
XLVI
die Dicke des Längasclmittes ist am Stirnbein
am Scheitelbein vorne 0,8 Ctm., dann 0,5 Ctm.,
0,6 Clm. — Foramina mastoiden befinden sich
des Schläfenbeins, das andere ein forai
D 0,4 Ctm., in der Mitte 03 Ctm., hinten oben 0,9 Ctm.,
en 0,6 Ctm., am Hinterhauptsbein oben 0,7 Ctm., unten
er rechten Seite zwei, das eine ist ein foramen proprinm
3 des Schläfenbeins und des Hinterhauptbeins. An der
linken Seife ist ein foramen proprium des Schläfenbeins vorhanden. Die spina nasalis posterior i.st sehr
stark entwickelt, die Choanae narium sind viereckig und stark verkürzt. Die spina nasalis posterior ist
von dem rostrum sphenoidale des Körpers des Reilbeins nur dnrch einen Zwischenraum von 1,8 Ctm. entfernt.
Die fossae pterjgo-palatinae sind klein, das foramen magnum ossis occipitis gross. Das foramen
incisivum ist klein. Die Sutura intermaxillaris palatina ist verschwunden, die Sutura palatina longitudinalis,
sowohl die maxillaris als die palatina sind im Verschwinden begriflen, theilweise nur noch durch stärkere
Gefässöffnungen angedeutet. Die Sutura palatina transversa ist ebenfalls im Verschwinden begriffen. Die
processus stylohyoidei der Schläfenbeine eiaclieinen theilweise durch Verknöcherung der ligamenta stjlohyoidea
vcrgrössert. Die spina.frontalis interna ist stark entwickelt, aber doch durch einen Zwischenraum
von der deutlich hervortretenden crista Galli getrennt.
No. 481. Macassar von Celebes.
Die Zähne des Oberkiefers sind sämmtlich vollständig, sie sind sämmtlich grösstentheils schwarz, theils
braun gefärbt; nur stellenweise scheint der Schmelz weiss vor. Die Länge der Nasenbeine in der Mitte
beträgt 2,4 Ctm., an der Seite 2,5 Ctm., die Breite beider Nasenbeine an der Wurzel 1,6 Ctm., unten
2 Ctm., die Höhe der Apertura pyriformis 3,1 Ctm.. die Breite 3 Ctm., die Rntfernung der spina nasalis
anterior vom Alveolarrande des Oberkiefers beträgt 2,4 Ctm. Us sind zwei kleine Incisurae supraorbitales
vorhanden. Die foramina infraorbitalia sind von gewöhnlicher Grösse. Rechts sind zwei kleine foramina
zygomatica. Der Kiefer ist piognatisch. Die Kronen der Zähne, namentlich der Bankzähne, sind stark
abgeschlißen und dadurch theilweise verflucht und verlieft; es lässt sich wohl annehmen, dass sie in Folge
des Kauens abgerieben sind. Aber die Schneidezähne des Unterkiefers sind ihrer ganzen Höhe von ihrem
freien Rande bis zu dem vom Zahnfleisch umkleideten Halse ziemlich concav ausgeschweift, so dass es den
Anschein hat, dass sie künstlich aasgeschweift sind. Das Foramen incisivum ist gross. Die Sutura intermaxillaris
palatina ist verschwunden. Die Sutura palatina longitudinalis und transversa sind erhalten. Die
processus styloidei der Schläfenbeine erscheinen stark, theilweise in Folge der Verknöcherung der ligamenta
stylohyoidea. Die processus condyloidei sind wenig gerundet, sondern mehr abgeflacht. An der linken Seite
finden sich zwei Foramina mastoiden propria. Die Kranznath ist vollständig, nur an ihren unteren Rndcn
theilweise verschwunden. Die Sntura sagiltalis ist in ihren unteren Enden im Verschwinilen begriffen. Ii^s
ist nur ein Foramen parietale vorhanden, und zwar der rechten Seite, in dessen Umgebung sich eine ziemlich
bedeutende Impressio verticalis findet. Die Lambda-Nath ist vollständig erhalten. Sie macht in Beziehung
auf ihre Form den Ucbeigang von einer triangula zur ampla.
Der äussere gerade Schädeldurchmesser beträgt 31,1 Ctm., der äussere quere Durchmesser 17,2 Ctm.,
der innere gerade Durchmesser 13,8 Ctm., der innere quere Durchmesser 13,7 Ctm., der innere senkrechtc
Durchmesser 12,9 Ctm., die Stirnhöhle ist 3 Ctm. tief, die .Ausdehnung von rechts nach links 1,3 Ctm., von
vorn nach hinten 0,6 Ctm., der quere Schnittrand an der vorderen Wand der Stirnhöhle 0,3 Ctm., an der
hinteren Wand beinahe 0,1 Ctm. Die Dirke am Querschnitt ausserhalb der Stirnhöhle beträgt 1 Ctm., noch
mehr seitwärts 0,5 Ctm., am Scheitelbein vorn 0,2 Ctm., in der Mitte 0,4 Ctm. and hinten 0,7 Clm., «m
Uinterhauptsbcin vorn 0,5 Ctm., hinten 0,4 Ctm., am Längsschnitt am Stirnbein vorn 0,9 Ctm., in der Mitte
0,5 Ctm., hinten 0,8 Ctm., am Scheitelbein vorn 0,7 Clm., in der Mitte 0,7 Ctm., hinten Sieben
XLVII
Zehntel Ctm., um Hinterhauptsbein oben 0,6 Ctm., unten 0,2 Ctm. Die crista galli springt spitz in eil
bedeutende« Höhe vor dem foramen coecum aufwärts. Es bleibt ein grosser Zwischeuiaum zwischen i
ser und der spina frontales interna. Die choanae narium sind längsgestreckt.
