg; tie Oberfeite te r
©djnaujge, tie gange Unterfeite tesi jtörperö u n t tie 53ruflfIoffen fin t gläns
gent mein, ausgenommen te r fdjneibcnbe Staub te r ©rugftogen, te r fdgmarg
ift. SSeite g atben fin t allenthalben fegarf oon einanter getrennt. — ® er
© d) ä b c I ift giemlid) cifjnlid) tem tc 5 D. D elp h is u n t nod) ntegr tem beS
D . d u b in s , aber fein ©djnaujjcntgeil ift etwas fladjcr u n t breiter u n t trägt
burdjgöngtg 3 8 ober 4 0 3 ä g n c , tie eben fo fcglanf u n t fpijj als bei tiefen
beiten Sitten fint. ltnfer Uremplar ift ö 1/» ' lang."
®ie erfle Slbbiltung tiefer Slrt lieferte S e f f o n , te r ftc am Umgang ber
3JtagcUanftrage beobachtet batte, ©eine 3 eltgnung (teilt jebod) tie ©rugs
floffe nidjt ridjtfg b a r, unb wie fdjoit U u o ie r bemertt, ift tie ©djnaujje
gu fpife ausgefallen. 9tid)tiger fdjeint mir tie Slbbiltung n o n® . © e n n e tt,
teffen S3efdjreibung id) gier mittgeile.
,,®icfer ®elpgin ift oon tem gemeinen l;auptfäd)lid) turd) feine gärbung
u n t ten gänglidjen fitangel te r Dtucfenfloffe ocrfdjietcn; oon Iefeterem Ums
fia n t wirb er bei ten SBaHfängern als R ig h t W h a le P o rp o is e begcidpict.
Stad) unfern U.remplaren ift bie burdjfcgmttlidje Sänge 6 g u g , eines mag
6' 4 " . ®ie gornt ift geftreett unb fpmmetrifd), bie ©djnauge furg, ber
Untertiefer etmaS über ben obern Borragent, unb bie © tim e fiarf abgefegt;
bie Sippen g u t wellenförmig gebogen unb an ben SBinfeln niebergebrüeft.
®ie 3 a l;l ber 3 ägne betrug an einem Uremplare 39.— 3 9 , 3 9 H -3 9 , bei
einem anbem 4 0— 4 1 , 4 0 — 4 1 ; ge g n t regelmägig unb bidjt gegellt, fegr
getriimmt nad) einwärts unb fd)arf gugefpijgt. Stad) g orm u n t Sage foms
men ta S ©priglod) unb tie glogen mit benen teS gemeinen ®elpglnS
überein."
,,® er obere u n t (untere SEfjeil teS .ftopfS, ber Stücfen unb bie ©djwattgs
flöge g n t einförmig bunfelfcgwarg, roaS gegen ta S untere ®rittel teS Äörs
perS burd) eine gerate u n t fegatfe Sinie entigt unb fo ben gangen unteren
Sgetl te r ©eiten rein roeig lagt. ®ie ©djnauge u n t ta S oortere ®rittel
teS itopfS g n t ebenfalls gang weig, ioie aud) bie © ru g g o g en , mit SluS.
nal)me eines breiten fdjwargen glectS an ifjrer Oberfeite unb (unterem Stanb.
®ie Singen gnb Hein, bie fjriS getlbraim unb bie ^Pupille geigt einen ©mas
ragtfd)immer non te r Stegepion eines hellgrünen £apetumS. 3 n jebem Urem*
plare w ar ber SJiagen oon einet grogen Stenge UalmarS (L o lig o ) angefüllt."
„ 2 S it fageit tiefen ®elpgin guerg in tem grünen SSager, tnaS bie
SluSbegnung ber © raglias© anf angeigt, unter 4 0 ° f. © r. unb 50° io. Sänge,
© pater trafen mir ge gäugg wägrenb unferer Umfcgigung beS j?ap IfornS
unb bis gu 54° f. © r .; wir beobad)teten ge aber nidjt in einer nichtigeren
©reite als 4 0 ” © . auf ber SSSegfette beS Jtap .fjornS, nod) in bem folgens
ben Egeil ber Steife, ©ie farnen gu unS in grogen R a u fe n , lebhaft burd)
ta S SBager fdjiegenb unb fpielenb um bie © oote; gäugg waten ge oon ges
fonbetten -beerben gemeiner ®elpl)ine begleitet, ltnfer ©djigSoolf nerfäumte
nie eine ©elegengeit ge gu fjatpuniren, ba wir ifjr gleifdj als einen Seifers
bigen fdjäfcten."
® er S B o g n b e g itf ta S faljltudigen ®elpl)inS gnb bie © ew ig er ber
füblidjen ^ alb fu g el unb gwar gauptfäcglidj ber Ijöljern ©reitengrabe, * P ero n
g at ge guerg in gaglreicgen ©igaaren am ©übfap non ©anbiemenSlanb ans
getrogen, O u o i) unb © a ir n a r b bei Steuguinea, ® u f f u m ie t unb »£>oufs
f ä r b gaben Uremplare oon igren inbifdjen Steifen mitgebraegt. S e f f o n
beobadjtete ge megrmalS unter 52° f. © r. an ber ©iagellanSgrage beim
Äap ^pitlarS unb ferner in groger Stenge unter 4 5 ° , als baS © d jig feinen
ÄurS nad) Steugoltanb riegtete unb in bie ©übfee eintraf, fjn benfelben ©es
Wägern gat ge, wie eben beriegtet, ® . © e i tn e t t gaglreid) gefegen, unb
© d jle g e t fügrt an , ta g er ben © g äb et biefer Slrt oom SSorgebirg ber guten
■|jognung ergalten gäbe 4).
4) 93ieHeitf)t i(l bet filbcrroeitje ©efphin mit fcfjwarjen @rtremitäten, ben (Sommerfon
tu ber 3JtagetlanS(tra§e fcf), unb ben S a ce pe be als D. Commersonii (cöt. p. 317) auffuhrt/ aud>
nid)tS weiter als uufer D. leucoramphus, bei beffen fdjuellen ^Bewegungen bem Keifenben nur
baS 3Bei§ aufjtel. Snbefi behauptet C e f fo n , an ben galflanbSinfeln ebenfalls biefen ®elp$in ge«
fe^cn ju ^aben, beffen filbetmci^c garbe burc^ baS tiefe ©rf)»ar$ ber ©djnau^enfpi^e, fo»
»ie beS IRanbeS ber SBruft * unb ©djroanjfloffcn fe^r gehoben würbe. Sud) JO S 6 c cf fpriebt in
feiner Keife (©. 337) oon »ei§en ®elphineu, bie er im d)iuefifd)cn ÜJteere auS ber gerne ge=
fehen h^tte.