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len, tiiid nuf alinllelie Weise verliäll es sich in einigen Silvren
und Triglen. Als Beispiel eines Süsswasserfisdies mit dieser Bildung,
ist der Slichling (^(riislvrosltus cteulea/iis) zu nenne«.
5S4. Diü d r i t t e B i l d u n g , wo mm die Urwi rbdr inge sich
ganz in cinzplue Scliuppen u n d Schilder anClö-scn, wo die Gcslidt
des Ur ?virbels
,ocii
Schuppe
cdcul
der Schuppeni
lelsgäuzUchv.
bläller sind,
iat die häufigs
1'ii-bung der Schuppcn nach die allermdnnichlaltig.slc. Am me i -
sten schliessen sicll imler den hierher gellcirigca (latUmgeii noc h
die Fische mit sehr s t a rken knochcvnen PJaLlcn des ll.iulskolels
der cratea Bildung a n , in wielern bei ihnen oninals nicht u u r
eine ganz geometrische Finthciluug der F o rm des Unifangc.s \ o m
gesamroten Hautskclet. sondern aiicli ciue besondere goomctrisehc,
ringförmigen Anordnung der
i s t , ja wo oftmals die genaue Beziehung
:ihcn auf die 'Wirbcluiilheilungen des Kervcnskescli\
vindet, die Schuppen selbst incislens uxir Hornnd
selten zu knöchernen Pl aueu sieh verdichten,
! Ttiid der F o rm, Te x t u r , aber nainenilich der
ja kryslallinische GeslalUmg der einzelnen Plalten vorkomnit .
Hierher gehort denn namenliieli das Geschlecht Oslracion, wo
der Uiulang de» Kamp f s bald als Dreieck, bald als Viereck, bald
ais Sechseck sicli darstellt, und die Platten ineislens rciu in der
Form Ue« Soclisccks (zuweilen auch des Achteck») mit den zierlichsten
siernformigeu «nd andern inncrn Abtheiluugen v o i k o n i -
iiion, zuweilen auch, wie bei Ostrucion geonietricus, mit auswärts
erhabenen Spitzen versehen sind. Nahe steht ihiien icruer hierio
das Genus Diodon und Tetrodon, bei welclicn diese Platten ini -
tiier allgemeiner cinfacli kegelige Ausstrahlungen (Stacheln) be -
kommen. — Indem sich diese Stacheiu über die folgenden Scliuppen
wegschieben, wird das dachzi egel form ige Becken der h ö r -
nernen Schuppen Torbereilot. Einzeln verstreute Knochcnpl a t -
ten dieser Art zeigen sich bei Lophius, Cvclopterus, Accipenser.
535. Bei weitem die aligemeinsle Bildung jedoch ist die der
hornartigen cigenilicKgu Schuppen. Sie ist es. welche der Bedeuluog
des H,iul.skelels am meisten entspricht, welche antagoni.
stisch der hóheru Entwickelung des Kcrveuskelets sich uni c r -
ordnet, und wclche daher den, auch in der Giiederuug des Ne r -
veQskelets die rcgel massigsten Verhaltnisse zeigenden Galtungea
(wie Cyprinue) z u k ommt . Die St r u k t u r dieser Schuppen gleicht
durch lagenweise Ablagerung vol lkommen den Muse hei schalen
(s. I I l l - s i s g e r Histologie 1. Bd S. 227.). Kben ihre schichlen-
TCcise Vergi-ósserung ist die Ursache, dass bei forlgehendem
Wachslhume eine Schuppe imme r den Anfang der andern dacliÄicgeHorinig
decken muss. l)ie Schuppen selb.-t zeigen nach La -
gerung, Fä r b u n g . Grosse und GestaU die vielfachsten Abänderungen.
welche uns hi e r , wo es hauptsachlich auf Darlegung
des Ur - T y p u s angesehen ist, nicht weiter beschäftigen dürfen. —
Durch iiusserste Kleinheit der Schuppen (wie bei Muraena, Anguilla,
Mnruenopliis) bilden sich dann wieder Uebergange zum
Mangel eines festen HaulskeleU, wie bei den gliederJo.sen Fischen.
