
L —
in.ermaxillarU palntin« ist nur noch .lurch eine punktirte Rinne angedeutet, Die autura palat.na longUud,.
nalis maxillaris el palatina uud die sutura palatina transversa sind vollständig erhalten. Die spina nasahs
posterior springt stark vor, die choanae narinm sind zwar der Länge nach gestreckt, aber kurz. Die Entfernung
der spina nasalis anterior von dem freien Alveolarrande des Oberkiefers beträgt 1,9 Ctm., die Höhe
der Apertura pjnlormis 3,2 Ctm., ihre grösste Breite 2,3 Ctm., die Länge der Nasenbeine lu der Mitte
2,6 Ctm., ihre grösste Breite 1,5 Ctm., unten 1,0 Ctm. Der Nasenrücken Ist der ganzen Länge nach deprimirt
und die Nasenbeine erscheinen von beiden Seiten comprimirt. Die Foramina infraorbitalia sind von
gewöhnlicher Grösse; rechts und links ist eine grosse incisura supraorbitalis, nur rechts findet sich die
schwache Andeutung eines foramen zygomaticum. Der äussere grade Durchmesser beträgt 28,2 Ctm., der
äussere quere Durchmesser 16,9 Ctm. Die Sutura coronalis, die Sutura sagittalis und die Sutura lambdoidea
sind vollständig erhalten. Die Sutura lambdoidca Ist grösstentheils eine stark entwickelte Sutura
limbosa, enthält an ihrem obersten Ende einen ziemlich bedeutenden Nathknochen und erscheint ihrer Form
nach im Ganzen als Sutura lambdoldea arcuata. In der Pfeilnath befindet sich rechtcrseits oin ziemlich
grosses foramen parietale, links ein kleines foramen parietale. Zwischen beiden ist die Sutur, welche das
foramen parietale dcxtrum an seinem inneren Ende durchsetzt, eine Sutura spuria. Von dieser Stelle an,
an der sich eine schwache Andeutung einer impressio parietalis findet, geht das Schädeldach fast senkrecht
zur protuberantia occipitalis externa herab. Das Stirnbein steigt schräg von der Nasenwurzel zum
vorderen Ende der Pfeilnath in die Höhe. Die Gesammtheit des Schädeldachs erscheint danach sehr verkürzt
nnd auf der Schädelhöhle und seitwärts davon hervorgetrieben. Gleich oberhalb der Sutura corn-
Tabula I.
Erste Tafel.
Di« ISof ersUD Tafeln (T.b. I V. iod.) eothalten AbbilJun^fn sadjiDerihanlscber Scliädrl vom Slaoiaie der ChnioiM, tcriclic nn
den Ufera d«8 ürinoco noboeD. leb babr SIE VOD Uerra FC rd ioand Ap pua crbolloD, dem Verfiiser des scbüncn Werkes „Unter dea
Tropen." Zur Zeil al. Herr A ppun mir die SchüdeUebiclle, im J;ibre 1849, Icble er in Puerto Cibello. Er erhielt di« ScbSdcl durch
n andern Reisenden, den Dr. Tamms. M>n l^ann »obl immer Zweifel darüber erheben, ob die Schädel wirklieb dem an|;e(;ebeneii
sie hauen eine ffelblicbe Farbe als Zeieben, dass [ein Verwillernngs-Proireii
sämmllich in PalmonblSltcr einge»icleU. Es dürfte schmerig«r sein
e Scblidel al;< von Wilden erhalten,
ncs nnd desselben Schädcis.
r. Tamms. Man kan
Stamme anBchorl haben, aber unwahrscheinlich ist
less m ihrer ObcrflSche llin|rere Zeit stattgorunden b
in den Gefjenden rto die Sebüdel ein,;esaiiiincil wurden, a
Ansichten verschiedener Theile ei
Der Schädel ist ohne rnterkiefer. Nur die drei hinteren Backzähne des Ohrrkiefcrs der recliten Seite sind vorbanden; die Alveolar
ForUfttze der fehlenden ZSbne aber nur ,;escbwiinden. Die Kronen der vorhandenen Backzähne sind nicht abijeschliffen, und
es ISssl sieb hieraus abnehmen, dass der Trüger des Schädels eiu Alter von ct«a 30 J^kren erreicht batte. Sutura coronalis und lambdoidca
sind yollsländig erhalten. Es sind iwei Koramin« parietalia vorhanden. Zwischen drr Suinta coronalis nnd lambdoidca bat sich
die Sutura ssßillalis als Sutura vera erhalten, |;r0sslenlbcils als stark entwickelte Sutura limboss. >'ur zwischen beiden Fofimina parietalia
ist sie schwach sll^elSrmii;. Eine Impressio verticalis zuiscben ihnen fehlt, doch ijcfindcl sieb eine scbwacbc Ycriicfasg in der
nächslen fmBcbuufr die-er Foramina parietalia. Der Keilbeinwinkel des Scheitelbein» verbindet sieh in einer Strecke von 2 Ctm. mit
m ßrosaen Kcilbcinllüsel.
betrSg) 2 Ctm.
Die Sotura uasalia ist oben verknöchert. Die Apertura pjrifurn 3 Ctm. bach. Ihre grösste Breite