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Sechste Tafel.
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Diese Tafel enthält Ansichten von einheimischen il, h. Europäischen SchiiJeln theils Ton Erwachsenen, theils vun lüudera,
Fig, L und H. gehen Gesivhtsausichten incier brachjcephalcn Schädel, welche sieh durch die doch nur theilweise stark ansgeprigle
Nrgerbildung ausieichnen. Beide Schädcl hahe ich lußllifl: anter andcni, den mit Fig. I. bMeichnclea im Seeirsaale gefunden.
Wahrscheinlich haben sie Sehlesiern angehört.
Fig. L l'cr Schädel gehörte wahrscheinlich einem Jlcnschcn von etwa 50 J.ihrcn. Xur die Reste weniger Zähne sind vorhanden,
die Alvcolar.Fortsälie im Vcrschwindcn bcgrilTcn. Voriüglich leiclinet sich ilct Schädel durch die breite» aii der JiascuHuriel eingedrttckten
Nasenbeine und die breite, verUrste weile Apertura pyriformis .nu». Die Sutura nasalis ist erholteu. Die Breite beider Nasenbeine
lusammen beträgt oben 2 Ctm., unten 2,1 ttni. In der Mitte erscheinen sie etwas verschmälert- [u der Mitte der Sotura nasalis
beKndcl sich die schwache Andeutung eines der Liingp nach von oben nach unten verlaufenden Natbknocbcns. Die Höhe der Apertura
pjrifurmis bclriigt 2,7 Ctm., ihre Breite ebenfalls 2,7 Ctm., die Hohe der Regio intcrraa:villaris (zwischen der ApcHura pyriformis uud
dem Alveolarrande) 2,1 Ctm. Der Süssere grade Dnrchmcsser gemessen mit einen. Bändehen über dem Sehüdeldacb von der Nasenwuriel
zur Protubcrantia occipitolis externa beträgt 32,3 Ctm. Der äussere (juere Durchmesser von einem Scbeitelbeinhöcker zum nndern
beträgt Ctm., der innere grade LSugsdurchmesser 16,5 Ctm., der innere ijuere Durchmesser 13 Ctm., der innere scnkrechte
Durchmesser 11,9 Ctm.
Fig, n. Diese Figur zeigt «inen Schädel, der mit dem auf Fig. I. abgebildeten sehr grosse Aehnlicbkeit hat, aber einem jüngeren
Individuum angehört. Die Breite der Naseubeinc an der Wurzel betrügt 1,1 Ctm., nn ihrem unteren freien Räude 2 Ctm-, die ilöhe der
Apertura pyriformis 2 Ctm., ihre Breite 2,5 Ctm-, die nahe der regio intermaxillDris 1,3 Ctm. Es sind alle Zähne vorbanden, nur der
drille Backzahn des Oberkiefers ist schadhaft.
Der äussere grade Durchmesser des Schädeldaches beträgt 32,S Ctm-, der äussere Querdurcbmesser 18,4 Ctm., der innere grade
Dorchmesser 17 Ctm-, .1er innere Querdurcbmesser 14 Ctm., der innere senkrcchle Durchmesser 12,5 Cim.
Fig. m Das Stirnbein eines crwach^enco Measchcn. Der Margo coronalis zeichnet sich durch seine nach oben spitzwinklig
znlaul'enilc Mitte uus. Die Kranzu^ith war eine Sutura triangula apice medio acuta vera limbosa.
Fig. IV. Oer Gesichtslheil des Schädels eines neugeborenen Kindes niil doppelter Ilasenscharle, gespaltenem Gaumen, schmal
vou der Seile comprimirtem Schädel bei gleichzeitig »orhandcner Andeutung eines Os inlermaxillare. Es ist ein Spheao.Cephalus frontalis
(Trigono-Cepbalus Welker), an dem die Slirnnalh bcreiL« grb.<stcntheils verwachsen ist. Die grosse viereckige und dreieckige Fontanelle
sind sehr gross, In der Pfciln.nbt grenzen die Knochenränder nur theilweise iu ihrer vorderen ll.'illlc iin einander.
a. b. Die beiden scillicben Ilaincu des Stirnbeines, c. Das Stirnbein unterhalb des uuterea Endes der gros.«en Fontanelle, d. e. Die
Carina frontalis in der Mitte des Stirnbeins, f. Die grosse vordere oder viereckige Fontanelle, g. b- Die Jochbeine, i. k. Die Nasenbeine.
I. Ein grosses Os intermaxillare mit einem Scbncidez.ibn. n>. n. Die Körper der Obertiefcr. o. Ein Ausschnitt io der Mitte
des unteren Randes beider Nasenbeine.
Fig. V. Der Scbädl;! eines nichl vollkommen au,!gelragencn Kindes; es ist ein Spheno-Ccpbalus fronUlis. Die obere kleinere oder
dreicckige Foulauclle ist unbedeutend, dagegen ist ein etwas stärkerer fonticulus parietalis nnonialus vorliandeu. Die vordere oder
obere viereckige Fontanelle ist sehr bedeutend. Die Stirnnabt ist in ihrer oberen Hälfte grösstentheils vcrnachsen.
a. b. Die Seitenhälften des Stirniheiles des Stirnbeines, c. d. Die der Lauge nach verlaufende Carina frontalis, e. Die Nasenwurzel.
f. Die grosse oder viereckige Kontanelle- g. b. Die Jochbeine, i. h. Die Nnsenbeine. I. m. Die Körper der Oberkiefer.
Fig. VL Der Umfang der Partes orbitales des Stirnbeins von dem auf Fig. V. abgebildeten Präparate,
I. b. Uie seitlichen Schnittränder des Stirntbeils des Stirnbeins. C- Der vordere Theil des Slirubcins mit beginnenden Stirnhöhlen,
d, d. Der hintere Schnittrand der Partes Orbitales des Stirnbeins,
Fig. Vn. Die hintere und untere Ansicht des Hinterhauptbeins eines vollkommen ausgetragenen Kindes mit der Form einer Lambda
a. Da« obere Ende der Hintcrhauptsscbuppe. b. Die Fissura occipitalis superio
c. d. Der obere linksseitige Haud der Schuppe,
uticulus Uteralis inferior posterior, k. Ein ähn-
Raud der Hinlerhnupl<sehup|ri-. i. Der untere
interhnupts.cbuppe. in. Die Proluberanlia oeci-
e. Der linke Seitenrnud der Sehiippe. f Ein Ossiculum fonticulare im linksseitigen
lieher Fon tan ell k noch en im rechten Konticulos t^asscri, g. h. Der obere rcchl>seiti{;
Theil des rechtsseitigen Rande» der Hiuterbaupt,s.,ehuppe. 1- I, Dir ..bere H;ime der
pitalis eiterna, n- n. Die uutrre Hälfte der Hinterhauptsschuppe, u
pitis. p. q Der ll-che Theil der Psrte. condyloideae O.sis occipitis.
Der hintere knorpliche llaiid des foramen mn|;uuni Ossis Occin.
Die Processus oüudjloidei. t. D«s Foramei. mnguum.
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