Bemerkens«orth ist auch in dieser Bildung der Uebergang des
Haulskelets in Theile des Nervenskelets, welcher namentlich am
Kopfe v o r k ommt , wo z. B. die Theile des Joch bogen ring es (di
zweite Zwischenrippe) bloss schuppenartig erschci
wo die Knüchcnschupperi (wie z. B. am S l o r ) ,
fest mit den me h r knorpeligen Schadelducken v
Kopfknochcn zu werden scheinen. Endlich ged
der Bczahnung einzelner Flossen strahlen des Nerv
des ersten Rdckcnnossenslrahls beim Kar|,f.-n), al;
knocherncn kegelförmigen Ausstralilungen des IL
Theilen des Ncrven.vkelct.s.
A n m e r k u n g . Bei den einseitig entwickelten Gattungen (s. f 514
und 515-) ist auch das llaulskelct an dieser Vmbildung Antheil nciimcnd,
die Augenseile ist dunkler gefärbt und hirter beschuppt, die
augcnlose Seile ungefärbt und weicbcr.
kann, odci
indem sie siel
:rbinden, zun
•nke icl
m.skelel.'
Anfugu
t^kcli
noch
(z. B.
g von
Zweite Abtheilun^
Fische
iognen. Glieilmasi
Ilu/iere Knorpelji
; mpjgli
der Fische mit
lit weatntlich ai
m und Athmuiif
che {man konnte
igeF^
N
len), Rocht
1 c t.
rigen Glied-
• n Ii II m pf berhzeugen.
-
uch kopj- und
• undllaitn.
tithesis) « n d Vereinung vieler einzelnen Ossificatiouspnnkte {Syn-
Ihesis) auftraten. Die Rochen und Haien sind es, welche wir
auf der dritten Stufe der Skeletbiidung finden, indem ihr ma n -
nichfach gegliedertes Skelot in innigem Zusammenhange besteht,
nur dass es zu keiner vollkommucn Verknoclierung gelangt, sondern,
wenn auch weisser und fester als da» Skelet der gliedcrlosen
Fische, doch imme r wesenllich knorpelig bleibt.
A n m e r k u n g . Die licrrscliciide Dinieiisioii der KorpcrcntWickelung
ist dabcr auch eine andere, niiinlich im Uegenaalz zu den gliederlosenFischen
niil vorherrschender Lriiigciidiini'iisioii, iiud den üiüllicnrucben
mit vi>rlicrrscheiidcrll<di<iiidiiiicsiun, ist liier die Breitendimcnsioii
iiberwiejicnd; und eleu so chai-.ikleri!,lisch die Bildung der Scbollen
(als Extreui) für die Grolbcnfisrbe wa r : so cbar.iktciislisch ist (als anderes
Extrem) die Bildung des Hamme. fiscLcs binsicl.tlicb des Kopfs, und
der Küchen liinsiclillich des Huinpls für die lu.heieii Kuüri.clll.-clie.
537. Eine zweite eigeulhümlicho Bildung der h o h em Kn o r -
pellischo ist die geänderte Ablheihing der animalen und vegelativcn
Leibc.shalfle. Bei d . n GrathenÜschcn waren diese Hüiae n
durch Vcriheilung vesentlicher vegetativer Organe (Ki emen und
Blase) auf beide, und in die Mitte (d. i. in die Kehlgegend) Steilen
des vegetalivcn Leibesorgaues. dw Herzen», cliarakterisirti
in den liohern Knorpelfischen zeigt schon bcUimmter der Kopf
durch höhere Sinne.s- «nd HirnenlWickelung «nd Aufgeben der
Kiemcnathmuiig das ideale la-bcrgewicht, wenn dagegen im I l umpfe
durch Hervortreten doppelter Allimung.sgcgcnd, llcrabrückcn
des Herzens unter die Bru.st, u n d eigenlhumlichc paarige Gliedercnlwickelung
das materiale Uebcrgc«icht auf die Seite des
Rumpf» fallt.