No. 327 c. Der Schädel eines Macassars.
Die Zähne sind fast vollständig, nur fehlen an der rechten Seite drei Backzähne am Oberkiefer. An
der linken Seite im Unterkiefer und der rechlen der fünfte Backzahn. Die Zähne sehen sämmtlich tiieils
schwarz, thoil« dunkelbraun aus; nur stellenweise Iritt die weisse Farbe des Schmelzes der Zähne zum
Vorschein. Die Rntfernung der spina mentalis anterior vom Alveolarrande des Oberkiefers beträgt 2,6 Ctm.
Die Entfernung der Mitle des Alveolarrandes des Unterkiefers von der Milte des Kinns 2,6 Ctm., die
Länge der Nasenbeine in der Mitle 2,4 Ctm., ihre Breite oben 1,2 Clm., unten 1,8 Ctm. Die Sntura nasalis
ist fast ganz verschwunden. Es tritt an der übrigens dcprimiricn Nasenwurzel eine schwache Andeutung
einer crista hervor. Die Höhe der Apertura pyriformis ist 3 Ctm., ihre grösste Breite 2,7 Ctm. Die foramina
infraorbitalia sind von gewöhnlicher Grösse. Rechts und links ist die schwache Andeutung eines
foramen zygomaticum. Rechts nnd links ist eine Incisura supraorbitalis. Die foramina mentalia sind 5 Ctm.
von einander entfernt. Die Aeste der Unterkiefer sind breit und stark; iliro beiden Fortsätze sind darch
eiae nicht liefe aber lange Incisura seminularis von einander eatfernt. Die Sutura intermaxillaris palatina
ist verschwunden und nur noch dnrch viele kleine Gefässöiluungen angedeutet. Das foramen incisivum Isl
von gewöhnlicher Grösse. Die Sutura palatina longitudinalis nnd transversa sind vollständig erhalten. Die
Choanae narium sind der Länge nach gestreckt, gehen aber unten nnd oben durch abgerundete Winkel in
einander über. Das foramen magnum ossis occipitis ist eiförmig, na seinem vor.leren Rande etwas verschmälert;
rechts und links ist ein schwaches foramen mastoldeum commune vorhanden. Die fossa pterygopalalina
dexlra ist tief, die sinistra schmal. Die hamuli pterygoidei sind schwach ausgebildet. Die Sutura
coronaiis sagittalls nnd lambdoidea sind
zwischen der Verbindung des vorderen i
Flügels des Keilbeins. Der
quere Durchmesser beträgt 17,1 Ctm., d
Durchmesser beträgt 14 Ctm., der innere
die hintere 0,1 Ctm. dick. Die Höhe
Der quere Schnittrand ist am Stirnbein
0,3 Clm. Am Scheitelbein vorn und in
vollständig erhalten; rechts und links findet sich ein Nalhknochen
nteren Endes des Scheitelbeins nnd dem oberen Ende des grossen
ide Durchmesser des Schädeldachs beträgt 32,3 Clm., der äussere
!r innere gerade Durchmesser betragt 15,1 Ctm., der innere quere
lenkrechte 12,0 Ctm., die vordere Wand der Stirnhöhlen ist ü,3 Ctm.,
ler Stirnhöhlen rcchterseits beträgt 2,5 Olm., die Breite 1,9 Ctm.
oberhalb der Stirnhöhlen 0,9 Ctm., in der Mitte 0,6 Clm., hinten
der Mitte 0,3 Ctm., hinten 0,5 Ctm. -Am Hinterhauptsbein 0,35 bis
0,4 Ctm. Der Längs-Schniltrand gleich oberhalb der Stirnhöhlen und in der Mitte 0,5 vor der Sutura
nalis 0,3 Ctm. Am Scheitelbein
vorn 0,5, ia der Mitle m
0,7 Ctm., unten 0,3 Ctm. Die fc
sa sigmoidea des rcchlen
Seite. Die crista galli ist schw
parietalia fehlen gänzlich. An d
abgcilucht. Die Lambdanath ist
Seitenränder (rechts und links) <
linen semi ci reu laris occipitalis si
hinten 0,6 Ctm. Am Hinterhauptsbein oben
•1 tiefer als die der linken
h. Die lamina cribrosa des Siebbeins wenig entwickelt. Die foramina
Slelle wo sie sonst vorkommen isl die Pfeilnalh verschwunden und etwas
ine fast regelmässige triangula, doch bilden die oberen Dritttheile ihrer
c schwache nach oben gerichtete Concavität. Es ist die Andeutung einer
cma vorhanden. Die Schädelbasis erscheint als lyraeformis elongata.
No. 487 a, Schädel aus Vandiemensland. Tasmanier,
Die Kranznath ist bis auf ihre unteren Enden erhalten; die Pfeilnalh und Lambdanath sind vollständig
erhalten. Es ist nur ein foramen parietale anf der linken Seite vorhanden. Der äussere Längsdnrch