633. Endlich müssen diese veränderten Verhältnisse im Ganzen
auf Aenderung der Einlheilang iu besondere Gegenden von
Kopf «nd Rump f wirken. Auch hier bleibt der Rump f wesentlich
Üeschlechtsnimpf, und wird als solcher durch die noch uaho
am Kopfende liegenden Hoden und Ovarien bezeichnet, allein
seine (ilicdiTung wird mehrfacher. Anstatt dass m der vorige«
Abtheilimg die Allimiingsgegeud durch die uuvoUkonininen Brn.stwirbcl
bloss angedeutet, und eine einzige Athemblase, tmd zwar
nicht einmal in allen Ga t tungen, vorhanden war, so ist hier n u r
eine besondere obere Athniungsgegeiid des Rump f s , als Brusf,
in der To n n von Kiemenrcspiralion durchgangig entwickelt, sondern
in der Beckengegend tritt in Form d e r , zum luue rn des
Pentonealxackes fitlirenden Aflerspalten, die Andeutung einer zweiten
Rump f a l hmimg , einer Wa s s e r a thmung in blasigen Hohlen
(Allautoisalhmung) hervor •). Indem nun somit die vegetativen
Functionen des Rump f s starker und deutlicher entwickelt we r -
den, treten die Sinnesfunctioncn des Kopfs ebenfalls cntschieduer
hervor, indem zugleich die besondere Athinimgsfunction (Ki o -
menatbmung) des Kopf s aufbor t . Die zum Sinnesorgan des Geruchs
gesteigerte Andeutung einer vordem Kopf a thmung entwickelt
sich starker als bei den Gratlicnfischcn, und die Steigerung
der Jiiutern Ko p f a t hmu n g zu Ohrzcllcn wird wenigstens vorbereitet,
indem an die Stelle der Kopiki emen, jcderseils ein einfacher
Wasserkanal t r i t t , welchcr, von Aussen zur Radien hohle
führend, eigcnllich nichts ist als Tuba EuUachii, hier aber noch
nicht mit dem iunern llororgane in Verbindung tritt.
K. R u m p f » k c l c t .
539. VViein den gliedcrlosen und kopfgliedcrigcn Fischen, ganz
in l.'ebereinslimmung mit den frulier erörterten Gesetzen der Skc -
letbildnng im Allgemeine», die ICntWickelung emer parallelen T e i -
liarwirbel- oder Wi rbelkorper -Saule, wesenllich»!er Th c ü des
gesamiiKen Rumpfskelets wa r , so auch in diesen k ö p f - und
rumpfglicderigen Fischen. Die Moment e , in welchen sicli die höhere
Bildung des Riickgraths bei Rochen
n entlich
Gratlicnfi.scbe ausspricht, »ind
dung doppelkegeligcr paralleler Te
weniger durch ausstrahlende Ti
«nd Querfortsalze) allcrirt wird,
bei den Haien, und namentlich U
die Form des Doppelkegels in dei
laelrischer Scliarfc nachweisbar t
unil ll.iicn gegen die
1) di<- reinere Ausbilrtiarwirbcl,
welc he, da ihre Form
:rliarwirbil (St a che l - , .schiefe
reiner lur \or t r c t en. (Besonders
1 noch jungem Exemplaren ist
i Ui r b c l k o r p c r n fast mil geo-
. jn. Erlaul. Ta f v.. v. A. lift.
im .
; bei II Jier»r Kenn
. noch dc-iUlicher c
1 der Eniwiclielii cHle dieser Tliiera
536. Schon bei Betrachtimg der allgemeinen Eigenlhiimlichkeit
des Nervenskelets der Grathenlische, ist auf die drei Stufen
<3er Skeletbiidling a u fme r k s am gemaclit worden, welche als einlache
Kuorpelanlage {Thesis), vielfache Oasificalionspunkte {Aneni
bctlumnlcs alUiiloitarligct Organ dar<tvll>'
würde, lit noüii du.- I'mge, üei einem jiingpn I.xiMnptar von ünualna cniliin
(von 7i Zoll Lange), wo noch der Uollertack «ehr grou ist, tind,. ich nl
lerding» keinf Spur finer eigentliclieii MlauloU, wolil nher sind etil- i;ii:
gange lut Pc-ntoncülliohlo voll Aussen, als Aflcr»p»lteii ection sehr vollliaiii
men geo^iict.
127
II. T. VI. fig, 3.) 2) Eben das Zurücktreten der Aus Strahlungen
des Rückenwirbels, wovon das Schwinden der D o r n - und
schicfeu Fortsätze und das Wegfallen der so genannten Muskelgriithcn
(s. §. 462.) abhängig ist. 3) Die reinere En twi e k d u n g
des Secimdarwirbels, welclio durch vollere Entwickelung der
VVirbclbögen «nd vollkommnere Umschliessung des Riickcumarks
ausgedriickl i»t (s. T. IX. fig. VI. t f ) .
640. Die Einlheilung der Riickgralhsgegenden und die Za h -
lenverhaltnisse der Wirbel bclrcITurid. so enihall Obigem zu Folge
(§. 538.) der Rumpf imme r 1) Geschlechtsgegend, welche Obe r -
wid Untci-bauchgcgend noch involvirt, so dass Oberbauch-, U n -
terJ>auch-und Beckengegend noch eine einzige Abthcilung bilden;
2) Brustgegend. (jedoch noch ohne Spur einer besondern Halsgegend)
i S) ist auch hier die Wirbelsaule unbestimmter Verlängerung
fallig, behufs der Darbildung eines unpaarigen Endgliedes,
und so werden wir also im Ganzen zwischen B r u s t w i r b e l n ,
B a u c h - u n d G e s c h 1 e c h t s w i r b e l n . und S c h w a n z w i r -
h c l n nnterschcidcn müssen. Die Bildung dieser Wi rbe l weicht
jcdool. wenig von einander a b , nur die Brustwirbel der Rochen
zeichnen sich durch feslere Vereinigung, (schon bei Grallienfischen
fand dasselbe Statt 46S-) und engeres Zusammendrängen der
sdimalcrn Wi rbe l aus. Die Z a h l der Rückenwirbel schweift
hier, angeme.ssen dem slurkern Hervorheben des Rump f s ü b e r -
haupt, weit über die einfachen Zahlenverliahuisse hinaus, welche
m-sprünglich diese Verliultnisse bestimmen sollten, «nd denen zu
Folge (s. 463.) hier 4 X 6 = 24 die Zahl eigentlicher Rump f -
wirbel. und 24 oder 30 die wiederholende Zahl der Sehwanzwirlicl
sein sollte. Statt 48 oder 64, als Gesammtzahl, ist daher
die Zahl oft 200 bis 300. In den Rochen kann man noch am
er.stcn Annaheruiigen an die Grundzahlen linden. Ich zahle z. Ii.
in einer kleinen Kaja clavalu 3 X 7 Ba u d i - und Geschied,Iswirbel,
der Bru»lwirbcl hingegen sind statt 6 Icidit einige 20,
lassen sich jedoch nicht deutlich unterscheiden, da sie verwadisea
sind, imd der Sdiwanzwirbel gar einige 80.
A n m e r k u n g . Wie iiberbaupt die körperliche Grosse fiir dieOignität
einer Gattung nie ohne Bedeutung ist, so dass immer sehr grosse
Tliiere eine schon höhere Koiniation voraussetzen, so ist es auch im
Allgcineiiien bezeicbneiid, das» die Haien die grossteu Fische sind, und
<la8S nur bei iliiien eine doppelkegelige Holile zwsdien zwel Wiibelkorpcrii,
welche melirere Pfunde «istofßger Flüssigkeit enthalten kann,
gefunden wird.
541. Die U r w i r b e l d e s R u m p f s finden sich hier wi r in
dreierlei Fo rm vor, und ihre un vollkommnere Entwickelung i.st
als antagonistiche Wi r k img höherer Au»bildung der Se cunda rwirbel
anzusehen. Die e r s t e F o r m ist die der hier imme r aus
einem Stücke bestehenden Rippen. Sic i.st bei den Rochen n u r
durch ganz kur z e Rudimente von Bauchrippen angedeutet, und
eben so sind bei den Haien die Bauchrippen höchst dtirfiig als
dünne Knorpclslreifen entwickelt T. VI. fig. V l I . ^ ) , welche
in den Soitenwandcn der Bauchhöhle verlaufen, da hingegen die
Bnistrippen, {g') dicAthcmrippon des Eiiipewcidcskelcts, (Kiemeubogcn)
von Aussen, als bald stärkere, bald schwächere Kn o r p d -
ringe einfassen, diesen in dor Zahl gleich »lud, und sich daher
(da von den 6 Eingeweiderippen sich in der Regel n u r 4 bis 6
als Kiemen bogen cntw ickeliO, in der Vi e r - u n d Fünfzahl vorfinden.
542. D i e z w e i t e F o r m i.st die der verkummorton . zusammengezogenen,
blosse Adern uinsdilie.scnden l ' rwi rbe l unter
den Schw
verhalten,
dor Adern
Natur dei
das Rückt
643.
oder Sehn
sontlichori)
Die
•irbdn, wdcho sidi hier, wie bei Grathenlisdicn,
da»s sie durch breitere Bogen festeres L'mschliosseii
I Bildung kür z e r er aber breiterer Dornforlsatze der
lou cnt.sprochendcn Sceundarwirbolbogcn. welche
rk um.schhc.^cn, ähnlicher sind,
d r i t t e l o r m i.st die der Glicdniassenrippei»
ckonknodr
•npfatlm.u
ugurtc itor we-
G l i c d -
eh daher
Rochen,
iiichrrrcr
deult
c r - und 1!
vordem Rur
m a s s o n g n r t e l der mehr eiitwickclle. In ihm vereinigt ;
die Idco mehrerer I rwirbelbogen dc.s Rumpfs. In der
wo die oigontlichon Rippen fehlen, i.st diese \ ercinigung
Lrwirbelbogen zu oinein (juergozogciien Schullergurtol
liebsten. Uobrigen» erscheint dor ganze Schultorgurtot aus einem
Stuck, n u r die Seitonthoilo trcnnru s idi , der Rrcile n a d i , (nach
Schoma T. 1 \ . lig. \ III. 1 2 3 ) in d r e i Bogen, (wos»halb ich
dor Meinung bin, das.s .schon hier das Zu.saminonlrotcn von 6 Ur -
wii-belringen zum Sohultcrgiirtol als gcsct/.liche llcstimm.mg f ü r
die Mas.so dc.s SdmHergurtcls «nzu.sdien sei), und von den ui--
sprunglichen Tlieilungon dor Lange do» Urwii-bols n a d i , la.«en
sich n u r die oborn Ruckonllioile («. d. angof. Schorn,i o. o.) als
abgesonderte Stucken nnter.scheidcn, (s. Rüse.nthai.s i d i l h y o t . T a -
fdn 6. u n . T. XX\ 1 . lig. 3. 4. i'. w-). Diese obei'u Ru c k c n -
theile fehlen bei den Haien, «nd der liier meli:
zusammengedrückte SchuUergürtel hiingt dalicr .
und Muskeln an der Wirbelsäule, auch bleibt er
•on den Seilen
r durch Bänder
wo Br u s t -
ri])i)en sich entwickdc
stiicke getrennt.
644. De r h i n t e
dem durcha
und die ober
Ruekgralhoi
gens erschein
hing, sonder
ühnlich, n u r dass er im (Jauzen schwacher ist,
Rückcntheile durchaus mange ln, .?o dass er dem
r durch Muskeln «nd Bänder angeheftet ist. ü e b r i -
•,r, so weit er entwickelt ist, ohne alle weitere Tl i e i -
als ein einfacher Knorpelbogco. —
untern Icrliaren, oder Stcrnalwirbclsauie des Rumpf s
Von einer ii
ist bei Rochen i
deutlidier in zwei einfache Seitenbogen-
G l i e d m a s s e n g ü r t e l ist dem v o r -
keine S p u r vorhanden,
n a s s e n . Auch hier zerfallen sie, wie
i unpaarige und paarige; wenn jedoch
e mipaarigcn obern oder unt e rn zur
kamen (z. B. in Pteraclis velifer zu
Ausdehnung), weil ihnen die Dimench
645. R u m p f g l i c d n
bei den (irathenlisdien, in
bei den Griithenfisdicn di
mächtigsten Enlwi ckdl ing
einer wahrha f t monströsen
sion der Hohe eben so ch
fi.schcn die der Breite: s<
Gliedmassen zu enormer i
ist, wie diesen Knorpol -
dagcgen hier die paarigen
lg, (so die Bru.s)IIossen der
paarigen nirgend» bedeutend
nd IIa
irakterist
komme
iitwickclu
Rochen) indem hier siuderum dii
ausgebildet w erden.
546. Den Bau der u n p a a r i g e n G l i e d m a s s e n , (der Rüc -
ken-, Sleiss- und Schwanzflosse) belrefl'end, so unterscheidet er
sich durchaus nicht wesenllich von dem bei den Gra Iben fischen
beschriebeuen. Auch stärkere Ausbildung einzelner Flossenstrahlen
kommt hier wie dort vor. Ein auffallendes Beispiel hiervon
liefert die Chimuera arctica (s. S c k i ' l t z in Meckel.s Archiv. 4. Bd.
T . I\ . fig. 8.). So trägt aucfi bei Sqiuilua slaiinis die vordere
wie die hintere Rückennosse einen starken Na g d an ihrem
Vorderrande.
547. Das Verhältai.ss der p a a r i g e n R um p f g l i e d m a s -
seii ist in den v 'crsclucdcucu Otitluiigcu sjch niclH ^Icicli« Bei
den Rochen, wo mindere En twi c k d u n g der KopfgIiedmasscn vorkommt,
ist die Entwi ckdung der Bruslflossen ungemein stark,
bei den Haien, wo die Kopfgliedmasseu (besonders Ki emende ckd
«nd Unterkiefer) me h r ausgebildet sind, bleiben die vordem und
hintern Ruinpfgliedmassen me h r gicich. — Imme r kann ma n
au diesen Flossen einen einfadiern Wur zdt i i e i l und die gefheiltcn
gegliederten Slralilen deullidi uutcrsdieiden (T. IV. fic.
548. Besonders me rkwürdig f ü r die Einsicht in die Bedeutung
der Theile des Knochengerüstes sind die Brustflossen der
Rochen; denn was wir f r ü h e r schon von dem Gliedmassenbau
Allgememeu nachgewiesen haben, nämiieh dass er auf der
emer mehr f a ch getheilten Wirbelsäule b e r u h e , da.« tritt hier
u.sgozoiclmelen Douflichkeit he rvor , indem jeder Flosif
das vollkommenste, das Bild d n e r aus blossen \ \ i i -
(doppolkegdigen Knochen) be.sleheuden Wirbelsaule,
Scliwaiizwirbd.-aule, darstellt ( f . IV. flg. VHf. .v'.).
US k ommt auch das Ablo.scn und die '.t.irkore Eiit-
•inzdiuT riossenslrahien bd den Haien, an doii Bcckcnr,
.'io dass dadurcli schon eine Art von Fus»»tumiuoJ
rd.
Id
mit einci
sonst rahl
bdkiirpe
z. B. ein
- l ehr
wickolun
gliedern
cebildet
i f s k e i e t .
54? Wie bei d
au.s dnor Secundarw
masscn. — Wa s l) d
Wirbelzahl durchgar
allen Hirnlliieren, im
sich naniontlid
durch festes Verschmol.
Sohadol- und Zwisch
EtlmioidalwirboU zu
Eingchon der Gdiórw
iid so
1 Gnifhenfischen. besieht da.i Ko p f s k d c t
•boUaule, aus ürwirbolbogen und Gliod-
: S c o u n d a r w i r b e l s a u l e betrill), (doron
igar^.ig dieselbe, wie in den Grathonfisehen und
Allgomeiuen bleiben muss). so zcidinct .sie
IS d u r d i L ngelrennlsein ihrer einzelnen Theile,
;en.sein insbesondre der ganzen eigentlichen
rtirbd, .so wie des ersten Ant i i l z - oder
:or dnlachen Ku o r p d k a p s d , « n d durch
kzeuge iu die Substanz des er.slon Zwi'
hciiwirhcls. t dcutlidiern Absonderung dersdben von
Icr Schadollr
A n i n e i k u i i g . Der eiiifache goscblossene Knorpelscliädcl dieser
C/inmir<jplenffi,r veiU.iit sich also zu dem oflVnm Kiiotpcls. Iiadel der
Cu/us/ow«» etwa, wie der ganz zu einem Stuck verknoilicrte Soliädcl
Jcs Gleises, zum noch oO'iien, llieils häutigen, und nur zum ïbc i l
kiiurpeti^eii Schädel des zweimonatlichen Lmbi'\ü.
560. Dio-se Kn o r p d k a p s d , (vcrgl. d. Schema T. VI. fig. VII.
bis IV. und dci- Ko p f von S'jualiis ccilrina T. IT. lig. VI.
bis iv.) schlie.s5t sich übrigens dem Hirn enger a n , als der
Schade! der Grath , liegt
3 2 *
dem Riickgralhü entweder